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Статьи : analytische

Bedeutet die neue Pentarchie eine neue Katholizität?

Anfang September 2011 fand in Istanbul, in der Residenz des Patriarchen von Konstantinopel, ein Treffen der Vorsteher der vier Ältesten Ostpatriarchate und des Bischofs von Zypern statt. Dieses Ereignis löste unter Theologen Diskussionen über die Möglichkeit einer Wiedergeburt des Instituts der Pentarchie im Osten aus. Zu dieser Debatte lesen Sie hier einen Artikel von Dr. theol. Andrey Uchtomsky, Dozent an der Kiewer Geistlichen Akademie. Ausführlicher... 8. November 2011
10. August 2011
Die Mitteilung über die Einberufung des Synods der Ostpatriarchen, darunter der Erzbischof von Zypern, durch Patriarch Bartholomäus   am 1. September 2011 nach Istanbul  weckte unterschiedliche Vermutungen über dieses Ereignis, das als Versuch angesehen wird, die Pentarchie wiederzuerrichten. Im Lichte dieser Ereignisse hält es Albert Bondach für an der Zeit, die Geschichte und die potentielle aktuelle Bedeutung der Institution der Pentarchie sowie die Stellung des Moskauer Patriarchats darin zu analysieren.

1. Juli 2011
Intoleranz gegenüber und Diskriminierung von Christen können sich nicht nur in Form direkter körperlicher Gewalt äußern. Verletzungen von Christenrechten gibt es auch immer häufiger im Rahmen der existierenden Rechtsysteme. In Europa, dessen Kultur auf christlichen Werten und Traditionen gründet, wird das Christentum zunehmend aus der öffentlichen Sphäre herausgedrängt. Der Kampf gegen die Christianophobie ist also nötig zum Schutz der christlichen Identität Europas.

26. Mai 2011
2001 strahlte der „Discovery Channel“ den Film „The Real Jesus Christ“ aus, der eine neue Sicht auf das Christentum und Jesus Christus bietet, die sich von der herkömmlichen sehr unterscheidet. Es wird behauptet, dass der Begründer des Christentums kein anderer als der Apostel Paulus sei.  Michael Kovschov unterzieht die wissenschaftliche Begründung der Aussagen im Film einer Kritik und analysiert die Historizität der Geschehnisse, die im „Judasevangelium“ beschrieben sind.

11. Mai 2011
Diese Frage stellt sich die Menschheit schon über ein Jahrhundert lang. Ihre Beantwortung hängt eng zusammen mit grundsätzlichen Werten und Weltanschauungen. Teilweise spiegelt sich die moderne Diskussion der Theologen über die prinzipielle Möglichkeit bzw. Unmöglichkeit außerirdischen Lebens - und, was wichtiger ist, außerirdischer Intelligenz – auch auf dem Portal „Bogoslov.Ru“ wider. Der folgende Artikel ist eine Fortführung dieser Überlegungen, und beschäftigt sich besonders mit der Aktualität des Problems der „außerirdischen Brüder“.

1. Mai 2011
Die von Gott in Weisheit unterwiesene selige Stariza Matrona, die Blüte der Erde von Tula und der ruhmreiche Schmuck der Stadt Moskau, preisen wir Gläubigen heute. Sie, die das Licht des Tages nicht kannte, wurde vom Licht Christi erleuchtet und an der Gabe der Hellsichtigkeit und der Heilung reich gemacht

26. Februar 2011
Die Teilnahme von Laien an der Verwaltung der Kirche ist nach wie vor eine der aktuellsten Fragen des modernen Lebens der ROK. Was sollte unter dem Begriff „Katholizität“ der Kirche verstanden werden? Inwiefern entspricht die moderne Praxis der Durchführung von Landes- und Bischofskonzilen dem kanonischen Erbe der Alten Kirche? Diese und andere Fragen beschäftigen Erzpriester Alexander Zadornov.

20. Januar 2011
„Der Tag des Herrn“ ist ein Ausdruck, der in den prophetischen Büchern häufig vorkommt. Dieser Begriff, der allen Israeliten bekannt ist und ihnen als ein frohes Fest des Sieges gilt, erscheint beim Propheten Amos plötzlich in einem ganz anderen Licht nämlich als Tag des Schmerzes und des Finsternis. Was ist die Ursache der dieses Bedeutungswandels? Darüber schreibt ein regelmäßiger Autor unseres Portals, Igumen Arseny Sokolov.

11. Januar 2011
Dieser Artikel von Grigory Benevich behandelt die Reaktion des Hl. Mönches Maximus dem Bekenner auf die Invasion des byzantinischen Reiches durch muslimische Araber. In diesem Material wird auch der Islam als Weltanschauungsalternative zu den christlichen Bekenntnissen des 7. Jahrhunderts betrachtet, sowie die Hypothese, dass der Islam vor allem im Gegensatz zum Monotheletismus gestanden habe, der damals in Byzanz vorherrschte.

8. Dezember 2010
Was sind die patristischen Kriterien, die einem Gläubigen die Frage beantworten können, ob er sich in der wahren Kirche Christi befindet? Wie kann er wissen, ob die jeweilige Konfession die Gnadenfülle erhalten hat? Ab wann verwandelt sich eine Meinungsverschiedenheit in eine Häresie? Wieso existieren in der Orthodoxen Kirche drei unterschiedliche Ordnungen zur Aufnahme von Gläubigen, die noch außerhalb der Kirche stehen? Diese Fragen werden im Artikel des Metropoliten (zukünftigen Patriarchen) Sergius Stragorodsky gestellt, der sie im historischen Kontext, mit Verweisen auf die Erfahrung der Heiligen Väter, beantwortet.

24. November 2010
Die evangelischen Worte des Heilandes „gehet hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung“ bleiben auch heute noch aktuell. Die Kirche hat die explizite Aufgabe, unter allen denkbaren Zeitumständen zu missionieren. Im Folgenden finden sich Überlegungen, inwiefern dieser missionarische Imperativ heute zu verwirklichen ist, von Erzpriester Maxim Kozlov, Professor der Moskauer Geistlichen Akademie.

17. November 2010
Für die Jahrzehnte des ausgehenden 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts in Russland hat sich in der Literatur- und Kulturgeschichte allgemein die Bezeichnung »Silbernes Zeitalter« eingebürgert. In theologiegeschichtlicher Hinsicht müsste für diese Jahrzehnte allerdings von einem »Goldenen Zeitalter« gesprochen werden. Die Theologie um die Jahrhundertwende führte die Forschung in ihren verschiedenen Disziplinen in bis dahin ungekannte Höhen. Wer waren die prominenten orthodoxen Theologen in dieser Zeit? Wie sahen Rezeption und Kritik orthodoxer Theologie im deutschen Protestantismus aus? Und wie schätzten die russischen Akademietheologen den deutschen Protestantismus ein? Diese und andere Fragen werden im Vortrag von Dr. Jennifer Wasmuth, gehalten an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, erörtert.

18. Oktober 2010
Neulich sind für das Apple iPad Anwendungen („Apps“) wie das orthodoxe Gebetbuch und die Bibel erschienen. Der elektronische Text ist direkt vom Bildschirm zugänglich, die Seiten sind leicht umzublättern, die Schrift ist skalierbar. Doch dürfen die Heiligen Texte elektronisch sein? Wird dies ihre Sakralität nicht beeinträchtigen? Auf diese Fragen, gestellt vom Portal „Orthodoxie und Welt“ («Православие и мир»), antwortet Erzpriester Pawel Welikanow, Dozent und Prorektor für die wissenschaftlich- theologische Arbeit der Moskauer Geistlichen Akademie und Chefredakteur des wissenschaftlichen theologischen Portals „Bogoslov.ru“.

28. September 2010
Welche Möglichkeiten zum Studium der Orthodoxen Theologie bzw. zum Besuch von Vorlesungen des Orthodoxen oder Byzantinischen Fachbereichs gibt es in Europa? Wie können wir mehr über  die Unterschiede zwischen den christlichen Konfessionen erfahren? Was ist die orthodoxe Sichtweise zur Stellung der Theologie in der geistlichen Lebensführung? Wie hat sich die liturgische Theologie seit dem dem 2. Vatikanischen Konzil entwickelt? Diese und viele andere Fragen wurden auf dem Informationstreffen im Phoenixhof diskutiert, das vom 2.-4. Juni 2010 stattfand und im Folgenden protokolliert wird.

14. September 2010
Der Name Alexander Men ist einer der bekanntesten und widersprüchlichsten in der Geschichte der Russischen Kirche des 20 Jahrhunderts. Fast alle russischen Christen kennen ihn und auch viele außerhalb Russlands. Aber so viele Menschen, so viele Meinungen… Am 9. September ist der 20. Jahrestag seines Dahinscheidens. Zu diesem traurigen Anlass beschäftigen wir uns im Folgenden mit dem Erbe von Vater Alexander.

22. Juni 2010
Sind die Kirche und die moderne Kunst, die Orthodoxie und die Massenkultur miteinander unvereinbar, oder gibt es Berührungspunkte? Wie ist es möglich, einen Konsens zu erreichen? Xenia Krivochéine, in Frankreich wohnende Malerin und Publizistin, schreibt uns ihre Ansicht über das moderne Schöpfertum und die modernen „Schöpfer".

17. Juni 2010
Einigen Philosophen zufolge ist Leichtsinn eine Art Freiheit. Aber welcher Freiheit? Ist Leichtsinn vielleicht eine Art, vor Verantwortung wegzulaufen? Ist es angemessen, Leichtsinn für unmoralisch zu halten? Kann die Kleinbürgerlichkeit mit moralischem Leichtsinn verbunden sein? Diese Fragen werden im folgenden Artikel von Priester Stefan Domuschi erörtert.

31. März 2010
Dem eigenständigen Raum der ostslawischen Zivilisation droht eine allmähliche Involvierung in die Einflusssphäre der europäischen Kultur mit ihrer Ideologie der säkularen Weltanschauung. Im Lichte dessen wächst die Aktualität der Konfrontation der liberal-säkularen Ideologie mit der religiösen Weltanschauung, was Priester Sergius Svonarev in seinem Artikel erhellt.

12. März 2010
Wie wird man ein richtiger Taufpate? Wofür kommen Menschen eigentlich ins Gotteshaus? Und wie ist es möglich, die Abtrünnigen zurückzuholen? Dieser Artikel von Priester Tigriy Khachatryan ist dem brennenden Problem der Katechese der nicht ins kirchliche Leben integrierten Christen gewidmet.

4. März 2010
In der heutigen Zeit entwickelt sich die gesunde Lebensweise zu einem wahren Kult, besonders ist dies in den fortgeschrittenen Ländern zu beobachten. Eine von den sich rapide ausbreitenden Praktiken, die auf Förderung der Gesundheit einen Akzent setzt, ist das Yoga. Diese östliche Praxis ist aus einer religiösen Tradition entsprungen und hat sich in der säkularisierten Kultur des Westens fest verankert. Es bleibt aber die Frage offen: hat sich Yoga von ihrer religiösen Last lösen können oder unterjocht es weiterhin die Menschen den geistigen Traditionen, die es geformt haben? Und wie sollte ein orthodoxer Christ auf diese Erscheinung reagieren, die auf die Alltäglichkeit in unserem Leben den Anspruch erhebt?

14. Februar 2010
Vater Walter Nigg, Pastor und Professor, einer der bedeutendsten Theologen seiner Zeit... Was ist die Faszination von seinen zahlreichen Bücher über Heilige, Engel, Pilger und Mystiker? Wie gelang es ihm, Forschung und Leben, Wissen und Glauben miteinander zu verbinden? Was ist die Bedeutung seiner Werke für Bildung und Erziehung, also für die Vermittlung von Werten an nachfolgende Generationen?

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