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Goldener Fonds

Artikel : Interview

Die komfortable Orthodoxie

„Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist“ (Mt 5,48) – hat Christus gesagt. Wo kommt aber das Gefühl her, dass wir häufig eher nicht die innerliche, sondern die äußerliche Vollkommenheit anstreben, uns also bemühen, die Regeln zu beachten, die es uns ermöglichen, uns so zu fühlen, als ob wir die höchste Pflicht erfüllt hätten und schon deshalb Christen heißen dürfen? Stimmt es, dass es ausreicht, sonntagmorgens aufzustehen, um zur Liturgie zu gehen, zu fasten und die Gebetsregel zu lesen, und dann wäre alles gut? Ist unser Glauben nicht etwa zu gemütlich geworden, so dass wir es vermeiden, uns einmal mehr anzustrengen und Vollkommenheit anzustreben? Über diese nicht gerade einfachen Themen sprechen wir mit Erzpriester Pavel Velikanov, Dekan des St.-Paraskeva-Metochions der St.-Sergius-Dreiheitslavra und Hauptredakteur des Portals „Bogoslov.Ru“. Ausführlicher... 21. Februar 2014
27. Januar 2015
Erzpriester Pavel Velikanov, Hauptredakteur des Portals „Bogoslov.Ru“ und Vorsteher der Kirche zu Ehren der hl. Paraskewi von Ikonium in Sergijew Possad, beantwortet die Fragen von Anna Danilowa, Redakteurin des Portals „Orthodoxe Welt“ (www.pravmir.ru), über das Leben, den Tod und ihren Sinn.

6. März 2014
Am 27. Februar beginnt das Große Fasten. Welcher Sinn steht hinter den strengen Fastenregeln? Ist „Buße auf Befehl“ möglich? Was unterscheidet das Große Fasten von den anderen Fastenzeiten?  Diese und andere häufige Fragen beantwortet Erzpriester Pavel Velikanov, Dekan des St.Paraskeva-Metochions der St.Sergius-Dreiheitslavra und Hauptredakteur des Portals „Bogoslov.Ru“.

9. Dezember 2013
Mit Erzpriester Andrei Lorgus, Rektor des Instituts für Orthodoxe Psychologie, sprechen wir, mit einem Ausdruck von Alexander Blok, über „unsagbare Dinge“. Deshalb läuft das Gespräch manchmal an der Grenze dessen, was gerade noch bzw. kaum mehr zu verstehen ist. Es gibt das gigantische Mysterium der Fleischwerdung Gottes und die ewige Frage danach, wozu sie geschehen ist, obwohl diese Frage schon zweitausend Jahre lang beantwortet wird. Allein dadurch, dass all das tatsächlich stattgefunden hat, wandelte sich die Welt um, und es ergibt sich, dass die Zeit zurückzugehen beginnt. 

11. Januar 2013
Diese Veröffentlichung ist eine Zusammenfassung des Gespräches zwischen dem Inhaber des Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft an der Fakultät für Katholische Theologie der Ludwig-Maximilians-Universität München, Direktor des Priesterseminars „Herzogliches Georgianum“, Professor Dr. Winfried Haunerland und dem Archimandrit Dr. Evfrosin (Bilash). Das Gespräch wurde im Priesterseminar Georgianum in Vorbereitung auf die Feier von Weihnachten und während das jährliche Stiftungfest des Priesterseminars (14.- 16 Dezember) geführt.

17. Oktober 2012
Am 9. September strahlte der Fernsehsender “Rossija” ein Interview mit Seiner Heiligkeit, dem Patriarchen von Moskau und ganz Russland Kyrill aus, das vom Journalisten Dmitrij Kiseljow geführt wurde.

14. August 2012
Gibt es prinzipielle Unterschiede zwischen der Kindererziehung in einer orthodoxen Familie und einer Familie, die ins kirchliche Leben nicht integriert ist? Wie sollte der Erziehungsprozess heute generell aufgebaut werden? Davon sprechen wir mit Diakon Alexander Volkov, dem Leiter der Pressestelle Seiner Heiligkeit des Patriarchen Kyrill von  Moskau und ganz Russland, gleichzeitig Kleriker des Gotteshauses zu Ehren der Hl. Märtyrerin Tatiana bei der Moskauer Staatsuniversität.

19. Juni 2012
Das Institut de Théologie Orthodoxe Saint-Serge in Paris ist in den Höfen einer ziemlich langweiligen Straße, der Rue de Crimée, verborgen. Doch sobald man durch die Pforten tritt, hinter denen das Saint-Serge sich befindet, scheint die große und laute Stadt nicht mehr zu existieren: erstaunliche Ruhe und fast überirdische Stille; altehrwürdige Gebäude; ausgetretene Treppenstufen; doppelköpfige Adler an den Türen des Gotteshauses; aber keinerlei Eindruck von Dumpfheit oder altersbedingter Schwermut – statt dessen ein lebendiges, warmes Gefühl wahren, nicht verlorenen, fröhlichen Glaubens. Lesen Sie im Folgenden ein Interview mit Institutsprofessor Nicolas Cernokrak

2. Mai 2012
In St. Petersburg, Kostroma, Archangelsk und Rjasan verabschiedeten die gesetzgebenden Versammlungen und die örtlichen Dumas Gesetze über das Verbot der Propaganda von Homosexualität unter Teenagern. Hinter diesen gesetzgebenden Akten vermuten viele die Verstärkung der schützenden Position der Kirche zu Gunsten traditioneller Familienwerte, sowie auch ihrer angreifenden Position gegen die Propaganda des nicht-traditionellen sexuellen Verhaltens.  Wir besprechen dieses Thema mit dem bekannten Theologen Protodiakon Andrey Kuraev.

13. Februar 2012
In seinem Interview an das Portal „Bogoslov.Ru“ spricht der Vorsitzende des Kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchats und das Oberhaupt des Synodalen Bibelwissenschaftlichen und Theologischen Ausschusses Metropolit Ilarion (Alfejew) in seinen Antworten auf die Fragen des Hauptredakteurs des Portals. Dabei geht er auf seine Vision der Rolle und des Stellenwerts des von ihm geleiteten Ausschusses zu theologischen Problemen der Kirche im modernen Leben und auf andere Sachverhalte ein, vor denen die Orthodoxe Kirche heute steht. 

18. November 2011
Im Rahmen der Forschungsarbeiten für eine Dissertation zum Thema „Geschichte der orthodoxen Mission in Indien“ gab es am 14. Februar 2011 in New-Delhi (Indien) ein Treffen von Kyrill Malevich, eines Studenten des 3. Jahres der theologischen Abteilung der Moskauer Staatlichen Akademie, mit Seiner Eminenz Yuhanon Mar Demetrius, Metropolit von Delhi der Syrisch-Orthodoxen Malankara-Kirche in der Residenz Seiner Eminenz.

6. September 2011
2010 wurde an der Theologischen Fakultät der Freien Universität Amsterdam das Zentrum für Orientalisch-Orthodoxe Theologie eröffnet. Lesen Sie im Folgenden ein Interview von Anatoly Kholodjuk mit Dr. phil. Michael Bakker, Direktor des Zentrums für Orthodoxe Theologie und Diakon der St.-Nicholas-Kirche des Moskauer Patriarchats in Amsterdam.

22. April 2011
Hat die Kirche eine Informationspolitik? Welches aktuelle Bild möchte die Kirche gerne abgeben, und wie sieht es in Wirklichkeit aus? Vladimir Legoyda, Oberhaupt der Synodalen Informationsabteilung der ROK, Hauptredakteur der Zeitschrift „Thomas“, Professor am  Staatlichen Institut für Internationale Beziehungen in Moskau sprach mit der „Russischen Zeitung“ („Русская газета») über die Versuche, eine Informationspolitik für die Kirche zu bestimmen.

8. Februar 2011
Im Dezember 2010 besuchte Mönchpriester Ioasaph (Tandibilang), Vorsteher der St.-Wladimir-Gemeinde in Jakarta (Indonesien), Moskau. Die orthodoxe missionarische Gesellschaft zu Ehren des Hl. Serapion von Kosche-Osero hat ein Treffen mit Vater Ioasaph organisiert, an dem viele orthodoxe Missionare Moskaus teilgenommen haben. Im Weiteren werden die Antworten von Vater Ioasaph auf die während des Treffens gestellten Fragen zum ersten Mal publiziert.

22. November 2010
Erzbischof Jakub von Białystok  und Danzig hat an der 6. Internationalen Theologischen Tagung teilgenommen und  den Portalen „Bogoslov.ru“ und „Tatianas Tag“ in einem Interview über die Herausforderungen der Gegenwart erzählt.

2. April 2010
Igumen Daniil (weltlich Andris Irbits) wurde 1976 in Riga geboren. 1992 wurde er von Archimandrit Kyrill (Borodin), damals Vorsteher der Dreifaltigkeits-Kirche in Riga, zum Jung-Mönch auf den Namen Wassilisk (Basiliskus) geweiht. 1995 zog er mit seiner Familie nach Deutschland. Im Januar 1996 wurde er Personalsekretär  von Erzbischof Feofan (Galinski) von Berlin und Deutschland. 1997 wurde er zum Mönchsdiakon auf den Namen Daniil (zur Ehre des Propheten Daniel) geweiht. 1998 empfing er die Priestermönchweihe. 2006 wurde er zum Igumen erhoben. Durch eine Verordnung von Erzbischof Feofan wurde er Statthalter des Großmärtyrer-Georg-Klosters in Götschendorf. Zugleich ist er weiterhin Kleriker der Berliner Kathedrale und Sekretär des Erzbischofs. In dieser Position ist er u.a. zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Regierungskontakte der Berliner Diözese der ROK. Vater Daniil schreibt Gedichte und Prosa und hat sowohl in Deutschland als auch in der lettischen Presse veröffentlicht.

1. Februar 2010
Johannes Paul II. hat die Formulierung geprägt, Europa müsse mit den zwei Lungenflügeln westliches und östliches Christentum atmen. In welcher Verfassung sind gegenwärtig die östlichen Kirchen? Wie sieht das Verhältnis der katholischen Kirche zu den orthodoxen Kirchen aus? Ist die volle Einheit in Sicht? Darüber sprachen wir mit Professor Rudolf Prokschi (Wien). Die Fragen stellte Ulrich Ruh.

16. Dezember 2009
Seit diesem Lehrjahr ist es in Deutschland erlaubt, das Fach „Grundlagen der Orthodoxen Kultur" zu unterrichten. Während in Russland immer noch darüber gestritten wird, ob diese Disziplin notwendig sei, wird dieses Fach in normalen deutschen Schulen bereits gelehrt. Dieser Durchbruch ist das Ergebnis der Bemühungen der Berliner Diözese des Moskauer Patriarchats und, persönlich, von Igumen Daniil (Irbits), zuständig für die Beziehungen der Diözese zu den Organen der BRD und zur Öffentlichkeit. Schon drei Jahre lang ist Igumen Daniil Mitglied der Arbeitsgruppe Integration beim Bundeskanzleramt und gleichzeitig stellvertretender Statthalter des ersten sich in Deutschland befindlichen Klosters des Moskauer Patriarchats. Über das gerade aufzubauende Kloster, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Orthodoxie-Unterricht in deutschen Schulen und das spirituelle Leben in Deutschland hat ein Korrespondent der Zeitschrift „Wir in Russland und im Ausland"[1] mit Vater Daniil gesprochen.

1. Oktober 2009
Der Professor der Geistlichen Akademie von Moskau, Erzpriester Maxim Kozlow, beantwortet die Fragen des Reporters des Pressedienstes der Akademie zu seinem neu erschienenen Buch „Das westliche Christentum: ein Blick aus dem Osten“ (russ.: «Западное христианство: взгляд с востока»)

16. Februar 2009
Das Portal Bogoslov.ru veröffentlicht ein Interview mit Dr.Phil. Alexej Ruslanowitsch Fokin, dem leitenden wissenschaftlichen Mitarbeiter des Instituts für Philosophie der Russischen Akademie der Wissenschaften und Forscher für Westliche Theologie. Im Gespräch mit unserem Korrespondenten Priestermönch Adrian (Paschin) werden die Struktur des Instituts sowie die von ihm erforschten führenden Fachrichtungen und das Spektrum der wissenschaftlichen Interessen der Mitarbeiter betrachtet. Unter anderem werden auch die Bedeutung der westlichen Theologie für die Orthodoxie, der Doktorandenbestand und andere Themen erörtert.

21. Januar 2009
Erzpriester Wsewolod Chaplin, stellvertretender Vorsitzender und Pressesprecher des kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchats, spricht in einem Interview mit dem byzantinischen Klub „Katechon“ über seine Ansichten zum Verhältnis von Kirche und Staat im heutigen Russland, die im Spannungsfeld zwischen Symphonie und radikaler Trennung verlaufen.

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