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Geschichte > Geschichte der autokephalen und autonomen Kirchen

50 Jahre Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland

Nichts ist schrecklicher als bei einer derartigen Gelegenheit wie heute, eine jener Festreden zu halten bzw. zu hören, die ich in einem Ordner mit der Aufschrift „Wikipedia-Reden“ abheften würde. Der Festredner sammelt eine Menge von Daten, z.B. in der besagten Online-Enzyklopädie, die er dann seinem Auditorium vorträgt, dessen eine Hälfte mit den betreffenden Fakten besser vertraut ist als der Redner selbst, während die andere Hälfte von der Fülle der Informationen und Jahreszahlen erschlagen und überfordert ist. Ausführlicher... 16. Oktober 2013
1. November 2013
Es ist offensichtlich, dass die Bulgarische Kirche vor 1872 dem Patriarchat von Konstantinopel angehört hatte. Deshalb konnte die einzige kanonische Quelle der Autokephalie der Bulgarischen Kirche ein Beschluss eines Landeskonzils der Kirche von Konstantinopel  sein. Solch einen Beschluss gab es bekanntlich nicht. Aus Sichtweise der kirchlichen Kanones konnte die selbstverkündete Autokephalie der Bulgarischen Kirche bis zu ihrer Anerkennung durch die Ökumenische Patriarchie somit nicht als legitim gelten.In Wirklichkeit gibt die Geschichte dieser Anerkennung zu denken. Mehr dazu in der Fortsetzung des Artikels von Mönchspriester Tichon (Vasilyev).

18. Oktober 2013
Das Problem der Autokephalie von Landeskirchen ist eine der aktuellen zu diskutierenden Fragen, die auf interorthodoxen Treffen besprochen wird. In diesem Lichte ist es interessant und nützlich, sich mit der Wiederherstellung der Autokephalie der Bulgarischen Kirche im 19. Jahrhundert als einem prägenden Beispiel aus der Neuzeit vertraut zu machen.

16. Oktober 2013
Gewalttätige Muslimbrüder terrorisieren in Ägypten die christliche, vor allem die koptisch-orthodoxe Minderheit in bisher nicht gekanntem Ausmaß, ja es handelt sich wohl um die größten und gewalttätigsten Ausschreitungen gegen die ägyptischen Christen seit 1321, als eine ähnliche Welle der Gewalt jene Periode der Geschichte des Landes einleitete, in der der Anteil der koptischen Christen von etwa 50 % der Bevölkerung auf zuletzt ein Zehntel sank. Wie viele werden es in den nächsten Jahren noch sein?

19. Juni 2012
Das Institut de Théologie Orthodoxe Saint-Serge in Paris ist in den Höfen einer ziemlich langweiligen Straße, der Rue de Crimée, verborgen. Doch sobald man durch die Pforten tritt, hinter denen das Saint-Serge sich befindet, scheint die große und laute Stadt nicht mehr zu existieren: erstaunliche Ruhe und fast überirdische Stille; altehrwürdige Gebäude; ausgetretene Treppenstufen; doppelköpfige Adler an den Türen des Gotteshauses; aber keinerlei Eindruck von Dumpfheit oder altersbedingter Schwermut – statt dessen ein lebendiges, warmes Gefühl wahren, nicht verlorenen, fröhlichen Glaubens. Lesen Sie im Folgenden ein Interview mit Institutsprofessor Nicolas Cernokrak

20. Januar 2012
Im Vortrag von Vladimir Kolesov wird die ersträngige Wichtigkeit der Vorsehung Gottes auf dem Feld des missionarischen Dienstes unterstrichen. Der Autor betont das Potential und die Sonderrolle des Fernostzentrums bei der Moskauer Geistlichen Akademie im Werk der christlichen Erleuchtung in China. Das Material wurde auf der Tagung „Die Orthodoxie in China“ vorgetragen, die in der Moskauer Geistlichen Akademie am 9. Dezember 2011 stattfand.

13. Dezember 2011
Der Dialog zwischen der Orthodoxen und den Alten Ostkirchen geht auf 1964 zurück, als in der Stadt Aarhus (Dänemark) nicht-offizielle Besprechungen zwischen Theologen beider Seiten stattfanden. Dieser Dialog wird auch heute noch fortgeführt. Der Autor dieses Artikels betrachtet die Ursachen der Entstehung des Schismas zwischen der Armenischen Apostolischen Kirche und der Orthodoxen Kirche und verfolgt die Geschichte des Dialogs der Orthodoxen mit den Nicht-Chalcedoniten. 

8. November 2011
Anfang September 2011 fand in Istanbul, in der Residenz des Patriarchen von Konstantinopel, ein Treffen der Vorsteher der vier Ältesten Ostpatriarchate und des Bischofs von Zypern statt. Dieses Ereignis löste unter Theologen Diskussionen über die Möglichkeit einer Wiedergeburt des Instituts der Pentarchie im Osten aus. Zu dieser Debatte lesen Sie hier einen Artikel von Dr. theol. Andrey Uchtomsky, Dozent an der Kiewer Geistlichen Akademie.

22. November 2010
Erzbischof Jakub von Białystok  und Danzig hat an der 6. Internationalen Theologischen Tagung teilgenommen und  den Portalen „Bogoslov.ru“ und „Tatianas Tag“ in einem Interview über die Herausforderungen der Gegenwart erzählt.

17. November 2010
Für die Jahrzehnte des ausgehenden 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts in Russland hat sich in der Literatur- und Kulturgeschichte allgemein die Bezeichnung »Silbernes Zeitalter« eingebürgert. In theologiegeschichtlicher Hinsicht müsste für diese Jahrzehnte allerdings von einem »Goldenen Zeitalter« gesprochen werden. Die Theologie um die Jahrhundertwende führte die Forschung in ihren verschiedenen Disziplinen in bis dahin ungekannte Höhen. Wer waren die prominenten orthodoxen Theologen in dieser Zeit? Wie sahen Rezeption und Kritik orthodoxer Theologie im deutschen Protestantismus aus? Und wie schätzten die russischen Akademietheologen den deutschen Protestantismus ein? Diese und andere Fragen werden im Vortrag von Dr. Jennifer Wasmuth, gehalten an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, erörtert.

2. April 2010
Igumen Daniil (weltlich Andris Irbits) wurde 1976 in Riga geboren. 1992 wurde er von Archimandrit Kyrill (Borodin), damals Vorsteher der Dreifaltigkeits-Kirche in Riga, zum Jung-Mönch auf den Namen Wassilisk (Basiliskus) geweiht. 1995 zog er mit seiner Familie nach Deutschland. Im Januar 1996 wurde er Personalsekretär  von Erzbischof Feofan (Galinski) von Berlin und Deutschland. 1997 wurde er zum Mönchsdiakon auf den Namen Daniil (zur Ehre des Propheten Daniel) geweiht. 1998 empfing er die Priestermönchweihe. 2006 wurde er zum Igumen erhoben. Durch eine Verordnung von Erzbischof Feofan wurde er Statthalter des Großmärtyrer-Georg-Klosters in Götschendorf. Zugleich ist er weiterhin Kleriker der Berliner Kathedrale und Sekretär des Erzbischofs. In dieser Position ist er u.a. zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Regierungskontakte der Berliner Diözese der ROK. Vater Daniil schreibt Gedichte und Prosa und hat sowohl in Deutschland als auch in der lettischen Presse veröffentlicht.

14. Februar 2010
Vater Walter Nigg, Pastor und Professor, einer der bedeutendsten Theologen seiner Zeit... Was ist die Faszination von seinen zahlreichen Bücher über Heilige, Engel, Pilger und Mystiker? Wie gelang es ihm, Forschung und Leben, Wissen und Glauben miteinander zu verbinden? Was ist die Bedeutung seiner Werke für Bildung und Erziehung, also für die Vermittlung von Werten an nachfolgende Generationen?

1. Februar 2010
Johannes Paul II. hat die Formulierung geprägt, Europa müsse mit den zwei Lungenflügeln westliches und östliches Christentum atmen. In welcher Verfassung sind gegenwärtig die östlichen Kirchen? Wie sieht das Verhältnis der katholischen Kirche zu den orthodoxen Kirchen aus? Ist die volle Einheit in Sicht? Darüber sprachen wir mit Professor Rudolf Prokschi (Wien). Die Fragen stellte Ulrich Ruh.

13. November 2009
Die Herde der Russischen Orthodoxen Kirche ist über mehrere Länder und Kontinente verteilt. Um die Administration verschiedener Teile der Kirche zu erleichtern und kulturelle und politische Besonderheiten besser berücksichtigen zu können, gibt es Exarchate und Autonome Kirchen. Über die Entstehung, Funktion und den heutigen Zustand dieser Gebilde erzählt ein verdienter Professor der Geistlichen Akademie von Moskau Erzpriester  Dr. Wladislaw Tsypin.

22. Januar 2009
Im Vorfeld des Lokalkonzils der Russisch-Orthodoxen Kirche veröffentlichte das Portal Bogoslov.ru weitere Materialien, die die kanonische Ordnung verschiedener autokephaler Kirchen betrachten. Heute präsentieren wir unseren Lesern einen Artikel von W.W. Burega, Lehrer an der Kiewer Geistlichen Akademie, der die Vorsteherwahlordnungen der heutigen slawischen autokephalen Kirchen vorstellt.

15. Januar 2009
Heute, in der Zeit, wo sich die Russisch-Orthodoxe Kirche auf die Durchführung des Lokalkonzils vorbereitet, findet in der kirchlichen Gesellschaft eine lebhafte Diskussion statt. Dabei geht es um die Ordnung der Konzilsdurchführung, um ihre Arbeit  und um eine weitere Reihe an Fragen, die die Kompetenz des Konzils betreffen. In einer solchen Situation ist es durchaus angebracht, sich an die Erfahrung anderer Autokephalen Kirchen zu widmen. Das Portal „Bogoslov.ru" präsentiert dem Leser eine Übersicht an Satzungspunkten, die in den heutigen autokephalen Kirchen die Berufung und Arbeit eines Lokalkonzils regeln.

30. November 2008
Erstmalig nach seiner Wahl wandte sich der Erzbischof Hieronym von Athen und ganz Griechenland an die Öffentlichkeit, indem er der Zeitung „Kyriakatiki Eleytherotypia" ein Interview gab. Dieses Interview kann als Grundsatzrede des Vorstehers der Griechischen Kirche verstanden werden, in dem er aufrichtig über die „schwarzen Löcher" erzählt, die er durch sein Amt geerbt hat. Bogoslov.ru bietet hiermit eine Vollübersetzung dieses ersten Interviews des Erzbischofs Hieronym von Athen und ganz Griechenland.

9. April 2008
Hegumen Cyril (Hovorun) reviewing the concept of primacy which is associated with such categories as authority, order and service mission of the Church in its eternal and temporal dimensions. The presented text is a Russian translation of a lecture delivered by the author at the Augustinian university of Villanova (USA). The lecture was given on April, 3. The audience consisted of students, postgraduates and teachers of the Fine Arts Department, mostly Roman-Catholic by confession.

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