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Religion und Welt > Kirche und Staat

Die Bedeutung der Neumärtyrer Russlands und ihrer Glaubenstaten für die Gegenwart

In der Geschichte Russlands ist das 20. Jahrhundert durch die grausame Verfolgung der Orthodoxen Kirche seitens der Sowjetischen Regierung gekennzeichnet. Viele Kleriker und einfache Laien wurden vom atheistischen Staat für ihre religiösen Überzeugungen verfemt und hingerichtet. Die Glaubenstaten (Podwigen) der Neumärtyrer und Bekenner Russlands sind leuchtende Vorbilder der Treue zu Christus und Seiner Kirche. Nichtsdestoweniger harrt ihr Vorbild nach wie vor einer gründlichen Aufarbeitung. Dieser Artikel von Metropolit Kliment von Kaluga und Borowsk leistet einen Beitrag dazu.  Ausführlicher... 14. September 2012
14. November 2014
Orthodoxie und Toleranz, Putin und Byzanz – diese und viele andere Themen der Beziehungen zwischen Kirche und Staat behandelt Dr. phil. Protodiakon Andrey Kuraev in seinem Essay.

27. März 2014
Das hier präsentierte Dokument wurde vom Bischofskonzil der Russischen Orthodoxen Kirche (2. -5. Februar 2013) am  4. Februar  2013 verabschiedet.

11. Januar 2014
Resolution der dem Heiligen Berg Athos gewidmeten internationalen Konferenz, die am 23-26. Juni 2013 in Weimar tagte.

1. November 2013
Es ist offensichtlich, dass die Bulgarische Kirche vor 1872 dem Patriarchat von Konstantinopel angehört hatte. Deshalb konnte die einzige kanonische Quelle der Autokephalie der Bulgarischen Kirche ein Beschluss eines Landeskonzils der Kirche von Konstantinopel  sein. Solch einen Beschluss gab es bekanntlich nicht. Aus Sichtweise der kirchlichen Kanones konnte die selbstverkündete Autokephalie der Bulgarischen Kirche bis zu ihrer Anerkennung durch die Ökumenische Patriarchie somit nicht als legitim gelten.In Wirklichkeit gibt die Geschichte dieser Anerkennung zu denken. Mehr dazu in der Fortsetzung des Artikels von Mönchspriester Tichon (Vasilyev).

18. Oktober 2013
Das Problem der Autokephalie von Landeskirchen ist eine der aktuellen zu diskutierenden Fragen, die auf interorthodoxen Treffen besprochen wird. In diesem Lichte ist es interessant und nützlich, sich mit der Wiederherstellung der Autokephalie der Bulgarischen Kirche im 19. Jahrhundert als einem prägenden Beispiel aus der Neuzeit vertraut zu machen.

6. Oktober 2012
Text eines Vortrags von Erzpriester Maxim Kozlov, erster Stellvertreter des Vorsitzenden des Bildungskomitees der ROK des Moskauer Patriarchats und Professors an der Moskauer Geistlichen Akademie, gehalten im Rahmen der internationalen wissenschaftlichen Konferenz der Staatlichen Universität Moskau „Vom Alten Russland zur Russischen Föderation: Geschichte der Russischen Staatlichkeit“ («От древней Руси к Российской Федерации: История Российской государственности») (Moskau, 28./29, September 2012).

Borisova, Marina
16. Mai 2012
Das Portal „Bogoslov.Ru“ bietet eine Reflexion zum Heimgang des Heiligen Hierarchen Tichon, des Patriarchen von Moskau und ganz Russland (1925) und zur Hetze gegen die Russische Orthodoxe Kirche und des Patriarchen, die in der Neusten Geschichte schon einmal stattfand.

2. Mai 2012
In St. Petersburg, Kostroma, Archangelsk und Rjasan verabschiedeten die gesetzgebenden Versammlungen und die örtlichen Dumas Gesetze über das Verbot der Propaganda von Homosexualität unter Teenagern. Hinter diesen gesetzgebenden Akten vermuten viele die Verstärkung der schützenden Position der Kirche zu Gunsten traditioneller Familienwerte, sowie auch ihrer angreifenden Position gegen die Propaganda des nicht-traditionellen sexuellen Verhaltens.  Wir besprechen dieses Thema mit dem bekannten Theologen Protodiakon Andrey Kuraev.

22. Februar 2012
Am 21. Februar 2012 besuchte der Vorsitzende des kirchlichen Außenamtes, Rektor der Gesamtkirchlichen Aspirantur und Doktorantur zu Ehren der Hll. Kyrill und Method Metropolit Ilarion die Moskauer Geistlichen Schulen, wo er eine Vorlesung vor Studenten und Lehrern hielt.

12. Dezember 2011
Im Zentrum der Aufmerksamkeit von Sergey Bolotov stehen die Umstände und die Gründe der Durchführung der wichtigsten Ereignisse des religiösen Lebens der UdSSR in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs. Der Autor des Artikels beschränkt sich nicht auf ein Beispiel aus der Geschichte der Russischen Kirche, sondern wendet sich auch den Erfahrungen der Armenischen Apostolischen Kirche und der sowjetischen Muslime zu.  

4. November 2011
Am Anfang des Zweiten Weltkriegs sah sich die russische Regierung vor die Aufgabe gestellt, die Regierungen und die Öffentlichkeit der alliierten Länder der Anti-Hitler-Koalition davon zu überzeugen, dass es in der UdSSR keine Verfolgungen von Gläubigen gab, sondern eine freie Ausübung der Religionen. Dazu wurde beschlossen, die Moskauer Patriarchie mir einzubeziehen, die so eine wenig bekannte, aber deswegen nicht weniger wichtige Rolle im Prozess der Aufnahme der UdSSR in die Anti-Hitler-Koalition spielte. Darüber berichtet Dr. Sergej Bolotov ausführlich im folgenden Artikel.

26. Oktober 2011
Dem veröffentlichen Artikel liegen Vorlesungen des Diakons Dr. theol.  Augustin Sokolovski, eines Lehrers an der Universität Freiburg im Üechtland (Schweiz) und der Kiewer Geistlichen Akademie, die er in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hamburg und an der Uni Kiel hielt. In seinem Artikel betrachtet der Autor die Orthodoxie im Kontext der Globalisierung und stellt sich die Frage nach der Selbstbestimmung der Russischen Orthodoxen Kirche in der sich verändernden Welt.

18. Oktober 2011
Der vorliegende Artikel von Dr. hist. Sergey Bolotov behandelt die Instrumentalisierung des orthodoxen Glaubens durch die sowjetische Außenpolitik. 

4. Oktober 2011
Im Gegensatz zur kritischen Stellungnahme der GEKE plädiert die Autorin dafür, das Menschenrechtsdokument der Russischen Orthodoxen Kirche im Kontext der eigenen theologischen Tradition zu würdigen. Das Dokument knüpfe durchaus an die westliche Menschenrechtstradition an und lässt sich somit als konstruktiver Beitrag zur gegenwärtigen Debatte um die Menschenrechte lesen. R. C.

4. Oktober 2011
Die orthodoxen Kirchen übernehmen eine wichtige politische Funktion als nationale Identitätsressourcen. Das zeigt sich in Russland nicht zuletzt an den medienwirksamen kirchlichen Auftritten von Politikern wie Medwedew und Putin. Ob darin eher die politische Macht der Kirche oder umgekehrt gerade ihre Ohnmacht gegenüber staatlicher Instrumentalisierung zum Ausdruck kommt, lässt sich auf den ersten Blick kaum klären. Unstrittig aber bedienen sich solche inszenierten Schulterschlüsse der orthodoxen Einheitsidee von Kirche und Nation. Der Staat kommt - offensichtlich - nicht an der Kirche vorbei. Was folgt daraus für die Kirche?

19. Juli 2011
Eine Antwort der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) – der Leuenberger Kirchengemeinschaft – auf die „Grundlagen der Lehre der Russischen Orthodoxen Kirche über Würde, Freiheit und Rechte des Menschen".
19. Juli 2011
Im Rahmen der Fortführung der Diskussion präsentiert das Portal „Bogoslov.ru" einen analytischen Artikel von Igumen Philaret (Bulekov), Vertreter der Russischen Orthodoxen Kirche beim Europarat in Strasbourg, in dem die „Antwort der Gemeinschaft der Evangelischen Kirchen in Europa" (2009) auf das Konzildokument „Grundlagen der Lehre der Russischen Orthodoxen Kirche über Würde, Freiheit und Rechte des Menschen" (2008) studiert wird.
1. Juli 2011
Intoleranz gegenüber und Diskriminierung von Christen können sich nicht nur in Form direkter körperlicher Gewalt äußern. Verletzungen von Christenrechten gibt es auch immer häufiger im Rahmen der existierenden Rechtsysteme. In Europa, dessen Kultur auf christlichen Werten und Traditionen gründet, wird das Christentum zunehmend aus der öffentlichen Sphäre herausgedrängt. Der Kampf gegen die Christianophobie ist also nötig zum Schutz der christlichen Identität Europas.

20. Mai 2011
Nachdem die Byzantiner die Erfahrung gemacht hatten, dass auch das Vorhandensein der verehrtesten Reliquien und Ikonen beim Heer die Möglichkeit der Niederlage im Kampf nicht ausschloss, suchten sie nach wie vor nach einem idealen Mittel, sich des Wohlwollens des Himmels und folglich auch des Sieges zu vergewissern. Deswegen etablierten sich in der orthodoxen Armee Praktiken, die bei weitem nicht christlich waren. Über Loswerferei, Wahrsagerei an heiligen Texten und Astrologie in der byzantinischen Militärgeschichte schreibt Igor Petrovsky im vierten Teil dieser Artikelserie, die dem Thema des religiösen Lebens in der Armee gewidmet ist. 

22. April 2011
Hat die Kirche eine Informationspolitik? Welches aktuelle Bild möchte die Kirche gerne abgeben, und wie sieht es in Wirklichkeit aus? Vladimir Legoyda, Oberhaupt der Synodalen Informationsabteilung der ROK, Hauptredakteur der Zeitschrift „Thomas“, Professor am  Staatlichen Institut für Internationale Beziehungen in Moskau sprach mit der „Russischen Zeitung“ („Русская газета») über die Versuche, eine Informationspolitik für die Kirche zu bestimmen.

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