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Religion und Welt > Ökumenismus

Das „Petrus-Primat“ im Antiochenischen Patriarchat und im Seleukischen Katholikat des 5. Jahrhunderts

In diesem Artikel kommentiert Dmitry Shabanov einige Punkte des Dokuments „Die Rolle des Bischofs von Rom in der koinonia/communio der Kirche im ersten Jahrtausend”, das durch das Koordinations-Komitee der Gemeinsamen Internationalen Kommission für den theologischen Dialogzwischen der Römisch-Katholischen Kirche und der Orthodoxen Kirche auf der Konferenz in Kreta (27. September – 4. Oktober 2008) erarbeitet wurde. Im Mittelpunkt stehen die Vorstellungen über die Autorität und den Dienst von  Patriarchen, die im 5. Jahrhundert im Antiochenischen Patriarchat und im Seleukischen Katholikat existierten.  Ausführlicher... 12. Juli 2011
25. Juni 2011
Auf die kritische Antwort der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) zum Dokument der ROK „Grundlagen der Lehre der Russischen Orthodoxen Kirche über Würde, Freiheit und Rechte des Menschen" antworten die Herausgeber des Buches „Freiheit und Verantwortung im Einklang. Zeugnisse für den Aufbruch zu einer neuen Weltgemeinschaft" Barbara Hallensleben, Nikolaus Wyrwoll und Guido Vergauwen.

17. November 2010
Für die Jahrzehnte des ausgehenden 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts in Russland hat sich in der Literatur- und Kulturgeschichte allgemein die Bezeichnung »Silbernes Zeitalter« eingebürgert. In theologiegeschichtlicher Hinsicht müsste für diese Jahrzehnte allerdings von einem »Goldenen Zeitalter« gesprochen werden. Die Theologie um die Jahrhundertwende führte die Forschung in ihren verschiedenen Disziplinen in bis dahin ungekannte Höhen. Wer waren die prominenten orthodoxen Theologen in dieser Zeit? Wie sahen Rezeption und Kritik orthodoxer Theologie im deutschen Protestantismus aus? Und wie schätzten die russischen Akademietheologen den deutschen Protestantismus ein? Diese und andere Fragen werden im Vortrag von Dr. Jennifer Wasmuth, gehalten an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, erörtert.

2. April 2010
Igumen Daniil (weltlich Andris Irbits) wurde 1976 in Riga geboren. 1992 wurde er von Archimandrit Kyrill (Borodin), damals Vorsteher der Dreifaltigkeits-Kirche in Riga, zum Jung-Mönch auf den Namen Wassilisk (Basiliskus) geweiht. 1995 zog er mit seiner Familie nach Deutschland. Im Januar 1996 wurde er Personalsekretär  von Erzbischof Feofan (Galinski) von Berlin und Deutschland. 1997 wurde er zum Mönchsdiakon auf den Namen Daniil (zur Ehre des Propheten Daniel) geweiht. 1998 empfing er die Priestermönchweihe. 2006 wurde er zum Igumen erhoben. Durch eine Verordnung von Erzbischof Feofan wurde er Statthalter des Großmärtyrer-Georg-Klosters in Götschendorf. Zugleich ist er weiterhin Kleriker der Berliner Kathedrale und Sekretär des Erzbischofs. In dieser Position ist er u.a. zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Regierungskontakte der Berliner Diözese der ROK. Vater Daniil schreibt Gedichte und Prosa und hat sowohl in Deutschland als auch in der lettischen Presse veröffentlicht.

14. Februar 2010
In diesem Artikel analysiert Hypodiakon Nikolaj Thon die Errungenschaften des ersten Jahres des Patriarchentums Seiner Heiligkeit Kyrill.

1. Februar 2010
Johannes Paul II. hat die Formulierung geprägt, Europa müsse mit den zwei Lungenflügeln westliches und östliches Christentum atmen. In welcher Verfassung sind gegenwärtig die östlichen Kirchen? Wie sieht das Verhältnis der katholischen Kirche zu den orthodoxen Kirchen aus? Ist die volle Einheit in Sicht? Darüber sprachen wir mit Professor Rudolf Prokschi (Wien). Die Fragen stellte Ulrich Ruh.

16. Dezember 2009
Seit diesem Lehrjahr ist es in Deutschland erlaubt, das Fach „Grundlagen der Orthodoxen Kultur" zu unterrichten. Während in Russland immer noch darüber gestritten wird, ob diese Disziplin notwendig sei, wird dieses Fach in normalen deutschen Schulen bereits gelehrt. Dieser Durchbruch ist das Ergebnis der Bemühungen der Berliner Diözese des Moskauer Patriarchats und, persönlich, von Igumen Daniil (Irbits), zuständig für die Beziehungen der Diözese zu den Organen der BRD und zur Öffentlichkeit. Schon drei Jahre lang ist Igumen Daniil Mitglied der Arbeitsgruppe Integration beim Bundeskanzleramt und gleichzeitig stellvertretender Statthalter des ersten sich in Deutschland befindlichen Klosters des Moskauer Patriarchats. Über das gerade aufzubauende Kloster, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Orthodoxie-Unterricht in deutschen Schulen und das spirituelle Leben in Deutschland hat ein Korrespondent der Zeitschrift „Wir in Russland und im Ausland"[1] mit Vater Daniil gesprochen.

15. August 2009
In diesem Essay wird durch einen sorgfältigen Blick "hinter die Kulissen" der Glaubenslehre verschiedener christlicher Konfessionen versucht, die Frage nach dem Grund der in den Kirchen ("Christentümern" - so beim Autor) mehr oder weniger vorhandenen Beeinflußbarkeit der moralischen Theologie durch den "Zeitgeist" zu erforschen. Der Autor identifiziert dabei primär den Einbruch philosophisch dominierten Denkens in die Theologie als Wurzel einer Entwicklung, die eher durch die Umstände, oder die Erkenntnisstufe der Philosophie, als durch die göttliche Offenbarung beeinflußt ist. Hieraus lassen sich offenbar verschiedene Herangehensweisen an die Lösung bioethischer Fragen der Gegenwart (Homosexualität, Euthanasie, und dgl.) ableiten.

29. Mai 2009
Um die russische orthodoxe Kirche zu verstehen, genügt es nicht, am Fernsehen zuzuschauen, wie Putin oder Medwedjew in einem feierlichen Gottesdienst ihr Kreuz schlagen, auch nicht die Hierarchen in ihren prachtvollen liturgischen Gewändern zu bewundern oder einem stimmgewaltigen Chor zuzuhören. Es geht auch nicht an, über die anscheinende Rückständigkeit von Vertretern der russischen Kirche den Kopf zu schütteln...

29. Mai 2009
Dieses Buch ist in verschiedener Hinsicht etwas Besonderes, etwas Neues und viel Versprechendes. Freiheit und Verantwortung im Einklang ist der erste Band einer neuen Publikationsreihe, deren Herausgeber Barbara Hallensleben, Guido Vergauwen und Klaus Wyrwoll - alle nicht nur hervorragende Theologen, sondern auch in besonderem Maße für die Ökumene mit der Ostkirche engagiert - eine anspruchsvolle Absicht verfolgen, nämlich „Zeugen und Zeuginnen zu Wort kommen lassen, die für uns zur ‚Erscheinung des Herrn' werden; die Seinem Leib, der Kirche, Gestalt verleihen; die uns helfen, die Zeichen der Zeit zu deuten; die zeigen oder doch erahnen lassen, wie das Evangelium unsere persönliche Lebensform, unsere soziale, politische und wirtschaftliche Welt durchdringt." (S. IV)

7. Mai 2009
Grundprinzipien der Beziehung der Russischen Orthodoxen Kirche zu Andersglaubenden

19. Februar 2008
Im Interview werden Fragen des gegenwärtigen Zustandes der
Theologie im Westen und in Russland berührt. Der berühmte Wissenschaftler und Patrologe teilt mit uns seine Beobachtungen über das gegenseitige Durchdringen der orthodoxen theologischen Tradition und der neuesten Tendenzen in der katholischen und protestantischen Theologie.

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