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Goldener Fonds

Exkommunizieren oder verherrlichen?
Teil 2. Neue Paradigmen auf dem Feld der Ehre

30. November 2010
Wir setzen die Publikation der der Interaktion der Kirche und der Armee gewidmeten Artikel von Igor Petrovsky fort. Der Autor konzentriert seine Aufmerksamkeit auf den radikalen Wechsel der Einstellung der Kirche zum Militärdienst. 

Anfang des 4. Jahrhunderts, nach   Jahrhunderten der Bedrückung, beendete die Militärmaschine des Römischen Reiches die brutale Christenverfolgung. Für die Kirche kamen friedlichere Zeiten. Aber ausgerechnet in dieser Periode stieß sie auf neue Herausforderungen, die ihr nicht nur Beständigkeit im Glauben, sondern auch viel spirituelle Nüchternheit abverlangte. Inzwischen sah das Reich im Christentum  nicht länger einen Feind, sondern seine neue Ideologie. Diese rasche Transformation des Verhältnisses zwischen Kirche und Römischem Reich war mit dem Namen Konstantin des Großen (272–337) verbunden, der zu Recht als erster christlicher Kaiser in die Geschichte einging. Während Konstantin noch im Jahre 310 die Erscheinung des göttlichen Apoll, dem „Sonnengott“, betrachtet hatte, erlebte er zwei Jahre später im Kampf gegen Maxentius eine andere mystische Erfahrung.  Dem Kaiser, so die Überlieferung, soll Christus erschienen sein. Ein Jahr später verkündete er die Glaubensfreiheit, stoppte die Unterdrückung von Christen und erhob das Christentum allmählich in den Rang der öffentlichen Glaubenslehre des Reiches. Das Heidentum dagegen verlor seinen Einfluss auf den Kaiser immer weiter, und immer mehr christliche Gotteshäuser erstanden anstelle der ehemaligen  Kultstätten. All das vollzog sich in weniger als 15 Jahren!

Die Umwälzungen in der Epoche Konstantins zählen zu Recht zu den wichtigsten Ereignissen der römischen Geschichte. Die religiöse Revolution des „Großen Kaisers“ wirkte in alle Bereiche staatlichen Lebens hinein, und natürlich ging sie auch an der römischen Armee nicht vorbei. Die perfekte Kriegsmaschinerie, die kurz zuvor noch den Nachfolgern Christi die Knochen gebrochen hatte, wurde zu einem „christliebenden Heer“ erklärt, und im Dickicht der giebligen Zelte römischer Legionäre wuchsen neue Zelte mit farbigen „Baldachinen“– die Feldkirchen. Was den Kaiser selbst betrifft, wurde er mit den großen Führern des alten Israels verglichen. So zog der byzantinische Historiker Socrates Scholasticus (380-440), Fortsetzer der Kirchengeschichte des Eusebius von Caesarea   (263–340), die Parallele zwischen dem Kaiser und dem alttestamentlichen Propheten Moses:

„Die Eifer des Kaisers für Christus war so stark, dass er während des persischen Krieges befahl, ein Zelt mit farbigen Stoffbahnen zu errichten, das äußerlich wie eine Kirche aussah, so wie Moses es in der Wüste einst getan hatte, welcher auch befohlen hatte, diesen Gebetsraum überall in der Wüste mitzutragen.“[1] 

Die kirchlich-christliche Richtlinie des Socrates Scholasticus wurde vom byzantinischen Rechtsgelehrten und Historiker Sozomenos   (400–450) fortgesetzt. Er bezeugt, dass der christliche Gottesdienst in der Armee Konstantins zum integralen Bestandteil der Kriegsführung wurde, sogar unter schwersten Feldbedingungen:

„In den Kriegszügen trug er überall ein Zelt in Form einer Kirche mit, so dass es sogar in Todesgefahr weder ihm noch seiner Armee an einem heiligen Gotteshaus mangelte, in dem sie Hymnen an Gott singen, beten und an den Mysterien teilnehmen konnten. Dieses Zelt wurde von Priestern und Diakonen begleitet, die darin Dienst nach Satzung der Kirche verrichteten. Seit dieser Zeit hat jedes Militärkorps der römischen Armee, das heute numeri genannt wird (Kohorte, ein Truppenteil – A.d.A.), ebenfalls sein eigenes Zelt mit dazugehörenden Priestern und Diakonen.“[2]

Es muss allerdings gesagt werden, dass Sozomenos , der unter Kaiser Theodosios II. (408–450;  die längste  Regierungszeit aller römischen Kaiser) schrieb, die kirchliche Wirklichkeit der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts doch attraktiver erscheinen lässt. Arnold Jones(1904-1970), ein hervorragender britischer Historiker, war der Meinung, dass „zur Armee gehörende Priester und Diakone“in der Epoche von Konstantin dem Großen kaum vorstellbar gewesen seien.[3]

Sicherlich verstand der Kaiser die Wichtigkeit des gemeinsamen Gebets vor dem Kampf, aber auch die Realität erinnerte ihn daran, dass die Armee noch großenteils aus Heiden bestand. Konstantin musste die Multikonfessionalität seiner Soldaten berücksichtigen. Eben deswegen suchte er für das öffentliche  Vorlesen des „gemeinsamen Gebets“ vor dem ganzen Heer extra „den Tag der Sonne“, also den Sonntag, aus. Das passte zu den religiösen Vorstellungen sowohl der Adepten des Gottes Jupiters als auch Sonnenverehrer sowie Christen.[4] Dieses „universale“ Gebet galt nicht einem konkreten Gott, sondern einer Gottheit, einem verschwommenen allgemeinen Begriff.[5] Unter den Bedingungen dieses erzwungenen „Ökumenismus“ konnte von „Priestern und Diakonen“, wie sie in der Verpflegungsliste der Kohorten standen, keine Rede sein. In der Armee Konstantins gab es ein einziges christliches Zeichen, das allen Soldaten, sowohl Heiden als auch Christen, gemeinsam war, nämlich das Labarum „In hoc signo vinces“ („In diesem Zeichen wirst du siegen“), das an den Schildern von Kriegern und den Feldzeichen der Legionen zu sehen war.[6]

Leider liegen uns im Großen und Ganzen nur wenige Informationen betreffs  der Präsenz von christlichen Priestern beim Militär im 4. Jahrhundert vor. Indirekt könnte vermutet werden, dass der Ursprung dieses Phänomens nicht ganz „orthodox“ und nicht einmal echt römisch ist. Die ersten überlieferten Angaben sagen uns, dass nicht byzantinische Römer, sondern arianische Goten im 4. Jahrhundert in ihren Reihen ständige Priester hatten. Es ist wohl möglich, dass diese arianischen Priester zum Urbild der zukünftigen orthodoxen Kaplane wurden.[7] Nachdem die Kirche die Keime dieser Institution bei den Häretikern beobachtet hatte, zog sie für sich die richtigen organisatorischen Schlüsse, wenn auch nicht gerade die einfachsten.  Denn der priesterliche Dienst im Krieg ist ein schweres Kreuz nicht nur für ihn selbst, sondern auch für seine Altarbrüder. Die Geistlichen, die in der Armee predigten, mussten die ganze Härte und Brutalität des Militärlebens mittragen. Es versteht sich, dass sogar das Aussehen eines solchen Priesters sich von seinem „gepflegten“ Mitbruder von der  städtischen Gemeinde deutlich unterscheiden musste. Der hl. Ambrosius von Mailand (340–397), ein hoher Aristokrat und Intellektueller, entrüstete sich über solch einen Priester, dessen Äußeres das römische Bild des Erleuchters kränke. Er ist über die „dummen barbarischen Kleider“ überaus empört, entzürnt sich über einen keltischen Nackenring und Armbänder.[8] Nach Meinung dieses großen Erleuchters schände dies den hohen Status des Priesters. Es erübrigt sich zu sagen, dass dieser „Nichtsnutz“ ein gotischer Kaplan war.

Das erste glaubwürdige Zeugnis über orthodoxe Kaplane in der Armee geht auf den Anfang des 5. Jahrhunderts zurück und stammt von dem auf dem 5. Ökumenischen Konzil verurteilten Bischof Theodoret von Kyrros (386–457): „Hirten Gottes sind sogar in Militärstädtchen zu sehen, wo sie unter gemeinen Soldaten wohnen.[9]

Während des ganzen 5. Jahrhundert sickerte die Kirche planmäßig ins Militärleben hinein – es wurden Gebete vor dem Kampf gesprochen, Priester begleiteten Truppen in Feldzügen, auf Schlachtfeldern wurde sogar die Eucharistie zelebriert.

Das früheste überlieferte Zeugnis über eine Liturgie vor dem Kampf stammt aus der Zeit von Kaiser Honorius (384–423), Sohn von Theodosius dem Großen (346–395).  Flavius Stilicho, einer der Feldherren des Honorius und Regent des Weströmischen Reiches (358–408), entsandte seinen treuen General Mascezel, um den afrikanischen Aufstand von Gildo zu unterdrücken.[10] Mascezel, der nicht nur mauretanischer Prinz, sondern auch Bruder des rebellischen Gildo war, stand damit vor einer schweren militärischen und moralischen Aufgabe. Unterwegs macht er auf der italienischen Insel Capraia Rast, wo er „irgendwelche“ Priester aufsuchte und „diese heiligen Diener Gottes“ überzeugte, ihn zu begleiten.[11] 

Der Geschichtsschreiber und Theologe Paulus Orosius (385–420) berichtet uns ausführlich, wie Mascezel alle darauffolgenden Tage hindurch fastete, betete und Psalmen sang, und dass sein ganzes Heer der Heiligen Sakramenten teilhaftig wurde. Eben das, so Orosius, brachte Mascezel den Sieg über Gildo.[12]

Wie wir sehen können, hatte sich im 4. und 5. Jahrhundert das ganze Lebensparadigma drastisch geändert. Dies betraf nicht nur die allgemeine staatliche Ebene, sondern auch die elementarsten „Keimzellen der Römischen Gesellschaft“, nämlich die Familien von Stand.

Noch ein Jahrhundert zuvor hatte die Entscheidung zwischen militärischer oder religiöser Laufbahn in traditionellen römischen Familien häufig einen Konflikt der Generationen verursacht. Seit dem 5. Jahrhundert verlor dieses sittliche Dilemma des Dienstes für „Kaiser oder Gott“ aber seine Schärfe. Während der junge Martin, zukünftiger Bischof von Tours (4. Jahrhundert), auf Befehl seines Vaters und gegen seinen eigenen Willen, noch hatte zum Militär gehen müssen, erhielt der achtjährige Sabbas der Geheiligte (439–532) ohne weiteres die väterliche Erlaubnis, ins Kloster zu gehen. Die Väter von Martin und Sabbas waren beide römische Offiziere. Innerhalb des Jahrhunderts, das sie trennte, hatte sich die Einstellung der Offiziersfamilien zur idealen Laufbahn ihrer Söhne deutlich geändert. Mehr noch: später bot der Vater von Sabbas, der dienstlich nach Alexandria versetzt worden war, seinem Sohn an, in seiner Militäreinheit als Kaplan zu dienen! Heilige, welche den Militärdienst vermieden hatten, kamen später häufig anlässlich eines spirituellen Rufes doch noch zum Militär. Die Vita von Sabbas dem Geheiligten, die von Kyrillos von Skythopolis, einem Mönch und Hagiographen (525–558), zusammengefasst wurde, erbringt den Nachweis über diese erstaunlichen Veränderungen, die innerhalb der römischen Gesellschaft binnen nur eines Jahrhunderts stattfanden.

Aufgabe der Priester in der römischen Armee war aber nicht nur die Seelsorge. Sie waren auch Bürgen der Siege auf dem Feld der Ehre. Geistliche wurden mit verpflegt und begleiteten ganz offiziell den Kaiser und seine Armee. Ein Feldzug ohne Priester war gleichbedeutend mit einer vorzeitigen Niederlage. Der byzantinische Kaiser Konstantin Porphyrogennetos (905–959), der gegen die Araber kämpfte, erinnerte daran, dass für die vier Priester, die bei ihm waren, vier Lastpferde gestellt werden müssten.[13] Die Rechnungen, die nach Vollendung der Kreta-Kampagne von 949 gestellt wurden, enthielten auch einen Posten für die „Kirche“. Zweifellos war dies das Gehalt der Kaplane, die den Kaiser begleitet hatten.[14] Kaplane waren nicht nur einzelne Missionare, sondern eine ganze Institution. Die Entlohnung ihres Dienstes spricht dafür, dass „Kaplan“ um das 10. Jahrhundert ein Beruf und eine besondere Tätigkeit war. Für einen byzantinischen Priester, der zusammen mit der Armee in den Krieg zog, ging es genauso wie für die Soldaten um Leben und Tod, und er teilte auch sonst die Beschwerlichkeiten des Soldatenlebens. Nun gab der Staat ihm (oder, bei seinem Hinscheiden, seinen Hinterbliebenen) wenigstens eine Kompensation.

Der Kaiser schätzte die Dienste der Kirch hoch, was eine gewisse Um- bzw. Neubewertung des Militärdienstes auch seitens der Kirche bedeutete. Denn auch wenn die byzantinische Armee spirituell ausreichend „versorgt“ wurde, blieb ein Krieg ein Krieg, mit allen daraus folgenden Konsequenzen. In einem vorherigen Artikel zeigten wir anhand verschiedener Beispiele die ganze Komplexität der Einstellung des kirchlichen Bewusstseins zum Militärdienst. Mit der Zeit änderten sich aber Reich, Armee und auch die Einstellung der Kirche. Dennoch, bei allen Synergien zwischen Kirche und Armee, blieb etwas auf der tieferliegenden, unterbewussten Ebene weiterhin unverändert.

Eine interessante Episode, welche diese tieferliegenden Emotionen beschreibt, findet sich in der Vita von Lukas dem Styliten.

Noch als Soldat nahm Lukas an einem Feldzug von Kaiser Konstantin gegen die Bulgaren teil. Vor seinen Augen starben Tausende und Abertausende unschuldiger Menschen, auch viele seiner Waffengenossen. Dieser ganze Horror erschütterte ihn bis ins Tiefste seiner Seele, und er entschied sich, die Armee unerlaubt zu verlassen, um sich spirituellen Tugendtaten und der Buße zu widmen. Mit 24 desertierte Lukas aus der Armee, kleidete sich als Mönch und empfing die Priesterweihe.

Während ein solches Sujet der „heiligen Desertion“ in den Vitae des 3. und 4. Jahrhunderts der Normalfall gewesen war, wie wir bereits erörterten, hatte sich nunmehr aber alles verändert. Ein Krieg war nicht länger nur ein Krieg, sondern Teil des Glaubensdienstes. Denn eben wegen seinem „richtigen Glauben“ wurde dem Kaiser der Sieg gegeben, und in einem Krieg, der auf diese Weise verstanden wird, die Waffen von sich zu werfen, war keine spirituelle Tugendtat, sondern ein spirituelles Verbrechen. So wurde Lukas als Deserteur verurteilt und gezwungen, da er als Mönchspriester keine Möglichkeit mehr hatte, mit der Waffe in der Hand zu kämpfen, als Kaplan beim Militär zu bleiben.[15] Nichtsdestoweniger wird in seiner Vita, nach berechtigten Vorwürfen, doch betont, dass er, nachdem er die Waffen fortgeworfen hatte, „mit reinen Händen“ lebte und diente“.[16]

Dieses äußerst komplizierte Dilemma zwischen „Militärdienst“ und „reinen Händen“ erwähnten wir bereits im vorigen Artikel, als wir die Meinung des hl. Basilios dem Großen über den dreijährigen Kommunionsbann für Krieger anführten.[17] Doch wie wir anmerkten, hatte die von den Irrgläubigen ausgehende militärische Bedrohung durch die Irrgläubigen und die „Faktizität der Dinge“ die späteren christlichen Autoren gezwungen, ihren spirituellen Rigorismus zu korrigieren. Im 10. Jahrhundert hatte die byzantinische Armee die Unterstützung ihrer Kriegshandlungen seitens der Kirche brennend nötig. Während in der Epoche des Tertullian oder des Martin von Tours „fromme Deserteure“ als Vorbild gegolten hatten, war das eigenmächtige Verlassen der Truppe nunmehr nicht nur ein Kriegsverbrechen, sondern wurde auch spirituell verurteilt. Die Vita des hl. Lukas bezeugt, dass sein Mönchs- und Priesterstatus ihm keineswegs dazu verhalf,  im Dienst irgendwelche Vorteile zu genießen; vielmehr wurde er wegen Desertion einer harten Strafe unterzogen. Was jedoch das Wichtigste ist: der Autor der Vita scheint mit diesem Sachverhalt einverstanden zu sein, denn der Heilige hatte ja kein Recht, die Armee eigenwillig zu verlassen, und musste dafür vorübergehend Leiden ertragen. Wie sehr unterscheidet sich dies von der Geisteshaltung in den frühen Jahrhunderten des Christentums! Während in der „Apostolischen Überlieferung“, einem Text aus dem 3. Jahrhundert, nicht einmal die Idee des Militärdienstes für Christen zugelassen worden war[18], stellt sich der christliche Verstand nun selbst in den Dienst der Prinzipien des Militärs.

Solange die Armee in ihrer inneren Kultur mit heidnischen Traditionen und Riten durchsetzt gewesen war, blieb das kirchliche Verständnis in seinem Urteil kategorisch. Als es aber mit der Zeit, dank dem Dienst der Kaplane, gelungen war, eine einzigartige Subkultur kirchlichen Lebens unter Kriegsbedingungen zu erschaffen, erhielt der Militärdienst nicht nur den Segen der Kirche, sondern wurde auch Gegenstand spiritueller Besinnung. Eben auf dem Boden dieser Veränderungen galt das evangelische Wort, sein Leben für seine Freunde zu lassen[19], nun ganz besonders. Nun nahm die Heldentat (Podwig) des Kriegers eine spirituelle Dimension an. Und ab da wurde dieses Zitat in der Predigt der Kaplane am populärsten.



[1] SOCRAT DE CONSTANTINOPOLE, Histoire ecclésiastique I, 18, 12, trad. P. PERICHON, P. MARAVAL, Paris 2004, p. 186

[2] SOZOMENE, I, 8, 10-11, ed, B. GRILLET, G. SABBAH, trad. A:J.FESTUGIERE, Paris 1983, pp. 146-147 (перевод автора). 

[3] A.H.M. JONES, Military Chaplains in the Roman Army, Harvard Theological Review 46, 1953, pp. 239-240.

[4] Sonntag war bei vielen Völkern dem Sonnengott gewidmet. Diese aus Ägypten stammende Tradition übernahmen später auch die Römer. Die modernen europäischen Sprachen sind bis jetzt durch diesen Kult geprägt. Vgl. z.B. Sunday (engl.) und Sonntag (dt.), buchstäblich Tag der Sonne. 

[5] S. EUSEBE DE CESAREE, Vita Constantini IV, 20, 2, ed. F. WINKELMANN, Eusebius Werke, Berlin 1975, p. 127.

[6]Ebenda IV, 21, с. 127.

[7] S. R.W. MATHISEN, Barbarian Bishops and the Churches “in Barbaricis Gentibus ” during Late Antiquity, Speculum 72, 3, 1997, pp. 664-697.

[8] ABROISE DE MILAN, ep. 10, 9-10.

[9] THEODORET DE CYR, ep. II, éd. et trad. Y. AZEMA,  Correspondance, t.I, Paris 1955, p. 104

[10]  S. z.B. CLAUDIAN,  The War against Gildo, publ. The Loeb Classical Library, 1922.

[11] OROSE, Histoire contre les païens  VII, 36, 5, éd. M.P. ARNOUD-LINDET, Paris 1991, p. 104.

[12]Ibid ., VII, 36, 8, p. 105.

[13] CONSTANTIN PORPHYROGENITUS. Three Treatise on imperial military  Expeditions, introd., ed., trad., comment., J. HALDSON, CFHB XXVIII, Vienne 1990, p. 118. 

[14] J.F. HALDON, Theory and Practise in Tenth-Century military Administration: chapiters II, 44 and 45 of the Book of Ceremonies, TM 13, p. 223.

[15] G. DENNIS, Religious Services in the Byzantine Army, in EULOGIMA: Studies in Honor of Robert Taft, éd. E. CARR, S. PARENTI, A.-A. THIERMEYER et al., Studia Anselmiana 110; Analecta liturgica 17, p. 110.

[16] Vie de Luc le Stylite, BHG 2239, éd. H. DELEHAYE, Les saints stylites, 1989, p. 199.

[17] BASIL DE CÉSARÉE. Correspondance. Ep. 128, 13. Éd. et trad. Y. COURTONNE. p. 130.

[18]„Katechumenen bzw. Christen, die Krieger werden wollen, sollen abgewiesen werden, da sie Gott verachtet haben…“, s. [Hippolyt von Rom. Traditio apostolica] Св. ИППОЛИТ РИМСКИЙ.Апостольское предание. 16,9.

[19]Joh 15,13.

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