Goldener Fonds
Leserkommentare rss

Metropolit Ilarion nahm an der interkonfessionellen Konferenz „Christentum vor der Herausforderung, die an das ‚Familieninstitut’ gestellt worden ist“

12. Januar 2011
Am 10. Januar 2011 nahm der Vorsitzende des Kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchats (KAMP) Metropolit von Wolokolamsk Ilarion, mit dem Segen des Heiligsten Patriarchen von Moskau und ganz Russland Kyrill und auf die Einladung der katholischen Bischofkonferenz von Litauen, an der Internationalen interkonfessionellen Konferenz „Christentum vor der Herausforderung, die an das ‚Familieninstitut’ gestellt worden ist“.

Die Zusammenkunft fand in dem Konferenzsaal der katholischen Erzdiözese von Kaunas statt, und wurde unter der Leitung der katholischen Bischofskonferenz von Litauen und dem Kirchlichen Außenamt des Moskauer Patriarchats durchgeführt.

Im Saal haben sich 300 Teilnehmer versammelt, und 50 tausend Menschen hörten eine direkte Übertragung auf dem Sender „Radio Maria“.

Zu Beginn der Konferenz wurden die Botschaften des Vorsitzenden des Päpstlichen Rates für die Familie, Kardinal Ennio Antonelli, und des Vorsitzenden des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch. In der Botschaft des Kardinal Kochs wurde unter anderem betont: «Von dem Beispiel der Liebe und der Treu der Heiligen Familie beflügelt, sind die Christen aller Konfessionen und kirchlicher Gemeinschaften dazu berufen auf die Herausforderung zu antworten, die an die heutige Familie durch das moderne Leben gestellt wird. Die Verteidigung der Familie als einer Grundeinheit der Gesellschaft und die Proklamation der Fundamentalwerte, wie die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens und die traditionelle Erziehung der Kinder, sind das Handlungsfeld, wo die Zusammenarbeit zur dauerhaften Priorität wird».

In seinem Vortrag «Haben oder sein?» unterstrich Metropolit Ilarion besonders die Tatsache, das in der modernen liberalen Gesellschaft die Gesetze des Marktes schamlos die moralischen und familiären Werte zertreten: «Ganz besonders der Markt beutet heute aktiv die menschliche Sexualität aus. Der Markt rennt hinter dem Gewinn her, indem er beim Menschen besonderes Interesse zur Sexualität hervorruft. Offensichtlich tritt das Konzept der permanenten Entwicklung der Marktwirtschaft als ein Widerspruch zur traditionellen [Wirtschaft-]form».

Im Anschluss an den Vortrag des Metropoliten von Wolokolamsk Ilarion hielten die Vorsträge der Erzbischof Sigitas Tamkjawitschus, Bischof Mindaugas Sabutis und der Priester Professor Andrew Harbekowas, die über die Probleme der Familien in dem modernen Litauen berichteten.

Auf der Grundlage der Ergebnisse des Treffens wurde in Kommunique erstellt.

http://www.patriarchia.ru

Weitere Nachrichten der Rubrik Christentum
Andere Nachrichten
январь 2011
Пн Вт Ср Чт Пт Сб Вс  
1 2  
3 4 5 6 7 8 9  
10 11 12 13 14 15 16  
17 18 19 20 21 22 23  
24 25 26 27 28 29 30  
31  
добавить на Яндекс добавить на Яндекс