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Die biblische Sicht auf das Phänomen des wissenschaftlich-technischen Fortschrittes: Arche Noah oder Turm von Babel?

11. November 2011
Der wissenschaftlich-technische Fortschritt verändert laufend die Existenzbedingungen der Menschheit. Dabei werfen Entdeckungen und technologscher Fortschritt ständig neue Fragen in den Bereichen Weltanschauung und Ethik auf, die sich der Gesellschaft und der Kirche stellen. Welchen Standpunkt nimmt das christliche Bewusstsein gegenüber dem wissenschaftlich-technischen Fortschritt ein? Dr. theol. Priester Oleg Mumrikov, Lehrer am Moskauer Geistlichen Seminar und Akademie und Dozent an der Orthodoxen St.-Tichon-Universität für Geisteswissenschaften, beantwortet diese Fragen in seinem Artikel.

Technik (griech. Τεχνικός, von τέχνη = „Kunst, Können, Fähigkeit“) ist eine allgemeine Bezeichnung für verschiedene Geräte, Mechanismen und Anlagen, die in der Natur nicht existieren und vom Menschen z.B. zur Rationalisierung von Fertigungsabläufen entwickelt und eingesetzt werden.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts versuchten Philosophen, Theologen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens die von der Menschheit bereits durchlebte Zeitspanne zu bewerten, bevor die nächste Seite des Geschichtsbuchs umgeblättert wird. Was hat uns das 20. Jahrhundert gebracht, und was hat es uns beigebracht? Am Material für Besinnung fehlt es nicht: zwei grausame Weltkriege mit vielen Millionen Toten; Umwelt- und Klimakrise; Bewusstseinsmanipulationen; die Abwertung des Menschen auf das Niveau eines unbeseelten Details, einer einfachen strukturellen Einheit der Gesamtbiomasse des Planeten – einerseits. Die Verabsolutierung einer ausschließlich materiellen, konsumorientierten und egozentrischen Einstellung unter der totalen Herrschaft von gegen Gott kämpfenden Ideologien, die äußerlich unterschiedlich, in ihrem Wesen aber ähnlich sind – andererseits. Der wissenschaftlich-technische Fortschritt verändert ständig die Bedingungen der menschlichen Existenz; dabei werfen neue Entdeckungen und Technologien ständig neue Fragen in den Bereichen Weltanschauung und Ethik auf, die sich der Gesellschaft und der Kirche akut stellen. Welche Haltung soll das christliche Bewusstsein dem wissenschaftlich-technischen Fortschritt gegenüber einnehmen? Um diese Frage zu beantworten, ist es wichtig, das eigentliche Wesen des Vorgangs des wissenschaftlich-technischen Fortschrittes vom Standpunkt der biblischen Theologie zu bestimmen.

Bekannterweise impliziert das Wort „Fortschritt“ eine Bewegung nach vorn (lat. progressio). Die Bewegung impliziert einen Ausgangs- und einen Endpunkt, was seinerseits die Frage nach Ziel und Sinn dieser Bewegung aufwirft. Damit ist die Frage nach dem Fortschritt mit der Frage nach dem Sinn des Lebens engstens verbunden. Bevor wir sie näher betrachten, müssen wir diese beiden Punkte  –  „Alpha“ und „Omega“ – bestimmen: Wann begann der wissenschaftlich-technische Fortschritt, und was ist sein Ziel? Dabei entspricht diese Fragestellung – die Wahrnehmung der Bewegung der Geschichte als linear – dem biblischen Charakter unseres Denkens, denn in der Bibel begegnen wir einer all-umfassenden Vision der Geschichte und einer Perspektive der „sich entfaltenden Zeit, die vom bekannten ‚Anfang‘ zum ‚Ende‘ geht und vom Willen Gottes gesteuert wird“[1].

Der Beginn der Geschichte der Menschheit ist das Leben der ersten Menschen im Paradies. Die Kultivierung des Paradieses und die Erkenntnis der geschaffenen Welt (die Vergabe der Tiernamen) waren zugleich die Erfüllung des Gebote Gottes, also buchstäblich ein Gottesdienst (lat. cultus –„Verehrung, Anbetung, Kult“) gewesen[2]. Nachdem die ersten Menschen begonnen hatten, den Garten Eden „zu bebauen und ihn zu bewahren“ (Gen 2,15), waren sie von Gott zur gemeinsamen Schöpfung berufen worden – durch Perfektion und Transformation der sie umgebenden Welt in einem unablässigen Aufwachsen in Liebe füreinander und zu Gott (Gen 2,15; Gen 2,19-20)[3]. Laut patristischer Auslegung bestand die Aufgabe der ersten Menschen in der Transformation der ganzen erschaffenen Welt zum paradiesischen Zustand, da die Vergöttlichung des Kosmos nach dem Plan des Schöpfers, nur durch den Menschen – König des Universums, Träger des Bildes und der Ähnlichkeit Gottes – möglich sei.[4] „Für den Menschen im Zustand der erstgeschaffenen Vollkommenheit konnte jeder Punkt der irdischen Oberfläche die Stelle der Seligkeit sein, denn er war nicht von der äußeren Umgebung, sondern von seinem inneren, spirituellen Zustand abhängig. Anfangs hatte sich das Paradies von seiner äußerlichen Seite um den Baum des Lebens konzentriert.
 
Aber wenn der Mensch von der Sünde abgelassen und sich vermehrt und über die ganze Erde ausgebreitet hätte, dann wäre die ganze Erde für die sündlosen Menschen wirklich das gewesen, was das Paradies in Eden für das erstgeschaffene Paar gewesen war“, schrieb Professor Jakow Bogorodskij[5]. Das Aufwachsen in Liebe setzt Opferbereitschaft voraus. Die erste Lektion in Opferbereitschaft war das Gebot des Nicht-Kostens vom Baum der Erkenntnis(Gen 2,17). Die Menschen schafften es nicht, diese Stufe der Selbstvervollkommnung zu erklimmen: es kam zum Sündenfall und in dessen Folge zum Verlust des erstgeschaffenen Zustands der Liebe, des Glücks, der Harmonie, also zur ontologischen Schadhaftigkeit der Natur des Menschen und der ihm untergebenen Welt.

Der Zusammenhang mit dem geistlichen Zustand des Menschen und des Kosmos wurde in der Tradition der patristischen Theologie hergestellt. Der hierarchisch oberste Teil des Menschen – der Geist – hätte ausschließlich von Gott leben sollen, die Seele vom Geist und der physische Körper von der Seele. Aber im Ergebnis des Sündenfalls der Urahnen und der falschen Einordnung des Verstandes, der Gefühle und des Willens bei den modernen Menschen „beginnt der Geist an der Seele zu schmarotzen und dabei die nicht-göttlichen Werte zu verzehren (…) Die Seele wird ihrerseits zum Schmarotzer des Körpers – es brodeln die Leidenschaften auf. Und schließlich wird der Körper zum Schmarotzer des irdischen Universums, (…) und so verschafft er sich den Tod“[6]. Der Tod, der durch die Sünde des Menschen in die Welt kam, ist „eben das Testament, das unsere Ahnen jedem von uns hinterlassen hatten. (…) Ist Fortschritt möglich, ist er logisch und berechtigt? Und bedarf die Welt, in der der Tod die unvermeidlichste Notwendigkeit ist, überhaupt des Fortschritts? (…) Die Kultur macht den Menschen nicht zum Sieger über den Tod, denn sie selbst ist das Werk der Hände der sterblichen Menschen. Auf allem, was ihr zugehört, liegt das Siegel des sterblichen Menschen“, mahnte der Hl. Mönch Justin (Popović).[7]

Besondere Bedeutung für die Besinnung auf den Zustand des Menschen und seiner Interaktionen mit der Welt nach der Tragödie des Sündenfalls hat die patristische Exegese von Gen 3, 21: „Und Jahwe Gott machte Adam und seinem Weibe Röcke von Fell und bekleidete sie.“ Die buchstäbliche Lesart dieser Stelle spricht deutlich für die Erscheinung von etwas, was es in der Natur nie gegeben hatte – Kleider, die aus dem Fell von Tieren gemacht worden waren, die, wie einige uralte Exegesen meinen, bei der ersten Opferung geschlachtet worden waren.[8]  Wir sehen, dass Gott, indem ER sich um den nackten Menschen sorgt, der das Paradies verloren hat und versucht, sich „Schürzen aus Feigenblättern“ (Gen 3,7) zu machen (und Nacktheit ist in der Bibel, mit Ausnahme von Genesis 2, in der Regel ein Symbol für Herabwürdigung, Hilfslosigkeit und Schande[9]), die außerparadiesische Form der Existenz des Menschen und der Welt, die sich diesem eröffnet, der Nichtigkeit unterworfen hatte (Röm 8,20). Ohne den buchstäblichen Sinn dieses Verses zu verneinen, weisen fast alle kirchliche Exegeten auf die tiefe symbolische und ontologische Bedeutung dieser Stelle hin, nämlich dass der Mensch, indem er sich nach der Übertretung des göttlichen Gebots mit Röcken aus Fell bekleidet, sterblich und verweslich wird.

„Der erste Mensch bemerkte vor dem Sündenfall seine Nacktheit nicht, da es sie gar nicht gab: die ganze Welt war der Körper des Königs der Geschöpfe, und daher gab es in der Welt keine bestimmte Stelle, über die hätte gesagt werden können: ‚Hier ist die Nacktheit des Körpers.‘ Als aber die Einheit mit der Welt durch die Sünde zerbrochen wurde, begann ein kleiner Bereich der Wirklichkeit, sich den unmittelbaren Befehlen des Willens mehr oder weniger widerspruchslos zu unterwerfen; es erschien die Grenze der Herrschaft des Willens, die Schranken seiner unmittelbaren Macht; und  für die Abgeschiedenheit von seinem bisherigen Körper begann der Mensch, sich zu schämen. (…) Hätte der erstgeschaffene Adam die Welt vom Wesen her nicht beherrscht, wäre er nicht König der Welt gewesen (…). Nachdem er sich aber durch sein Abfallen von der Quelle der Welt und sich selbst tot gemacht und dadurch seine lebensschaffende Kraft abgeschwächt hatte, und innerliche Trennung, Zerstückeltheit und Feindlichkeit in seinen Körper hineingekommen waren, da hatten aus der Einheit des ganzheitlichen Organismus seine verschieden Organe begonnen, abzufallen und  dabei eine eigenwillige Lebenstätigkeit zu entfalten und sich ihrerseits zu zerlegen und immer weiter zu zerstückeln. Die Organe und die Funktionen Adams wurden zu abgesonderten, einseitigen und sich gegenseitig bekämpfenden Halb-Wesen – ‚halb‘, da sie, nunmehr sterblich, nur eine Halb-Existenz, ein Halb-Sein und Halb-Unsein fristen. (…) Aber auch in der Erniedrigung und im Zerfall hält der Mensch, trotz der gegen ihren König rebellierenden Elemente des eigenen Körpers, in seinen abgeschwächten Händen das Zepter seiner Macht und der Macht über die bereits kaum zu bändigende Welt immer weiter. (…) Der Mensch assimiliert den Körper der Welt als seine Erweiterung, und trotz des Falls und der Selbstzerlegung des Menschen ist die Welt immer noch eine Fortsetzung seines Körpers bzw. seines Haushalts (…) – aber nicht mehr ein durch die schöpferischen Kräfte des Geistes fest verbundener Organismus.“[10]

Nach dem Sündenfall sollte der Mensch in der Liebe zu Gott, zu Seinesgleichen und zur gesamten Schöpfung bereits in andere Bedingungen – nämlich die Bedingungen der gefallenen, verweslichen Welt – hereinwachsen. Also ist der wissenschaftlich-technische Fortschritt ursprünglich nichts anders als erstens ein Versuch der Erkenntnis Gottes durch Betrachtung der erschaffenen Umwelt: „Gott befahl Adam nachzudenken und durch seinen Verstand zu allen anderen Elementen und ihren unterschiedlichen Eigenschaften sowie auch zur eigenen Natur zurückzukehren und so Gott zu verherrlichen“, teilt uns das Synaxarion des Fastentriodions mit.[11] Sicherlich geht es hier um die Erkenntnis der Welt durch den Menschen im ersterschaffenen, paradiesischen Zustand seiner Gefühle, seines Verstandes und seinesHerzens; doch findet dieser Befehl des Schöpfers seine Verwirklichung im gewissen Maß immer, sogar in der gefallenen Welt, die das Siegel der Sünde des Menschen trägt, aber nach wie vor von ihrem Schöpfer zeugt (Ps 19,2-4; Ps 104; Weish 11,20; Koh 1,13; Röm 1,20)[12]. Die technischen Mittel, die eigentlich Projektionen unseres Intellekts und unserer Körperorgane sind (griech. ργανον = „Werkzeug, Instrument“)[13], erweitern die Wahrnehmung der Natur und decken dem Menschen die Tiefen des Weltenbaus auf, indem sie ihn anregen, den Schöpfer zu verherrlichen. Zweitens ermöglicht der technische Fortschritt dem Menschen, einen in ihn von Gott hineingelegten Aspekt dessen Bildes zu erkennen – nämlich das schöpferische Potential (die Fähigkeit zur Erschaffung von etwas, was qualitativ neu ist), das mit den Kategorien der Freiheit und der Liebe untrennbar verbunden ist, welche die Menschheit auch im gefallenen Zustand nicht unwiderruflich verloren hat. Drittens vermag der technische Fortschritt als Folge aufeinander abgestimmter Tätigkeiten des Verstandes und seelischer und physischer Anstrengungen wenigstens teilweise, so wie es unter den Bedingungen der gefallenen Welt möglich ist – der Milderung der Bürde des Leidens und der übermäßigen Sorge um das „tägliche Brot“, das „im Schweiße des Angesichts“ (Gen 3,17-19) verdient werden muss – Zeit und Kräfte für die Kommunikation mit Gott und zur Erkenntnis Gottes freisetzen. Eben deswegen, so Priester Pawel Florenski, sei die gesamte Kultur nichts anderes als eine Art Sehnsucht nach Kommunikation mit dem Lebendigen Gott, Sehnsucht nach dem Paradies. Jedwede Kultur und jedwede Kunst bei jedem Volk (vom Cro-Magnon-Menschen und den uralten Zivilisationen des Ostens bis hin zur Kultur des europäischen Mittelalters) war immer religiös: „Die meisten Kulturen waren, konform zur Etymologie ( cultura ist etwas, was sich aus cultus entwickelt), Auskeimungen aus dem Samen der Religion; ein Senfbaum, das sich aus dem Samen des Glaubens weiterverzweigt hat.“[14]

Jede Heimstätte, jedes Haus und jede Stadt wird zum künstlichen Ebenbild, zur Erweiterung des Bereichs der Körperlichkeit in die Umwelt, deren Erde dem Menschen „Dornen und Disteln“ (Gen 3,18) beschert und zugleich zur sakralen Stelle der besonderen göttlichen Präsenz, zum Bild des verlorenen Paradieses wird. Die moderne biblische Archäologie legt darüberZeugnis ab, dass die ältesten Siedlungen (zum Beispiel das neusteinzeitliche Jericho) immer aus einem Tempel hervorgingen.[15]

Doch zeigt es sich, dass die Realien der biblischen Geschichte, wie wir sie aus den nachfolgenden Kapiteln Genesis ersehen, ganz unterschiedlich sind. Mit der allgemeinen Profanierung  und Säkularisierung der Kultur – der Kunst, der Architektur und der Wissenschaft – beginnt ihre Degeneration. Vater Pawel Florenski meinte, Kultur sei auch „ein chronisches Unbehagen des Aufstandes gegen Gott. (…) Anstatt Gott wurde ein Idol – der sich selbst vergöttlichende Mensch – aufgestellt, und dann geschah als notwenige Folge die ganze weitere Entfaltung der Kultur, die die menschliche Selbstvergöttlichung überall zu rechtfertigen hatte“.[16] Hier kommt die Inspiration und Motivation der Kreativität nicht mehr von Gott und besteht auch nicht in Liebe zu Gott und seiner Schöpfung, sondern aus den Worten des Teufels – des „ Menschenmörder von Anfang“ (Joh 8,44), auf dass „ eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott“ (Gen 3,5).

Der Widerstand gegen Gott in der „wissenschaftlich-technischen“ Aktivität beginnt zur Zeit der Gründung der ersten Städte durch Kain und seine nächsten Nachkommen. Kenntnisse über die Umwelt mit dem unbedingten Ziel, sie zu beherrschen, und folglich die Technik werden allmählich zu Idolen. Die patristische orthodoxe Tradition trennte schon immer zwischen der relativen „Kenntnis“ bzw. der „äußeren“, „fleischlichen“ Weisheit (1 Kor 8,1; 2 Kor 1,12; Kol 2,18), der diskursiven Vernunft (gr. di-noia, di аnoia ) und dem „Wissen“, dem „spirituellen Verstand“ ( νοςn оus  ), der „Kontemplation“. Werden in der Erkenntnis der Welt durch Gott und in der Erkenntnis Gottes in der Welt die hierarchischen Stufen in der richtigen Reihenfolge gebaut, erhalten „Natur und Wissenschaft ihre Auslegung aus ihrer endgültigen Vorbestimmung und ihrem Ziel“[17], und es bildet sich eine ganzheitliche, nicht-widersprüchliche Einstellung des Menschen zu Gott, zu sich selbst und zur Umwelt. Aber dort, wo nur der Intellekt und die „technische Macht“ absolutisiert werden, verliert der Mensch die ganzheitliche, adäquate Wahrnehmung Gottes und der ganzen erschaffenen Realität obwohl er sich einbildet, er würde sie beherrschen. Diese These äußert der Hl. Mönch Maxim der Bekenner in seiner Exegese zu Gen 11,7: „Wohlan, lasst uns herniederfahren und ihre Sprache daselbst verwirren, dass sie einer des anderen Sprache nicht verstehen!“ Diese Worte, die Gott als Antwort auf den Versuch, auf Erden den anmaßenden Turmbau von Babel zu verwirklichen gesprochen hatte,  kommentierte Maxim: „Als Gott das Bekenntnis des lasterhaften Einverständnisses der sich verlaufenden Menschen beantwortete, nennt ER sich selbst im Plural und stellt sich so in seelische Opposition zu den Bevormundeten, die zerstreut und in unzählige Mengen von Meinungen zerteilt sind; und damit zeigt ER, dass ER, während ER eins ist, in ihnen zu Vielen geteilt wird[18]. So beginnt der technische Fortschritt mit der gröbsten Erpichtheit, zu dienen, und es entsteht die Utopie einer eigenmächtigen Wiedererrichtung des „irdischen Paradieses“, die Industrie von „Brot und Spiele“. Letztendlich tragen die Leidenschaften in sich den endgültigen Bruch zwischen Gott und Mensch (das Heidentum als Polytheismus und Atheismus), dem Menschen und der Welt (die technogenen Katastrophen), die Entfremdung innerhalb der Menschheit und nicht nur den spirituellen, sondern auch den physischen Tod (Kriege). Auf all diesen verderblichen Wegen wandelt der wissenschaftlich-technische Fortschritt. Das Bild Kains, der die bewaffnete Hand gegen seinen Bruder erhoben hatte, wird zum Bild der Selbstverfolgung (Gen 4,14) – des Zuges der Menschen auf dem Weg des technischen Fortschrittes nach Nirgendwo.

„Alchimisten beschäftigten sich mit der Suche nach dem Lebenswasser und erfunden letztendlich das Schießpulver, das das ohnehin kurze Leben vermindert und verkrüppelt. (…) Mit großen, geradezu gigantischen Schritten schreitet die Menschheit fort. Vielleicht nähert sich bereits die blendende Epoche, in der Flugreisen allgemein zugänglich werden und Aktiengesellschaften beginnen, Gepäck und Passagiere in riesigen Luftschiffen zu transportieren? Doch würde der Mensch deswegen glücklicher werden? Mit Sicherheit kann geantwortet werden: Nein, er würde nicht glücklicher. Würden Schiffe beginnen, in der Luft herumzufliegen, würde auch in der reinen Luftsphäre eben solch ein erbarmungsloser Krieg beginnen, wie er jetzt auf dem Festland und auf dem Meer geführt wird. Es würden Luftminenträger und  -panzerschiffe entstehen. In der undurchdringlichen Finsternis der Gewitterwolken und unter den hellblauen Wölbungen des jungfräulich reinen Himmels würden Kanonen feuern – und Jammern und Verfluchungen und laute Siegschreie würden die heilige Stille der höheren Sphären verletzen, und von der Himmelhöhe würde das tiefrote Blut der leidenden und sterbenden elenden Menschen auf die Erde fließen“, prophezeite Archimandrit Hilarion (Troitsky), der zukünftige Erzbischof undHieromärtyrer, bereits 1913.[19] Ein Jahr später, als er am 3. September 1914 vor den Studenten der [Geistlichen] Akademie sprach, sagte er: „Der Krieg ist das beste Indiz für das innere Wesens des kulturellen Fortschrittes, und in diesem inneren Wesen des Fortschrittes zeigt sich eine grausame Tragödie. (…) Der Krieg ist die Selbstverdammung des Fortschritts.“[20]

Vom biblischen Standpunkt aus hat der kulturelle und wissenschaftlich-technische Fortschritt an sich, ohne spirituellen Fortschritt, keinen Sinn; er wird zu einem „Weg nach Nirgendwo“. Erstens, weil er die Frage nach dem Sinn des Lebens des Menschen und den Sinn der Existenz der Welt generell nicht löst: „ Eitelkeit der Eitelkeiten! spricht der Prediger; Eitelkeit der Eitelkeiten! Alles ist Eitelkeit. Welchen Gewinn hat der Mensch bei all seiner Mühe, womit er sich abmüht unter der Sonne? Ein Geschlecht geht, und ein Geschlecht kommt; aber die Erde besteht ewiglich. Und die Sonne geht auf und die Sonne geht unter; und sie eilt ihrem Orte zu, wo sie aufgeht. (…) Alle Dinge mühen sich ab: niemand vermag es auszusprechen; das Auge wird des Sehens nicht satt, und das Ohr nicht voll vom Hören. Das, was gewesen, ist das, was sein wird; und das, was geschehen, ist das, was geschehen wird. Und es ist gar nichts Neues unter der Sonne. Gibt es ein Ding, von dem man sagt: Siehe, das ist neu, längst ist es gewesen in den Zeitaltern, die vor uns gewesen sind.“ (Koh 1,2-5 und 8-10). Wird der Sinn im „Leben um des Spaßes willen“ gesehen, verändert er die Menschen sehr schnell in steuerbare Tiere, denen die größte göttliche Gabe – die Freiheit – genommen ist (Joh 8,34)[21]. Durch die Mittel des wissenschaftlich-technischen Fortschrittes erweitert sich ständig das chimärische Netz von Vergnügungen, Entertainment und Möglichkeiten, während der Mensch, wenn ihm die gewöhnlichen „Güter“ entnommen werden, häufig komplett steuerbar und völlig hilflos wird. Zweitens vergrößert der Fortschritt nicht nur die gesamte Summe der Freuden, sondern auch die der Leiden. Vater Pawel Florenski sagte 1905 (damals noch als Student) bei seinem Vortrag „Über das Ziel und den Sinn des Fortschritts“ im philosophischen Kreis der Moskauer Geistlichen Akademie: „Wenn man sagt, dass es einen Fortschritt des Guten gibt, dann lohnt es sich ohne Zweifel nicht, darüber zu streiten. Doch ist es von dort zu einem guten Fortschritt noch ein weiter Weg, und zwar deshalb, weil der Fortschritt des Guten einen Doppelgänger hat – den Fortschritt des Bösen. Das Wachstum des Korns geht mit dem Wachstum des Unkrauts einher (Mt13,24-30]. Mit dem Wachstum des Guten vergrößert sich der Hass ihm gegenüber; und mit der Entwicklung und Vervollkommnung der Mittel des Guten geht die Entwicklung und Vervollkommnung der Mittel des Bösen einher. Die Kultur ist eine Leine, die man einem Ertrinkenden zuwerfen oder mit der man seinen Nächsten erdrosseln kann. Die Entwicklung der Kultur nutzt dem Guten ebenso wie dem Bösen. Es wächst der Sanftmut – aber es wächst auch die Brutalität; es wächst der Altruismus, aber es wächst auch der Egoismus. Es ist nicht so, dass das Böse sich mit der Vermehrung des Guten verringert, sondern  eher so wie mit der Elektrizität: jede positive Ladung geht einher mit einer ebenso großen negativen Ladung. Deshalb geht der Kampf zwischen Gut und Böse nicht zu Ende, sondern verschärft sich; er kann anscheinend nicht enden, doch auch nicht bis in alle Ewigkeit weitergehen“.[22] Die Geschichte des 20. Jahrhunderts bestätigt den prophetischen Charakter dieser Worte, die vor mehr als hundert Jahren gesprochen wurden.

Also können, vom Standpunkt der biblischen Theologie, drei Verallgemeinerungen aufgestellt werden:
·         Der wissenschaftlich-technische Fortschritt soll im Laufe des spirituellen, sittlichen Fortschritts der Transformation des Menschen dienen ; mit anderen Worten, für den Menschen und die Menschheit gibt es keinen Fortschritt ohne den Gottmenschen Christus, der der einzige Sieger über den Tod ist .[23]
·         Die Werke des wissenschaftlich-technischen Fortschrittes sind, so wie auch die Vernunft, an sich neutral; aber der Geist des Menschen findet darin entweder böse oder gute Anwendung . Auf den Seiten der Bibel finden wir Beispiele für technischen Fortschritt, der nicht Leiden und Tod bringt, sondern Vorbild des Dienstes an Gott und Zeugnis seines besonderen Wohlwollens dem Menschen gegenüber ist: die ersten Röcke aus Fell, die Arche Noah, die „zoologischen“ Techniken des Patriarchen Jakob (Gen 30,37-43), das Mischkan  und später auch der Tempel mit allem, was ihn erfüllte, einschließlich Jerusalem.
·         Der wissenschaftlich-technische Fortschritt kann und soll der Erkenntnis Gottes dienen, indem er die Möglichkeiten zur Erforschung der erschaffenen Welt eröffnet, zwecks Verherrlichung des Schöpfers.

Das oberste Ziel und der Wert der Heiligen Schrift ist die Errettung der unsterblichen Seele des Menschen , und die Besinnung und die objektive Bewertung des wissenschaftlich-technischen Fortschrittes und der ganzen Kultur im allgemeinen sind nur möglich, wenn wir sie, nach Vater Pawel Florenski, „von der transzendentalen Höhe“ der Theologie anblicken. Als Hieromärtyrer Hilarion (Troitsky) 1913 vor Studenten der Moskauer Geistlichen Akademie sprach, sagte er: „Ich denke, dass es für den bewussten Christen nur eine Sicht (…) auf jede Wissenschaft und alle Bereiche des irdischen Lebens und Tätigkeit geben kann: alles hat nur insofern Sinn, indem es der Kirche dient, da nur in der Kirche dieses neue Leben, um dessen Willen der Sohn Gottes auf die sündige Erde kam, möglich ist; nur in der Kirche ist wahrer Fortschritt möglich!“[24] Nach biblischer Auffassung ist der wissenschaftlich-technische Fortschritt nicht dafür bestimmt, den Leidenschaften des gefallenen Menschen zu dienen, sondern den „Weg ins gerechte Land“, also zu Christus, zu weisen[25]. Die Kriterien der Wirksamkeit im Dienste dieses wichtigsten Werkes sind, erstens, die Liebe – „Alles bei euch geschehe in Liebe“ (1 Kor 16,14), also die Verantwortung für das Weltgebäude und für alles, was wir hineinbringen, auch im Rahmen deswissenschaftlich-technischen Fortschrittes; und, zweitens, die Früchte dieser Tätigkeit, denn „an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ (Mt 7, 20); und nach den Früchten erfolgt die persönliche Vergeltung für Jeden nach seinem Tun im irdischen Leben(Jer 17,10; 21,14; 32,19)[26].

Die jetzige Zeit ist eine Epoche rascher Entwicklungen in Wissenschaft und Technik – und damit des sich immer mehr verschärfenden Widerstreits von Gut und Böse. Die Mission der modernen orthodoxen Theologie besteht eben sehr häufig darin, die Menschen, ohne die Entwicklung  des menschlichen Verstandes und der Kreativität zu behindern, an das himmlische Ideal jenseits des irdischen, materiellen Fortschritts – die Erlösung – zu erinnern.



[1] [Georges Florovsky] Флоровский Г., прот. Затруднения историка-христианина//Вера и культура: избранные труды по богословию и философии. СПб.: Русский Христианский Гуманитарный институт, 2002. – С. 696.
[2] [Pawel Florenski] Флоренский П., свящ. Записка о христианстве и культуре.// Сочинения. Т. 2. – М.: Мысль, 1996. - С. 547-559. (Dieser Artikel wurde 1923, bereits nach der Schließung der [Moskauer Geistlichen] Akademie geschrieben.) Diese Auffassung des Begriffes „Kultur“ spiegelt sich auch in den „Grundlagen der Sozialdoktrin der Russischen Orthodoxen Kirche“ wider (Teil 14.2).
[3] Gen 2,15: „Und Jahwe Gott nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, ihn zu bebauen und ihn zu bewahren“;Gen 2,19-20: „Und Jahwe Gott bildete aus dem Erdboden alles Getier des Feldes und alles Gevögel des Himmels, und er brachte sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde; und wie irgend der Mensch ein lebendiges Wesen nennen würde, so sollte sein Name sein. Und der Mensch gab Namen allem Vieh und dem Gevögel des Himmels und allem Getier des Feldes. Aber für Adam fand er keine Hilfe seines Gleichen.“Die Schöpfungsgabe als Aspekt des Nachbildes Gottes betrachteten der Sel. Theodoret von Kyrrhos, die Heiligen Mönche Anastasios von Sinai, Johannes von Damaskus, sowie auch Basilios von Seleucia, Kirchenschriftsteller des 5. Jahrhunderts. S.: Киприан (Керн), архим. Антропология святителя Григория Паламы. – М.: Паломник, 1996.- С. 354-355.
[4] „Diese Aufgabe sollte er im Bereich seiner Willensäußerung, auf dem Wege der freien Ausrichtung aller Seelenkräfte zu Gott verwirklichen (…). Der Mensch sollte vor allem durch die Leidenschaftslosigkeit die Trennung in sich selbst (in Geschlechter) besiegen und dann durch sein heiliges Leben die Welt und das Paradies verbinden, damit beide für seinen Körper gleich die Erde werden; danach durch die engelsgleiche Tugend seinen Körper und seine Gefühle so sublim machen, dass er sich den Zugang in den Himmel eröffnet; weiter, das engelsgleiche Wissen erreichen und sich auf diese Weise mit der mentalen Welt vereinigen; schließlich sich mit Gott selbst in Liebe vereinigen (auch wenn uns nicht ganz klar ist, wie). (…) Durch die endgültige Vereinigung mit Gott hätte er es erreicht, dass die Ströme der Vergöttlichung auf ihn, und durch ihn auch auf das ganze Sein der Welt herausgeströmt wären. Diese Vergöttlichung, diese Vereinigung mit Gott, die Versenkung in IHN als natürliche Energie des erschaffenen Seins, das immer zu seiner Ursache strebt, hätte dem Geschöpf die ewige und unveränderbare Seligkeit gewährt. So wäre das Endziel, wofür der Logos den Menschen ins Zentrum des Weltgebäudes als sein Bild gestellt hatte, verwirklich worden“, schrieb Sergij Epifanowitsch über die Mission der erstgeschaffenen Menschen, indem er die Gedanken des Hl. Mönches Maximus dem Bekenner verallgemeinerte.
Епифанович С.Л. Преподобный Максим Исповедник и византийское богословие. – М.: Мартис, 2003. - С.74-75.
[5] Богородский Я.В., проф. Начало истории мира и человека по первым страницам Библии. - Казань, 1906. – С. 201.
[6] [Vladimir Lossky] Лосский В.Н. Очерк Мистического Богословия Восточной Церкви. Догматическое Богословие. – М., 1991, с. 253.
[7] Иустин (Попович), преп. Философские пропасти. – М.: Издательский Совет Русской Православной Церкви, 2004. – С. 36, 39.
[8] [Ephraim der Syrer] Ефрем Сирин, преподобный. Толкование на книгу Бытия//Творения. Т. 6. – М.: Отчий дом, 1995, с. 249.
[9] S., zum Beispiel: Gen 9,22; Gen 42,9-12; Ex 20,26, Ez 16,8; Ez 23,10; Jes 20,2-4; Jes 47:3; Klgl 1:8; Mt 25,36; 2 Kor 5:3; Offb 3:17-18; Offb 16:15.
[10] [Pawel Florenski] Флоренский П., свящ. У водоразделов мысли.// Сочинения. Т. 3 (1). – М.: Мысль, 1996. - С. 403, 436-437.
[11] Синаксарий в Неделю сырную, в тот же день вспоминаем отпадение первозданного Адама от сладости Рая//Синаксари Постной и Цветной триодей. – М.:ПСТГУ, 2009. - С. 50-57.
[12] Ps 18,2-4: „Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündet seiner Hände Werk. Ein Tag berichtet es dem anderen, und eine Nacht meldet der anderen die Kunde davon. Keine Rede und keine Worte, doch gehört wird ihre Stimme…“ und weiter.Weish 11,21 : Du aber hast alles nach Maß, Zahl und Gewicht geordnet“.Kohelet 1,13: „Und ich richtete mein Herz darauf, alles mit Weisheit zu erforschen und zu erkunden, was unter dem Himmel geschieht: ein übles Geschäft, das Gott den Menschenkindern gegeben hat, sich damit abzuplagen“.Röm 1,20 : „denn das Unsichtbare von ihm, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen werden, wird geschaut …“.
[13] [Pawel Florenski] Флоренский П., свящ. У водоразделов мысли.// Сочинения. Т. 3 (1). – М.: Мысль, 1996. - С. 378-379, 401.
[14] [Pawel Florenski] Флоренский П., свящ. Записка о христианстве и культуре.// Сочинения. Т. 2. – М.: Мысль, 1996. - С. 549.
[15] [Andrey Zubov] Зубов А.Б. История религий. Кн. I. – М.: Институт «Открытое общество», 1997. – С. 131; Мерперт Н.Я. Очерки археологии библейских стран. - М.: Библейский институт св. ап. Андрея, 2000. – С. 50-80.
[16] [Pawel Florenski] Флоренский П., свящ. Записка о христианстве и культуре.// Сочинения. Т. 2. – М.: Мысль, 1996. - С. 548-549.
[17] Нестерук А. Логос и космос: Богословие, наука и православное предание // Пер. с англ. (Серия «Богословие и наука»). – М.: Библейско-богословский институт св. ап. Андрея, 2006. – С. 80-81; 85-86.
[18] Максим Исповедник, преподобный. Творения. Кн. II. Вопросоответы к Фалласию. Часть I. Вопросы I-LV. Пер. с др.-греч. и комм. С. Л. Епифановича и А. И. Сидорова. – М., 1993. - С. 83-84.
[19] Иларион (Троицкий), священномученик. Наука и жизнь: вступительная лекция, сказанная в МДА 11 сентября 1913 года.//Без Церкви нет спасения. – М.-СПб.: Сретенский монастырь – «Знамение», 2000. – С. 284-301.
[20]Иларион (Троицкий), священномученик. Прогресс и преображение: вступительная лекция-речь, сказанная в академической аудитории 3 сентября 1914 года.//Без Церкви нет спасения. – М.-СПб.: Сретенский монастырь – «Знамение», 2000. – С. 264-283.
[21] „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Knecht“(Joh 8, 34).
[22]Флоренский П., свящ. О цели и смысле прогресса: выступление в философском кружке МДА, 1905 год.// Сочинения. Т. I. – М.: Мысль, 1994. - С. 196-204.
[23] [Justin (Popović)]. Иустин (Попович), преп. Философские пропасти. – М.: Издательский Совет Русской Православной Церкви, 2004. – С. 49.
[24]Иларион (Троицкий), священномученик. Наука и жизнь//Без Церкви нет спасения. – М.-СПб.: Сретенский монастырь – «Знамение», 2000. – С. 284-301.
[25]Иларион (Троицкий), священномученик. Прогресс и преображение: вступительная лекция-речь, сказанная в академической аудитории 3 сентября 1914 года.//Без Церкви нет спасения. – М.-СПб.: Сретенский монастырь – «Знамение», 2000. – С. 264-283.
[26] Jer 17,10: „Ich, Jahwe, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, und zwar um einem jeden zu geben nach seinen Wegen, nach der Frucht seiner Handlungen“.Jer 21,14: „Und ich will euch heimsuchen nach der Frucht eurer Handlungen, spricht Jahwe“.Jer 32,19: „groß an Rat und mächtig an Tat; du, dessen Augen über alle Wege der Menschenkinder offen sind, um einem jeden zu geben nach seinen Wegen und nach der Frucht seiner Handlungen“. 
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