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Goldener Fonds

Aller Heiligen

8. Juni 2012
„Lasst uns deshalb in die Welt hinausgehen, um ihr, die sich so quält und leidet und ihren Weg verloren hat, die Frohe Botschaft zu verkünden! Nicht nur davon, dass Gott uns erschienen ist und unter uns lebt, sondern auch dass Er uns einen Weg gewiesen hat, dass Er der Weg ist und so jedem von uns zeigt, wie man Ihm folgen kann: Nicht wie ein Sklave oder Knecht, sondern voller Freude darüber, was es heißt, auf Seinen Wegen zu wandeln: nämlich in einer Fülle zu leben, die Er uns gibt, und mit einer Tiefe, die unser Leben durch Ihn gewinnt und die sich auch in andere ergießen kann.“ – aus einer Predigt zum Sonntag aller Heiligen von Metropolit Antonij von Sourozh

Heute gedenken wir aller Heiligen, das heißt, aller derer, die das Wort Christi erhört haben und deren Herz und Verstand durch es entflammt sind. Wir erinnern uns aller derer, die in die Welt gegangen sind, um den Menschen die Frohe Botschaft zu bringen, dass Gott die Welt so geliebt hatte, dass Er in die Welt gekommen ist, um diese niemals wieder zu verlassen und in Seiner Auferstehung alles in ihr zu umfangen: mit Seinem Leib, die gesamte sichtbare Welt und mit Seiner Seele die gesamte Menschheit, damit diese dann auf einem Thron zur Rechten des Vaters für immer ihren Platz findet.

Dies ist nicht nur der Ruhm der Kirche. Es ist vielmehr auch ein Ruf an jeden von uns. Heute möchten uns die Lesungen aus dem Evangelium und aus den Apostelbriefen dazu inspirieren, Gott so zu lieben, dass wir uns wahrhaft zu Seinen Schüler zählen können. Dies bedeutet, dass sich unser Glaube an Ihn immer stärker in wirklicher Ergebenheit Ihm gegenüber  ausdrücken sollte, sodass andere Menschen, wenn sie sehen, wie wir leben und wer wir sind, wirklich glauben können, dass Christus in die Welt gekommen ist, um die sie zu erlösen, und dass es sich lohnt, Ihm wie einem Meister und Freund zu folgen.

Der Apostel Jakobus wandte sich einst an seine Zeitgenossen und sagte: Zeige mir deinen Glauben ohne Taten! Ich werde dir meinen Glauben zeigen, durch meine Taten. Lasst uns deshalb in die Welt hinausgehen, um ihr, die sich so quält und leidet und ihren Weg verloren hat, die Frohe Botschaft zu verkünden! Nicht nur davon, dass Gott uns erschienen ist und unter uns lebt, sondern auch dass Er uns einen Weg gewiesen hat, dass Er der Weg ist und so jedem von uns zeigt, wie man Ihm folgen kann: Nicht wie ein Sklave oder Knecht, sondern voller Freude darüber, was es heißt, auf Seinen Wegen zu wandeln: nämlich in einer Fülle zu leben, die Er uns gibt, und mit einer Tiefe, die unser Leben durch Ihn gewinnt und die sich auch in andere ergießen kann.

Darin besteht die Frohe Botschaft von heute. An den nächsten zwei Sonntagen werde wir auf besondere Weise der Heiligen Russlands und der Heiligen dieses (Großbritannien) Landes gedenken. Es waren Menschen, in denen unser Blut floss, Menschen aus unserem Fleisch. Lasst uns an sie denken und versuchen, so zu leben, dass sie sich freuen können, weil auch sie Nachfolger haben, die Christi würdig sind, und würdig dessen, wofür sie ihr ganzes Leben mit sich selbst gerungen haben.

Amen

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