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Zulassung zu den Mysterien der Orthodoxen Kirche für Mitglieder der Armenischen Apostolischen Kirche

14. August 2012
In diesem Artikel befasst sich der Autor mit der Frage, ob die über zwei Millionen Armenier, die Mitglieder der Armenischen Apostolischen Kirche sind und auf dem kanonischen Territorium der Russischen Orthodoxen Kirche wohnen, zu den orthodoxen Mysterien zugelassen werden sollten. Um möglichst viele Aspekte dieses Problems zu beleuchten, geht er auf einige Episoden der armenischen Kirchengeschichte des 7. und 8. Jahrhunderts ein, als das Fundament der modernen Beziehungen zwischen der Armenischen und der Orthodoxen Kirche gelegt wurde.

In letzter Zeit üben namhafte Hierarchen der Armenischen Apostolischen Kirche (AAK) offen Kritik an der traditionellen Position der Orthodoxen Kirche, nach der Mitglieder anderer Konfessionen nicht zum Mysterium der Eucharistie zugelassen werden dürfen[1], während umgekehrt in der AAK Christen verschiedener Konfessionen die Kommunion empfangen dürfen.[2]

Um möglichst viele Aspekte dieses Problems zu beleuchten, gehen wir auf einige Episoden der armenischen kirchlichen Geschichte des 7. und 8. Jahrhunderts ein, als das Fundament der modernen Beziehungen zwischen AAK und Orthodoxer Kirche gelegt wurde. Diese Erörterung könnte auf dieses brandaktuelle Problem des kirchlichen Lebens der sich außerhalb von Armenien befindenden AAK-Mitglieder, das sowohl einer dogmatisch-kanonischen als auch historischen Analyse bedarf,  ein deutlicheres Licht werfen.

Ende des 6. Jahrhunderts wurde Maurikios (582-602) Kaiser von Byzanz. Nachdem Chosrau II.   (591-632) mit seiner Hilfe zum Kaiser von Persien geworden war, ging der größte Teil des persischen Teils Armeniens zum Byzantinischen Reich über. Der Kaiser versuchte, die anti-chalkedonischen Geistlichen des Dvin-Katholikats der Armenischen Kirche, das sich nun auf dem Territorium von Byzanz befand, zur Einheit zu berufen.[3] Nach einer Synode in Theodosiopolis (heute Erzurum im Nordosten der Türkei) wurde im Jahre 591 das armenische orthodoxe Katholikat errichtet. Bald wurde die Kathedra an den Ort Awan verlegt (unweit vom Fluss Azat, der die Grenze zwischen dem byzantinischen und dem persischen Teil Armeniens bildete).  Damit wurde Awan zum Katholikat mit  Kathedrale und Residenz. Zum Katholikos wurde Johannes von Bagaran gewählt, der wegen seiner Askese als Säulenheiliger bekannt wurde. Auf der anderen Seite des Azat in der Stadt Dvin befand sich das anti-chalkedonische Katholikat der AAK mit dem Oberhaupt Movses  Yeghvardetsi (574-604).[4]

Im Jahre 602, nach der Ermordung von Kaiser Maurikios und der gescheiterten antipersischen Militärkampagne von Kaiser Phokas, fiel dieser Teil Armeniens wieder an Persien zurück.[5] Nachdem sie sich auf dem Territorium Persiens wiederfanden, wurden die meisten Geistlichen der orthodoxen Katholikats von Awan, die nicht damit einverstanden waren, sich durch Ablehnung des 4. Ökumenischen Konzils mit der AAK zu vereinigen, gezwungen, sich gen Tayk oder Byzanz zu entfernen.[6] Doch stimmten fünf Bischöfe und etwa zwanzig Priester dafür, das Konzil von Chalkedon zu anathematisieren. Danach wurden sie in die AAK aufgenommen.[7] In einer der wichtigsten dogmatischen Quellen der AAK, dem „Buch der Sendschreiben“  ( Գիրք   Թղթոց ) findet sich ein Manuskript dieser Bischöfe und Priester des Awaner Katholikats, die den Wunsch geäußert hatten, in die Gemeinschaft mit der AAK einzutreten.[8]  Von ihnen war ein schriftliches Referenzschreiben verlangt worden, in dem sie den „üblen“ ( պիղծ ) Leos Tomos[9] und das „böse“ Konzil von Chalkedon anathematisieren sollten.[10] Je nachdem, aus welchen Gründen dieser oder jener Bischof die Kommunion mit den Orthodoxen empfangen hatte, während er sich in der Gemeinschaft mit der Byzantinischen Kirche befand, wurde ihm eine mehr oder weniger strenge Buße ( ապաշխարութիւն ) vom damaligen Statthalter Vrtanes Kertog (604-607) auferlegt.[11] Später nahm auch der auf der Synode von Dvin (607) gewählte Katholikos Abraham (607-613) ehemalige Geistlichen des Awaner Katholikats nach entsprechender Buße auf.[12]

Bis zur 2. Synode von Dvin, die  555 (554) unter Katholikos Nerses II. (548-557) stattfand, auf dem das Konzil von Chalkedon offiziell anathematisiert wurde, war die eucharistische Gemeinschaft zwischen AAK und Byzantinischer Kirche intakt geblieben, und zwar dank des Henotikons. Dieses Dokument wurde 482 vom Kaiser Zenon erlassen, um Verfechter und Gegner des Konzils von Chalkedon miteinander zu versöhnen, warf aber Schatten auf das Konzil selbst.[13] Der oben beschriebene Fall war anscheinend das erste Mal, dass die AAK, nach dem offiziellen Bruch der eucharistischen Gemeinschaft auf der 2. Synode von Dvin, durch gemeinsame Entscheidung denjenigen, „die sich zu dem Konzil von Chalkedon und Leos Tomos bekannten und sie akzeptierten“ und danach den Wunsch äußerten, sich mit der AAK wieder zu vereinigen, Bußen auferlegte.[14]

Diejenigen aber, die weder die Kanones über den Kirchenbann von Häretikern und ihren Lehren (zu denen auch Chalkedon und Leos Tomos zählten) akzeptiert hatten noch die Verordnungen zur Regelung der Aufnahme von Geistlichen, die vor kurzem die Kommunion mit den „Chalkedoniten“ gemeinsam empfangen hatten, wurden von den „sich in der Hauptstadt Kirche von Dvin“ versammelten Vätern anathematisiert: “Wenn aber jemand (…) von den Fürsten oder Priestern oder Bischöfen oder Laien Ungehorsam übt und abtritt, sollen sie seelisch und leiblich mit ihrem ganzen Leben anathematisiert werden (նզովեսցին) und hier und in der Zukunft die Strafe ohne Gnade von dem gerechten Gericht Gottes erhalten“.[15] Bekanntlich sind die Beschlüsse dieser Synode in der Armenischen Kirchen bis heute in Kraft; denn sie wurden weder revidiert noch abgeschafft. Dennoch empfängt die Gemeinde die Kommunion in orthodoxen Kirchen mit der „Schar der Diophysiten“. Fallen also ihre Hirten, die den Kanones des Konzils von Dvin zuwider handeln, unter den Kirchenbann ihrer eigenen Kirche?

Zudem anathematisiert jeder Priester der AAK heute immer noch Leos Tomos und die ganze „Schar der Diophysiten“, worunter alle Mitglieder der Orthodoxen Kirchen verstanden werden, gewiss ohne Ausnahme für Mitglieder der ROK. Dies geschieht wie folgt: Während der Priesterweihe zählt der Bischof mit Hilfe des gottesdienstlichen Buches „Mair Maschtoz“ (Մայր   Մաշտոց)[16] die Liste der Häresien und der Häresiarchen auf und fragt dabei den Priesterkandidaten: „Anathematisierst Du…?“ oder „Entsagst Du und anathematisierst Du…?“ Daraufhin antwortet der zukünftige Priester mit erhobenen Armen: „Ich entsage und ich anathematisiere“, und der Chor: „Anathema“. Unter den vom Bischof aufgezählten Häresien findet sich auch folgende: „Anathematisierst du Eutyches , der die Rechtfertigung durch die Gnade Christi verneinte (նզովե՞ս   զԵւտիքէս ,  որ   ուրանայր   զշնորհօքն   Քրիստոսի   արդարանալն)[17] (…) und Leo, und den von ihm geschriebenen Tomos, der den Einen in zwei unterteilt?“ Noch vor dieser Stelle bekennt sich der zu Weihende wie folgt: „Ja, Heiliger Vater, ich habe das Bekenntnis des orthodoxen Glaubens und bekenne zusammen mit den Heiligen Patriarchen die Heilige Dreieinigkeit – den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist, und die Menschwerdung (զմարդեղութիւնն) Christi unseres Gottes, und anathematisiere alle Häretiker und die Schar der Diophysiten.“[18] In dem in der Orthodoxen Kirche benutzten Bischofseuchologion  («Чиновник архиерейского богослужения») gibt es keine derartige Ordnung des Bekenntnisses und des Kirchenbannes der Häresien und der Häresiarchen während Diakons- und Priesterweihen.[19]

Zu erwähnen sind auch wesentliche und  prinzipielle liturgische Unterschiede zwischen AAK und Orthodoxer Kirche. In der AAK wird die Eucharistie mit ungesäuertem Brot  und unvermischtem Wein zelebriert. Im Gegenfall gilt die Kommunion als ungültig, da hier gelehrt wird, dass „gesäuertes Brot, kein lebendiges Brot sein kann“[20] («խմորունն   ոչ   կարէ   գոլ   հաց   կենդանական»). Heute ist die AAK die einzige Kirche, die sich an diese Tradition hält. Erst Jahrhunderte später[21] begann die Römisch-Katholische Kirche bei der Eucharistie ungesäuertes Brot wie die AAK zu benutzen.

Diese rituellen Besonderheiten der AAK haben ihr dogmatisches Fundament, das durch die Synoden befestigt ist. Auf der 2. Synode von Dvin, das 555 (554) stattfand, wurde in der AAK die Lehre von der Unverweslichkeit des Leibes Christi angenommen. Aus diesem Grund wurde die Sitte, ungesäuertes Brot und nicht mit Wasser vermischten Wein zu benutzen, dogmatisch festgelegt, „denn indem du Wasser hineingießt, verehrst du nicht seinen Tod, sondern bekennst, dass sein Leib verweslich sei, so wie auch durch die Vermischung des Brotes – die Verweslichkeit seines Leibes“[22]. Laut dem „Armenischen Buch der Kanones“ anathematisierte die Synode von Karin (Ende des 7. Jahrhunderts) in seinem 9. Kanon Bischöfe und Priester, die Sauerteig in das Brot und Wein ins Wasser mischen. Sie erlegt ihnen, wie auch Laien, die die „häretische“ Kommunion empfangen haben, falls sie dies bereuen, eine Buße auf: „Denn wir hörte ein schreckliches und bizarres Gerücht, dass in einigen Orten Kirchenoberhäupter verwesen, die von Nestorianern und Chalkedonitern verdorben sind, durch die Beimischung von Sauerteig und Wasser im Heiligen Sakrament. Wenn von nun an ein Bischof oder ein Priester die Heiligen Sakramente in solch böser Unsitte spenden, soll ihnen alle priesterliche Würde aberkannt werden, und sie sollen von der Heiligen Synode anathematisiert werden. Wenn aber einer dies aus Ignoranz so verrichtet hat und es danach bereut und beichtet, möge die Heilige Kirche ihn nach vierjähriger Buße wieder aufnehmen; wenn aber ein Laie aus Ignoranz solch eine häretische verweste Kommunion empfangen hat, soll er außerhalb der Kirche zwei Jahren büßen, und diejenigen, die es willentlich und wissentlich begangen haben, sollen außerhalb der Kirche sechs Jahre lang in großer Buße bleiben, und  [danach] möge der Wardapet, der (ihre) warmen Tränen sieht, sie wieder des Mysteriums würdigen. Wenn sie aber nicht büßen und das von uns Gebotene verachten, sollen sie von der Heiligen Synode anathematisiert werden.“[23] Hier wird deutlich, dass die Sitte der AAK, die Eucharistie mit ungesäuertem Brot und unvermischtem Wein zu verrichten, sich auf ihre dogmatische Lehre gründet. Also fallen diejenigen, die die Kommunion in Gestalt von gesäuertem Brot und mit Wasser vermischtem Wein empfangen, unter den „Kirchenbann“ der konziliaren Beschlüsse der AAK.

Aus dem Gesagten wird klar, dass die Orthodoxe Kirche, die Mitglieder anderer Konfessionen, die mit ihr keine dogmatisch-kanonische Einigung und keine eucharistische Gemeinschaft bilden (einschließlich der AAK) zu den Mysterien in ihren Gotteshäusern nicht zulässt, laut ihren konziliaren Beschlüssen und kanonischen Regeln handelt. Dabei ist es ebenso offensichtlich, dass auch die AAK nicht weniger Gründe hat, ihrer Herde nicht zu erlauben, an den Mysterien der Orthodoxen Kirche teilzunehmen und die Kommunion zusammen mit „Häretikern“ zu empfangen. Erstens ist dies durch die Kanones des 3. Konzils von Dvin verboten; zweitens wird es durch den dogmatisch-liturgischen Unterschied verunmöglicht. So wird in der AAK bei der Eucharistie weder gesäuertes Brot noch mit Wasser vermischter Wein benutzt, da diese als Symbole der Verwesung angesehen werden. Diese Sitte geht einher mit der Glaubenslehre der AAK über die Unverweslichkeit des Leibes Christi. Die Synode von Karin anathematisiert diejenigen, die solch eine „häretische Kommunion“ empfangen. Drittens wird es durch den Kirchenbann verhindert, den die AAK gegen alle „Diophysiten“ verhängt. Dieser Kirchenbann wird von jedem Priester der AAK während seiner Weihe wiederholt. Also sind die Probleme der Kommunion nicht praktisch, sondern dogmatisch, Sie müssen durch die Überwindung der prinzipiellen dogmatischen Meinungsverschiedenheiten gelöst werden. Die Wichtigkeit und die Aktualität des Problems werden auch dadurch ersichtlich, dass die AAK heute nicht die Möglichkeit zur Seelsorge für alle Armenier hat, die außerhalb Armeniens wohnen. Angesichts dieser Wichtigkeit und Aktualität sollten diese Fragen auch im theologischen Dialog zwischen AAK und Orthodoxer Kirche besprochen werden.



[1] S .: <http://www.patriarchia.ru/db/text/204973.html> (Copied 18.07.12).

[2] S.: <http://www.youtube.com/watch?v=pKonrbr2Gfk> (Copied 18.07.12).

 [3] История епископа Себеоса. Ереван, 1939. С. 49-50.

[4] Мовсэс Каланкатуаци. История страны Алуанк. Ереван, 1984 . С. 135, 138.

[5] Մ  .  արք  .  Օրմանեան  .  Ազգապատում,  հ.  Ա.  Սբ.  Էջմիածին, 2001,  էջ  304 (Орманян М. Азгапатум.Т. 1. Эчмиадзин, 2001. С. 304. – на зап.-арм. языке).

[6] Арутюнова-Фиданян, В. А. Повествования о делах армянских. М., 2004. С. 183.

[7] Գիրք Թղթոց, Երուսաղէմ , 1994,  էջ 292 (Книга Посланий. Иерусалим 1994, S. 292   – на древ.-арм. языке).

[8] Ebenda, S. 298f.

[9] Leos "Tomos" war ein doktrinärer Brief an den Hl. Flavian, Patriarch von Konstantinopel seit 449, der 451 beim Konzil von Chalkedon verlesen wurde und wesentlich zur Formulierung des Horos von Chalkedon beitrug. (A. d. Ü.)

[10] Ebenda, S. 299.

[11] Ebenda, S. 293-294.

[12] Ebenda, S. 299. 

[13] Болотов, В. В. Лекции по истории Древней Церкви. Т. 4. Петроград, 1918. С. 327.

[14] Գիրք Թղթոց , Երուսաղէմ, 1994, էջ 292 (Книга Посланий. Иерусалим, 1994, S. 292 – на древ.-арм. языке).

[15]Ebenda, S. 295.

[16] Entspricht dem in den Orthodoxen Kirchen benutzten Euchologion.

  [17] Մաշտոց ձեռնադրութեան կղերիկոսաց , սարկաւագաց և քահանայից,  Վաղարշապատ, 1876, էջ 34 (Чиновник рукоположения клириков, диаконов и священников. Вагаршапат, 1876. С. 34– на древ.-арм. языке). Interessant ist, dass Eutyches für „die Verneinung der Rechtfertigung durch die Gnade Christi“ anathematisiert wird. Generell ist das Problem des Kirchenbannes des Eutyches ein interessantes Thema, das einer separaten Betrachtung bedarf. So wird Eutyches im „Glaubensbekenntnis“ des Katholikos Abraham(607-613) wegen des Doketismus zusammen mit den Gnostikern Manes und Marcion und dem Syrier Bardesanes genannt, der die gnostische Lehre geteilt hatte: „Anathematisierst du Manes und Marcion und Bardesanes und Eutyches, die sagten, dass der Sohn Gottes in der Welt illusorisch erschienen sei, seiner Ähnlichkeit gemäß und scheinbar, und dass ER nicht wahrhaft seinen Leib und seine Seele von der Heiligen Jungfrau und Gottesgebärerin empfangen habe?“(S.: Գիրք Թղթոց, Երուսաղէմ, 1994, էջ 397-398 (Книга Посланий. Иерусалим, 1994, S. 397-398 – на древ.-арм. языке)). Der Kirchenbann des Eutyches ist für die monophysitische Lehre fast nirgendwo zu finden (S. auch: Գիրք Թղթոց , Երուսաղէմ , 1994, էջ 408, 450, 584 (Книга Посланий. Иерусалим, 1994, S. 408, 450, 584 – на древ.-арм. языке). Dabei wurde in der AAK Dioskoros von Alexandria , der Hauptverfechter des Eutyches, und seine Lehre nicht anathematisiert. Das Konzil von Chalkedon verurteilte sowohl Dioskoros als auch Eutyches.

[18] Մաշտոց ձեռնադրութեան կղերիկոսաց , սարկաւագաց և քահանայից,  Վաղարշապատ, 1876, էջ 32 (Чиновник рукоположения клириков, диаконов и священников.Вагаршапат, 1876, S. 32– на древ.-арм. языке).

[19] Чиновник архиерейского богослужения. Книга 1. М., 1982, S. 207-218.

[20] Գիրք   Թղթոց  ,  Երուսաղէմ, 1994,  էջ  626 (Книга Посланий. Иерусалим, S. 626 – на древ.-арм. языке). См. также:  Արմատ   Հաւատոյ  ,  Երևան  , 1998.  Էջ  251(Корень Веры. Ереван, 1998, S. 251 – на древ.-арм. языке).

[21] Offiziell am dem 11. Jahrhundert

[22] Գիրք   Թղթոց  ,  Երուսաղէմ, 1994,  էջ  637 (Книга Посланий. Иерусалим, 1994, S.  637  – на древ.-арм. языке).

[23] Կանոնագիրք Հայոց, Բ, Երևան , 1971, էջ 254-255 (Армянская Книга Канонов. Т. 2. Ереван, 1971, S. 254f – на древ.-арм. языке).

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