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Russischer Patriarch: Keine Verschmelzung von Staat und Kirche

6. September 2012
Moskau (kath.net/KNA) Der russisch-orthodoxen Kirche wird nach Meinung des Moskauer Patriarchen Kyrill I. zu Unrecht ein großer politischer Einfluss nachgesagt.

Es sei eine «Lüge» zu behaupten, die Kirche sei «sehr eng mit dem Staat verbunden», sagte Kyrill I. laut russischen Medienberichten vom Mittwoch. Es gebe in Russland kein einziges Beispiel für eine «Verschmelzung» von Kirche und Staat. Weltweit verbreiteten Medien einen falschen «Mythos» von einer Klerikalisierung der russischen Gesellschaft, so der Patriarch weiter. Die Kirche habe lediglich einen «moralischen Einfluss», aber keinen politischen. Sie rufe die Menschen und den Staat auf, bestimmte Werte zu achten. Moralische Prinzipien müssten auch Grundlage jeder Politik sein. - Nach Angaben des Kirchenoberhauptes sind heute rund 80 Prozent der russischen Bevölkerung getauft. Mehr als 40 Prozent der Bürger gingen mindestens ein- oder zweimal im Jahr in die Kirche. 

(C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Quelle: kath.net

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