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In Moskau, auf der „Большой Ордынке“, fand erneut der Gottesdienst zur Aufnahme der zeitlich vom Glauben abgefallenen Gläubigen.

20. November 2008
Der Erzbischof von Istrinsk, Arseny, vollführte den Gottesdienst zur Aufnahme der zeitlich von Glauben abgefallenen Gläubigen. Der Gottesdienst fand am 19. November in der Kirche der Gottesmutter statt. (Die Kirche ist zur Ehre ihrer Ikone geweiht. Die Ikone trägt den Namen: „Die Freude aller Trauernden“ - «Всех скорбящих радосте»). Dieser Gottesdienst wird an denen vollzogen, die zwar Orthodox getauft sind, doch im Laufe der Zeit einen anderen Glauben angenommen haben.

Vor der Liturgie vollzog der Erzbischof Arseny den Gottesdienst zur Aufnahme der zeitlich von Glauben abgefallenen Gläubigen. Dieser Gottesdienst findet hier zwei mal im Jahr statt – am Lazarussamstag und am Gedenktag des Gottseligen Warlaam Chutynski.

Der Gottesdienst wird an allen vollzogen, die orthodox waren, sich zu einem anderen Glauben bekannten, dort einen anderen Namen bekamen (z. B. in den östlichen Kulten), sich mit Meditation beschäftigt haben, Mantralesungen praktiziert haben usw.

„Das Rehabilitationscenter der Opfer nichttraditioneller Religionen- A.S. Chomjakows“ äußerte sich mit der Initiative zur Wiederaufnahme dieser Gottesdienstpraxis. Die Hauptaufgabe des Zentrums ist die geistliche Rehabilitation der Menschen, die von einer totalitären pseudoreligiösen Organisation oder Sekte „missbraucht“ wurden. Vor dem Vollzug dieses Gottesdienstes passieren die Menschen einen entsprechenden Vorbereitungskurs: jede Woche dienstags findet im Zentrum Kathechismusunterricht statt.

In dem Ablauf des Gottesdienstes verzichten die Gläubigen auf ihre früheren Glaubensansichten und bekennen sich wieder zu der Orthodoxen Kirche. Vor dem Anfang des Gottesdienstes liest der Diakon das „Glaubensbekenntnis der Orthodoxen Kirche“. Nach diesem legt der Gläubige seine Hand auf das Evangelium und bekennt den wahren Glauben. Der Bischof legt seine Hände auf das Haupt des Gläubigen. Am Vorabend des Gottesdienstes beichtet der Gläubige, und am Ende des Gottesdienstes liest der Erzbischof die Absolutionsgebete.

Wie der Leiter dieses Rehabilitationsprogramms, Priester Eugenij Tremaskin, der Presseagentur des Moskauer Patriarchats mitteilte, wurden dieses Mal 42 Gläubigen in die Orthodoxe Kirche wieder aufgenommen. Sie alle nahmen am Katechismuskurs in dem Rehabilitationscentrum teil.

Nach der Aussage des Priesters Eugenij, wurden durch diesen Gottesdienst seit 1995 mehr als drei tausend Menschen aufgenommen. „Wenn der Mensch nach einer bestimmten Handlung aufgehört hat ein Kirchenmitglied zu sein, so kann er in die Kirche nur aufgenommen werden, indem er sich von seiner Verirrung lossagt, und sich wieder der Kirche anschließt“ , - betonte der Priester.

Dieser Gottesdienst wird vor der Liturgie vollzogen, damit die Gläubigen danach an der Kommunion teilnehmen können. Die Meisten, die heute in den Schoß der Kirche wieder aufgenommen wurden, traten ebenfalls zum Kelch mit dem Heiligen Leib und Blut Christi.

http://patriarhia.ru/

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