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Ein Lehrer des Moskauer Geistlichen Seminars ruft zur aktiven Problemlösung der Diskriminierung von Christen in der Welt

22. Januar 2009
Der Lehrer des Moskauer Geistlichen Seminars, Jurij Maksimow, macht darauf aufmerksam, dass im Rahmen des internationalen Dialogs sehr wenig zur Lösung des Diskriminierungsproblems von Christen in verschiedenen Ländern unternommen wird.

„Es mangelt an aufrichtiger Klärung der Frage um die Position der Christen in nichtchristlichen Ländern, wo sie sich deutlich in der Diskriminierungslage befinden“, - erklärte er in dem Interview mit „Interfax- Religion“.

Nach den Worten des Lehrers, ist die Bibel in muslimischen Ländern ein verbotenes Buch.

„Die friedliche Predigt des christlichen Glaubens ist nicht nur in den meisten muslimischen Ländern verboten, sondern auch in Israel und in dem buddhistischen Bhutan. Verfolgungen und systematische Unterdrückungen der Christen geschehen in vielen nichtchristlichen Ländern, z. B. in Indien“, – betonte Jurij Maksimow.

Dabei deutete er auf die Tatsache hin, dass die Moslems, Juden, Buddhisten in den christlichen Ländern solche Freiheit genissen, von der die Christen nicht mal zu Träumen gewagt hätten.“

„Eben dieses Diskriminierungsproblem der Christen muss irgendwie gelöst werden, doch es wird auf den gegenwärtigen internationalen Treffen, soweit es mir bekannt ist, überhaupt nicht angesprochen“, - fügte er hinzu.

http://www.interfax-religion.ru/

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