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Befugnisse des Lokalkonzils in der Russisch-Orthodoxen Kirche (Geschichte der gesetzgebenden Reglementierung)

24. Januar 2009
Der Artikel von A.G. Bondatsch betrachtet in historischer Retrospektive das Recht des Lokalkonzils kirchliche Verordnungen und Rechtsakte abzufassen und einen Kirchenvorsteher zu wählen.

Das Lokalkonzil[1] ist die oberste Instanz der Kirchenleitung. Zu seinen Vollmitgliedern gehören neben Bischöfen auch Kleriker und Laien. In der Russisch-Orthodoxen Kirche ist es relativ kürzlich entstanden - im Jahre 1917. Doch sollte dieses nicht als komplette Neuerung im Kirchenleben angesehen werden. Das Lokalkonzil ist nur eine der Formen, durch die sich die Teilnahme der Laien und des Klerus an der Kirchenverwaltung unter konkreten historischen Bedingungen äußert; weitere sind: die Wahl der Bischöfe durch die Bevölkerung der jeweiligen Diözese (bzw. die Wahl der Kleriker durch die Gemeindeglieder[2]; die Besetzung der leitenden Stellen durch Laien und Kleriker[3]; die Tätigkeit von Kontrollinstanzen wie der Oberprokuratur[4]. In einigen autokephalen Orthodoxen Kirchen waren im 19. und 20. Jahrhundert zentrale Exekutivinstanzen allgemeiner Kompetenz geschaffen worden, in denen Kleriker und Laien breit vertreten gewesen sind (z.B. der Patriarchenrat und der Patriarchenverwaltungsausschuss in der Serbischen Kirche[5]). Nichtsdestoweniger stellte die Entstehung des Lokalkonzils im Rahmen der Russisch-Orthodoxen Kirche einen deutlichen Fortschritt in der Entwicklung des Systems der Kirchenleitung dar.

Das zentrale Element des Rechtsstatus jedes Machtorgans sind die Befugnisse, mit denen es ausgestattet ist. Fast das ganze 20. Jahrhundert hindurch blieb das Lokalkonzil das oberste Gesetzgebungs-, Vollstreckungs-, Justiz- und Kontrollorgan der Russisch-Orthodoxen Kirche[6]; im Jahre 2000 ging das Konzil, wie im Weiteren gezeigt wird, seiner Justizfunktionen komplett verlustig. Betrachten wir nun, wie sich die Rechte des Lokalkonzils innerhalb dieses Rahmens geändert haben (die Geltendmachung dieser Rechte durch die Konzile der Jahre 1945, 1971, 1988 und 1990 sprengt den Rahmen unseres Artikels und sollte Gegenstand der historischen und rechtswissenschaftlichen Forschung sein).

Das Lokalkonzil von 1917/1918 [im Deutsch bekannt als das „Panrussische Landeskonzil"] veröffentlichte eine Reihe von Bestimmungen, die Normen über die Befugnisse zukünftiger Konzile gleichen Niveaus enthielten. Nach diesen Normen äußerte sich die gesetzgebende Macht eines Lokalkonzils unter anderem in seinem Recht, „Regeln über Kircheneigentum und -wirtschaft abzufassen" und über allgemeine kirchliche Steuern und Abgaben zu bestimmen[7]. Zu den Vollstreckungsbefugnissen des Konzils (in der damaligen Terminologie „administrative Befugnisse") gehörte das Recht, das Kircheneigentum zu verwalten, Sondereinrichtungen zu dessen Verwaltung zu gründen und Regelungen über diese Behörden in Kraft zu setzen[8]. Im Allgemeinen wurde vorausgesetzt, dass das Lokalkonzil  berechtigt sein sollte, gesetzgebende Akte bzw. Verwaltungsbeschlüsse zu allen Angelegenheiten abzufassen. Daraus folgt, dass erstens das zur Wahl des Patriarchen berufene Konzil gleichzeitig auch über „die Angelegenheiten, deren Dringlichkeit durch den Heiligen Synod bzw. den Obersten Kirchenrat verkündet wird", verhandeln konnte[9], und zweitens der Patriarch berechtigt war, falls sein Widerspruch gegen irgendeinen Beschluss des Heiligen Synods bzw. des Obersten Kirchenrats nicht durchdringen sollte, das Verfahren an das nächste Lokalkonzil zu verweisen bzw. selbstständig einen Beschluss zu fassen, über den im nachhinein durch das darauf folgende Lokalkonzil entschieden werden sollte[10]. Die Kompetenzen des Heiligen Synods bzw. des Obersten Kirchenrats waren also sehr breit definiert und umfassten praktisch alle Seiten des Kirchenlebens[11].

Die kontrollierenden Befugnisse des Lokalkonzils waren präziser definiert. Die Entwicklung des Allgemeinprinzips der Rechenschaft des Patriarchen und der Kirchenverwaltungsstellen vor dem Lokalkonzil [12]äußerte sich in der Bestimmung, dass der Patriarch, der Heilige Synod und der Oberste Kirchenrat dem Lokalkonzil einen Bericht über ihre Tätigkeit während der interkonziliaren Periode vorlegen müssten[13]. Der Heilige Synod und der Oberste Kirchenrat waren verpflichtet, auch einen Bericht über die kirchliche Wirtschaft und das Kircheneigentum vorzulegen[14]. Die Untersuchung dieser Berichte stand in offenbarer Verbindung mit dem Befugnis des Konzils, Mitglieder des Heiligen Synods und des Obersten Kirchenrats zu wählen. Das Konzil sollte sechs von zwölf Mitgliedern des Heiligen Synods für einen dreijährigen Zeitraum sowie zwölf von fünfzehn Mitgliedern des Obersten Kirchenrats wählen. Zu den letzteren gehörten Kleriker, Mönche und Laien. Außerdem sollten drei Mitglieder im Erzbischofsrang durch den Heiligen Synod aus seinen eigenen Reihen gewählt werden)[15].

Die Rechte des Lokalkonzils in seiner Funktion als oberstes Justizorgan waren nicht konkretisiert. Es wurde nur darauf hingewiesen, dass das Konzil den Patriarchen zur Rechenschaft ziehen könne[16]. Mit der Entwicklung des neuen Gerichtsystems beschäftigte sich die Abteilung für Kirchenrecht des Lokalkonzils von 1917/1918, die einen Satzungsentwurf über den Aufbau von kirchlich-gerichtlichen Bestimmungen vorbereitete (nach stürmischen Auseinandersetzungen wurde dieser Entwurf durch die Bischöfliche Tagung des Konzils verworfen)[17]. Der Artikel 7 der Satzung enthielt eine Verordnung darüber, dass „das Amt des Obersten Kirchengerichts und des Lokalkonzils auch das Gerichtswesen der gesamten Russisch-Orthodoxen Kirche einschließt".  Aber auch wenn die Satzung die gerichtliche Zuständigkeit des Obersten Kirchengerichts detailliert regelte (Art. 34, 35), sagte sie über die Kompetenz des Lokalkonzils fast gar nichts aus; nur Artikel 115 ermächtigte das Lokalkonzil, nach der Darstellung von Bischöfen oder des Patriarchen über „die Auflösung der Dienstverhältnisse von Richtern in Kirchengerichten" zu entscheiden. Das heißt, den gerichtlichen Befugnissen wurde eher wenig Aufmerksamkeit geschenkt, auch auf dem Niveau der Gesetzentwürfe.

Letztendlich bestand ein Sonderrecht des Lokalkonzils hinsichtlich der Wahl des Patriarchen, die sowohl auf einem speziell für diesen Zweck berufenen als auch am nächsten fälligen ordentlichen Konzil stattfinden konnte[18].

1945 wurde ein kurzer Beschluss über die Leitung der Russisch-Orthodoxen Kirche angenommen. Die Beschlusseinleitung bezeichnete das Lokalkonzil als oberstes Organ der gesetzgebenden, administrativen und gerichtlichen Macht innerhalb der ROK. Die Konzilbefugnisse wurden im Beschluss zweimal erwähnt: im Art. 14, wo sein Recht auf die Patriarchenwahl bestätigt war, und im Art. 7, nach dem das Lokalkonzil bei „Lösung von ausgereiften wichtigen kirchlichen Fragen" „die Stimmen von Klerikern und Laien" darstellen sollte. Der durchaus unklare Charakter der letzen Verordnung sowie die Tatsache, dass das den Beschluss fassende Lokalkonzil von 1945 die Akte des Konzils 1917/1918 nicht außer Kraft setzte, lassen den Schluss zu, dass das Lokalkonzil seine Befugnisse in vollem Umfang bewahrte[19]. Eine Ausnahme war das Recht, Mitglieder in den Heiligen Synod bzw. Obersten Kirchenrat zu wählen: der Beschluss von 1945 errichtete eine neue Ordnung zur Zusammenstellung des Heiligen Synods (Art. 17 - 20), während der Oberste Kirchenrat faktisch noch Mitte der 20er Jahre abgeschafft  worden war.

Die im Jahre1988 angenommene Satzung über die Leitung der Russisch-Orthodoxen Kirche stellte eine wichtige Etappe in der Geschichte der Regelung von Lokalkonzilbefugnissen dar. Der Gesetzgeber übernahm die Formulierung der Einleitung des Beschlusses von 1945, die das Lokalkonzil als das oberste Organ der kirchlichen Leitung bezeichnete, und stellte zum ersten Mal eine ausführliche Liste der Rechte des Konzils zusammen[20]. Das Lokalkonzil wurde mit dem Recht ausgestattet, Beschlüsse zu allen „kanonischen, gottesdienstlichen, pastoralen und anderen Fragen, die sich auf Innen- oder Außenaktivitäten" der ROK bezogen, zu fassen, einschließlich Regelungen der kirchlichen Rechtsverfahren und der Errichtung gesamtkirchlicher Auszeichnungen. Das Konzil konnte eine authentische Auslegung zu seinen kirchlichen Verordnungen erfassen und auch die Orthodoxe Glaubenslehre offiziell auslegen. Als gesetzgebendes und gleichzeitig auch kontrollierendes Organ sollte es Bestimmungen von Bischofskonzilen validieren, wobei es berechtigt war, diese abzulehnen bzw. zu verändern. Diese kirchliche Norm schloss auch die Einarbeitung von Vorschlägen zur Abänderung der Satzung ein: die entsprechenden Beschlüsse der Bischofskonzile sollten durch das Lokalkonzil validiert werden[21]. Die Kompetenz des Lokalkonzils schloss auch die Bestimmung der kirchlichen Stellung im Bezug auf die Verhältnisse mit dem Staat, den anderen Orthodoxen Kirchen und anderen Konfessionen ein.

Als oberstes Vollstreckungsorgan der Russisch-Orthodoxen Kirche war das Lokalkonzil berechtigt, Kirchenverwaltungsorgane zu gründen und auch abzuschaffen. Seine kontrollierende Funktion äußerte sich in der Evaluation der Aktivitäten des Heiligen Synods und der synodalen Einrichtungen sowie der Entgegennahme von Berichten des Patriarchen über die Lage der Russisch-Orthodoxen Kirche in der interkonziliaren Periode[22]. Die gerichtlichen Befugnisse des Lokalkonzils wurden erweitert: das Lokalkonzil blieb das einzige Gerichtsorgan, dem der Patriarch unterworfen war[23], das Lokalkonzil konnte nun als letzte Behörde alle Angelegenheiten behandeln, die ihm vom Bischofskonzil übergeben wurden.

Das Lokalkonzil bewahrte sich das Recht, den Patriarchen zu wählen. Dabei war es auch berechtigt, selbstständig die Wahlprozedur zu bestimmen. Die letzte Verordnung sollte wahrscheinlich in dem Sinne verstanden werden, dass das Konzil die 1918 beschlossene Prozedur in Hinblick auf eine konkrete Wahl ergänzen oder abändern[24] bzw. sie abschaffen und eine neue Verordnung abfassen konnte, die für alle weiteren Patriarchenwahlen gelten sollte.

Während die im Jahr 2000 angenommene Satzung der Russisch-Orthodoxen Kirche[25] in vielerlei Hinsicht die Verordnungen der Satzung von 1988 über den Status des Lokalkonzils übernahm, schränkte sie seine Befugnisse wesentlich ein. Auch wenn entschieden worden war, die neue Satzung (genauer gesagt, die Neufassung der Satzung von 1988[26]) ab dem Zeitpunkt der Verabschiedung für in Kraft getreten zu halten, bedarf sie, laut der von uns erwähnten Verordnung, einer Validierung durch das Lokalkonzil. Auch das Bischofskonzil von 2000 wies auf die Notwendigkeit einer solchen Bestimmung hin[27]. Daher wäre es sinnvoll, den Punkt über die Bestimmung der Satzung von 2000 in die Tagesordnung der Sitzungen des Lokalkonzils 2009 einzuschließen.

Welche Änderungen in den Rechten des Lokalkonzils sieht die Satzungsneufassung vor? Die bemerkenswerteste Novelle ist die Entziehung seiner gerichtlichen Funktionen. Die Satzung sieht im Rahmen der Russisch-Orthodoxen Kirche die Existenz eines dreistufigen Gerichtssystems unter der Leitung des Bischofskonzilsgerichts vor. Was das Lokalkonzil betrifft, verfügt es nur „im Bereich der Glaubenslehre und der kanonischen Organisation" über die oberste Macht, ohne über gerichtliche Befugnisse zu verfügen. Damit wurde der Patriarch gerichtlich dem Bischofskonzil unterworfen[28]. Durchaus eingeschränkt wurden auch die exekutiven und kontrollierenden Befugnisse des Lokalkonzils. Laut der Satzung von 2000 musste der Patriarch dem Lokalkonzil nach wie vor Rechenschaft über die Lage der Russisch-Orthodoxen Kirche während der interkonziliaren Periode ablegen. „Die synodalen Einrichtungen werden nach einer Entscheidung vom Bischofskonzil bzw. Heiligen Synod erschaffen oder abgeschafft und sind diesen, nicht aber dem Lokalkonzil rechenschaftspfichtig." Ferner wurde die Evaluation der Aktivitäten des Heiligen Synods zum Vorrecht des Bischofskonzils[29]. Nur solche Beschlüsse des Bischofskonzils bedürfen der Validierung durch das Lokalkonzil, die „die Glaubenslehre und die kanonische Organisation" betreffen - und dies auch nicht in vollem Umfang, denn das Bischofskonzil führt das Verfahren von Satzungsänderungen auch selbständig aus. Allerdings zeigt die systemische Auslegung der entsprechenden Satzungsverordnungen[30], dass diese Einschränkung sich nicht auf die Annahme einer qualitativ neuen Satzung durch das Bischofskonzil bezieht. Ein derartiger Akt müsste durch das Lokalkonzil validiert werden.

Die Satzung von 2000 reservierte dem Lokalkonzil hauptsächlich die gesetzgebende Macht. Die 1988 festgelegten Normen für die Abfassung von Beschlüssen des Lokalkonzils zu verschiedenen Angelegenheiten des kirchlichen Lebens und zur Auslegung dieser Beschlüsse wurden in der Satzungsneufassung fast nicht verändert[31]. Unter den Bedingungen, dass einige Teile der Russisch-Orthodoxen Kirche eine gewisse Autonomie erhalten hatten, fügte der Gesetzgeber der Satzung von 2000 eine Reihe von Regeln hinzu, die die allgemeingeltende Verbindlichkeit der Beschlüsse des Lokalkonzils sicherstellen sollten: es wurde festgesetzt, dass Akte des Lokalkonzil für die der Russisch-Orthodoxen Kirche angehörenden Selbstverwalteten Kirchen[32] und Exarchate verbindlich sind[33]. Auch die Rechte über die Patriarchenwahl, die Einrichtung der Prozedur dieser Wahl und die Festlegung der Prinzipien hinsichtlich der Verhältnisse zwischen Kirche und Staat verblieben beim Lokalkonzil[34].

Das heißt, dass die Befugnisse des Lokalkonzils der Russisch-Orthodoxen Kirche im Laufe des 20. Jahrhunderts mehrfach geändert wurden. Dennoch ist ihr Kern - das Recht des Konzils, kirchliche Verordnungen und Rechtsakte abzufassen und einen Kirchenvorsteher zu wählen - stabil geblieben.


[1] In der deutschsprachigen Literatur wird das Konzil, das in den Jahren 1917 - 1918 in Russland stattfand, traditionell eher nicht „Lokalkonzil", sondern ein „Landeskonzil" genannt. (AdÜ).

[2] Das war charakteristisch für die frühchristliche Periode (Catoire A. Intervention des laiques dans l'élection des évêques // EO. Vol. 15. 1912. P. 412-426; Gryson R. Les elections ecclésiastiques au IIIe siècle // RHE. Vol. 68. 1973. P. 353-404; Idem. Les élections épiscopales en orient au IVe siècle // RHE. T. 74. 1979. P. 301-345; Idem. Les élections épiscopales en occident au IVe siècle // RHE. T. 75. 1980. P. 257-283). Jedoch blieb die Wählbarkeit von Gemeindeklerikern noch für lange Zeit erhalten - in Russland, beispielsweise, bis ins 18. Jahrhundert (Знаменский П. В. О поступлении в России на церковные должности в XVII и XVIII столетиях // Православный собеседник. 1866. Кн. 2. С. 124-136 (Znamenskij P.W. Über den Eintritt in kirchliche Dienststellen in Russland im 17. und 18. Jahrhundert // Orthodoxer Gesprächspartner. 1866. Buch 2. S. 124 - 136)).

[3] S. z.B. über Byzanz: Darrouzès J. Recherches sur les ΟΦΦΙΚΙΑ de l'Église byzantine. P., 1970; über das uralte Russland: Каптерев Н. Ф. Светские архиерейские чиновники в Древней Руси. М., 1874 (Kapterew N.F. Profane bischöfliche Bedienstete im uralten Russland. Moskau, 1874); über die Begriffe einer leitenden Stelle und der Kirchenleitung s. Бондач А. Г. Должности церковные // ПЭ. Т. 14. 2007. C. 582 (Bondatsch A.G. Kirchliche Dienststellen // Die Orthodoxe Enzyklopädie. Band 14. 2007. S. 582).

[4] S., z.B.: Алексеева C. И. Институт синодальной обер-прокуратуры и обер-прокуроры Святейшего Синода в 1856-1904 гг. // Нестор. 2000. № 1. C. 291-309 (Alexejewa S. I. Institut der synodalen Oberprokuratur und Oberprokurator des Heiligen Synods in den Jahren 1856-1904 // Nestor. 2000. № 1. S. 291-309).

[5] Über den Status dieser Organe s. Die Abschnitte 81-101 der Satzung der Serbisch-Orhodoxen Kirchen von 1947 (Устав Српске Православне Цркве. 2 изд. Београд, 1957 (Ustav Pravoslavne Srpske Crkve. 2 Auflage. Beograd, 1957).

[6] Art. 1 der Bestimmung vom 4. November 1917 „Zu den allgemeinen Beschlüssen über die oberste Verwaltung der Russisch-Orthodoxen Kirche" ( «По общим положениям о высшем управлении Православной Российской Церкви» // Священный Собор Православной Российской Церкви: Собрание определений и постановлений: В 4 вып. [2-е прилож. к «Деяниям»]. М., 1918 (репринт: М., 1994, все вып. в одной кн.). Вып. 1. C. 3 (Das Heilige Konzil der Russisch-Orthodoxen Kirche: Sammlung der Bestimmungen und Beschlüsse": in 4 Ausgaben [2. Anlage zu den „Akten" ]. Мoskau, 1918 (Abdruck: Moskau, 1994, alle Ausgaben in einem Buch) Auflage 1, S. 3); преамбула Положения об управлении Русской Православной Церкви от 31 января 1945 г. (М., 1945) (die Einleitung des Beschusses über die Leitung der Russisch-Orthodoxen Kirche vom 31. Januar 1945) (Moskau, 1945); п. 1 разд. II Устава об управлении Русской Православной Церкви от 8 июня 1988 г. (М., 1989) (§ 1 Teil 2 der Satzung über die Leitung der Russisch-Orthodoxen Kirche vom 8. Juni 1988)).

[7] Art. 4, 6 der Bestimmung vom 24. August (6. September) 1918 „Über Kircheneigentum und -wirtschaft" («О церковном имуществе и хозяйстве» // Священный Собор Православной Российской Церкви: Собрание определений и постановлений. Вып. 4. C. 49 (Das Heilige Konzil der Russisch-Orthodoxen Kirche: Sammlung der Bestimmungen und Beschlüsse". Ausgabe 4, S. 49).

[8] Art. 2, 5 der Bestimmung vom 24. August (6. September) 1918 „Über Kircheneigentum und -wirtschaft" («О церковном имуществе и хозяйстве») // Ibid.

[9] Art. 21 der Bestimmung vom 31. Juli (13. August) 1918 „Über die Ordnung der Patriarchenwahl" («О порядке избрания Святейшего Патриарха» // Священный Собор Православной Российской Церкви: Собрание определений и постановлений. Вып. 4. C. 6 (Das Heilige Konzil der Russisch-Orthodoxen Kirche: Sammlung der Bestimmungen und Beschlüsse". Ausgabe 4, S. 6)).

[10] Art. 20 der Bestimmung vom 7. Dezember 1917 „Über den Heiligen Synod und den Obersten Kirchenrat" («О Священном Синоде и Высшем Церковном Совете» // Священный Собор Православной Российской Церкви: Собрание определений и постановлений. Вып. 1. C. 10 (Das Heilige Konzil der Russisch-Orthodoxen Kirche: Sammlung der Bestimmungen und Beschlüsse". Ausgabe 1, S. 10)).

[11] S.: Bestimmung vom 8. Dezember 1917 „Über den Bereich der Angelegenheiten, die der Kompetenz der obersten Kirchenleitung obliegen" («О круге дел, подлежащих ведению органов высшего церковного управления» // Священный Собор Православной Российской Церкви: Собрание определений и постановлений. Вып. 1. C. 12-16 (Das Heilige Konzil der Russisch-Orthodoxen Kirche: Sammlung der Bestimmungen und Beschlüsse". Ausgabe 1, S. 12-16)).

[12] Art. 4 der Bestimmung vom 4. November 1917 „Zu den allgemeinen Beschlüssen über die oberste Verwaltung der Russisch-Orthodoxen Kirche" («По общим положениям о высшем управлении Православной Российской Церкви» // Священный Собор Православной Российской Церкви: Собрание определений и постановлений. Вып. 1. C. 3 (Das Heilige Konzil der Russisch-Orthodoxen Kirche: Sammlung der Bestimmungen und Beschlüsse". Ausgabe 1, S. 3)).

[13] Art. 2 der Bestimmung vom 7. Dezember 1917 „Über den Heiligen Synod und den Obersten Kirchenrat" («О Священном Синоде и Высшем Церковном Совете» // Священный Собор Православной Российской Церкви: Собрание определений и постановлений. Вып. 1. C. 10 (Das Heilige Konzil der Russisch-Orthodoxen Kirche: Sammlung der Bestimmungen und Beschlüsse". Ausgabe 1, S. 10)).

[14] Art. 11 der Bestimmung vom 24. August (6. September) 1918 „Über Kircheneigentum und -wirtschaft" («О церковном имуществе и хозяйстве» // Священный Собор Православной Российской Церкви: Собрание определений и постановлений. Вып. 4. C. 50 (Das Heilige Konzil der Russisch-Orthodoxen Kirche: Sammlung der Bestimmungen und Beschlüsse". Ausgabe 4, S. 50)).. S. Auch § 14 des Teiles C der Bestimmung vom 8. Dezember 1917 „Über den Bereich der Angelegenheiten, die der Kompetenz der obersten Kirchenleitung obliegen" (Das Heilige Konzil der Russisch-Orthodoxen Kirche: Sammlung der Bestimmungen und Beschlüsse". Ausgabe 1, S. 16)). («О круге дел, подлежащих ведению органов высшего церковного управления» // Священный Собор Православной Российской Церкви: Собрание определений и постановлений. Вып. 1. C. 16 (Das Heilige Konzil der Russisch-Orthodoxen Kirche: Sammlung der Bestimmungen und Beschlüsse". Ausgabe 1, S. 16)).

[15] Art. 4, 7, 8 der Bestimmung vom 7. Dezember 1917 „Über den Heiligen Synod und den Obersten Kirchenrat" («О Священном Синоде и Высшем Церковном Совете» // Священный Собор Православной Российской Церкви: Собрание определений и постановлений. Вып. 1. C. 7-8 (Das Heilige Konzil der Russisch-Orthodoxen Kirche: Sammlung der Bestimmungen und Beschlüsse". Ausgabe 1, S. 7-8)).

[16] Art. 10 der Bestimmung vom 8. Dezember 1917 „Über die Rechte und Pflichte des Heiligsten Patriarchen von Moskau und ganz Russland" («О правах и обязанностях Святейшего Патриарха Московского и всея России» // Священный Собор Православной Российской Церкви: Собрание определений и постановлений. Вып. 1. C. 6 (Das Heilige Konzil der Russisch-Orthodoxen Kirche: Sammlung der Bestimmungen und Beschlüsse". Ausgabe 1, S. 6). Im Text der Bestimmung wird ein „Allrussisches Konzil von Bischöfen" erwähnt. Das ist ein offensichtlicher juristisch-technischer Fehler bzw. ein Tippfehler, denn die Gesetzgebung des Lokalkonzils sah die Berufung von kirchlichen Konzilen, die nur aus Bischöfen ohne Teilnehmer des Klerus und der Laienschaft bestehen, nicht vor.

[17] Satzungstext veröffentlicht in: Белякова Е. В. Церковный суд и проблемы церковной жизни. М., 2004. C. 561-575 (Beljakowa J.W. Das kirchliche Gericht und Probleme des kirchlichen Lebens. Moskau, 2004. S. 561-575). Über die Vorbereitung und Ausdiskutierung dieses Entwurfes am Konzil s.: Ibid, S. 150-192.

[18] Art. 1, Anmerkung 2 zum Art. 3 der Bestimmung vom 31. Juli (13. August) 1918 „Über die Ordnung der Patriarchenwahl" («О порядке избрания Святейшего Патриарха» // Священный Собор Православной Российской Церкви: Собрание определений и постановлений. Вып. 4. C. 3 (Das Heilige Konzil der Russisch-Orthodoxen Kirche: Sammlung der Bestimmungen und Beschlüsse". Ausgabe 4, S. 3).

[19] S. die gleiche Schlussfolgerung über den Status des Patriarchen: Цыпин В., прот. Курс церковного права: Учеб. пособие. Клин, 2004. C. 350 (Tsypin W., Erzpriester. Kurs des kirchlichen Rechtes. Ein Lehrbuch. Klein, 2004. S. 350).

[20] P. 1, 5-7 Teil 2 der Satzung über die Leitung der Russisch-Orthodoxen Kirche vom 8. Juni 1988.

[21] P. 3 Teil 15 der Satzung über die Leitung der Russisch-Orthodoxen Kirche vom 8. Juni 1988.

[22] P. 2, § «b» P. 7 Teil 4, п. 2 Teil 6 der Satzung über die Leitung der Russisch-Orthodoxen Kirche  vom 8 Juni 1988.

[23] P. 12 Teil 4 der Satzung über die Leitung der Russisch-Orthodoxen Kirche vom 8. Juni 1988.

[24] S.: Bestimmung vom 31. Juli (13. August) 1918 „Über die Ordnung der Patriarchenwahl"  ( «О порядке избрания Святейшего Патриарха» // Священный Собор Православной Российской Церкви: Собрание определений и постановлений. Вып. 4. C. 3-6 (Das Heilige Konzil der Russisch-Orthodoxen Kirche: Sammlung der Bestimmungen und Beschlüsse". Ausgabe 4, S. 3-6).

[25] Über ihn s., z.B., in : Klutschewsky A., Nemeth Th., Synek E. M. Das Statut der Russischen Orthodoxen Kirche // Kanon: Jahrbuch der Gesellschaft für das Recht der Ostkirchen. Bd. 19: Kirchenverfassungen. 2006. S. 58-72.

[26] Als das Bischofskonzil von 2000 die neue Satzung annahm, definierte es sie als „eine korrigierte und ergänzte Satzung" der ROK (п. 1 Определения Юбилейного Архиерейского Собора по Уставу Русской Православной Церкви // ЖМП. 2000. № 10. C. 21) (P. 1 der Bestimmung des Jubiläumsbischofskonzil zur Satzung der Russisch-Orthodoxen Kirche // Zeitschrift der Moskauer Patriarchie Nr. 10, C 21).

[27] „Die korrigierte und ergänzte Satzung der Russisch-Orthodoxen Kirche, mit ihrer nachfolgenden Validierung am Lokalkonzil, anzunehmen" (s.: Ibid).

[28] П. 8 разд. I, п. 1 разд. II, п. 5 разд. III, п. 12 разд. IV Устава Русской Православной Церкви от 13-16 августа 2000 г. (М., 2000).

[29] P. 2, § „b" P. 7 Teil 4, § «o» P 4 Teil 3, P. 4 Teil 6 der Satzung der Russisch-Orthodoxen Kirche von 13.-16. August 2000.

[30] § „d" P. 5 Teil 2, § „b" P. 4 Teil 3, P. 3 Teil. 18 der Satzung der Russisch-Orthodoxen Kirche von 13-16. August 2000.

[31] § „а"-„c" P. 5 Teil 2 der Satzung der Russisch-Orthodoxen Kirche von 13.-16. August 2000

[32] Eine Selbstverwaltete Kirche ist eine große territorial-kanonische Einheit, die einen besonderen Status hat, jedoch keine autonome Kirche ist. (AdÜ)

[33] П. 11 Teil 8, P. 3 Teil 9 der Satzung der Russisch-Orthodoxen Kirche von 13.-16. August 2000.

[34] § „f", „g" P. 5 Teil II der Satzung der Russisch-Orthodoxen Kirche von 13.-16. August 2000.

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