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Ein russischer Physiker beschreibt erstmals elektrische Entladungen während der Herabkunft des Osterfeuers

17. Februar 2009
In der Arbeitsgruppe „Christentum und Wissenschaft“ auf der XVII. Weihnachts-Bildungskonferenz am Dienstag in Moskau wurden der Öffentlichkeit erstmals die Resultate eines wissenschaftlichen Experiments vorgestellt, das von russischen Wissenschaftlern am Karsamstag des Jahres 2008 in der Kirche der Grablegung Christi in Jerusalem durchgeführt wurde.

Der Leiter des Kurtschatow-Instituts für Atomenergie und Doktor der Physik, Andrej Wolkow, hielt einen Vortrag über seinen Versuch, die niederfrequenten langwelligen Radiowellen zu erfassen, die in der Jerusalemer Kirche während der alljährlichen Herabkunft des Segensfeuers auftreten.

Mit Hilfe einer eigens entwickelten Apparatur hat der Wissenschaftler im Verlauf der fast sechseinhalb Stunden dauernden Erwartung des Feuers in der Kirche Messungen durchgeführt und diese in den folgenden Monaten ausgewertet.

A. Wolkow nennt den Unterschied zwischen den Werten vom Tag der Herabkunft des Feuers und denen vom Tag davor ein „absolutes Wunder“. Außerdem führe „die Analyse des Spalts in der Säule direkt am Eingang in die Kirche tatsächlich zu der Annahme, dieser könne nur in Folge einer elektrischen Entladung zustandegekommen sein“.

Selbiges äußerte nach A. Wolkow auch sein Kollege – der weltweit führende Experte auf dem Gebiet der Bruchmechanik Jewgenij Morosow.

A. Wolkow räumt ein, dass „vom wissenschaftlichen Standpunkt aus eine einzige Messung keine stichhaltigen Beweise liefern kann“, bekräftigt aber gleichzeitig seine volle Verantwortung für die erhaltenen Resultate und ist bereit, diese zu veröffentlichen.

„Wenn Sie mich aber in meiner Eigenschaft als Wissenschaftler fragen, ob es [ein Wunder – d. Red.] stattgefunden hat oder nicht, würde ich antworten: ich weiß es nicht“, fügte er hinzu.

Der Dozent der Russischen Orthodoxen Universität des hl. Johannes des Theologen sprach davon, dass A. Wolkow ein „Vorreiter der Wissenschaft sei, indem er die in der Geschichte erste zuverlässige und verantwortungsvolle Messung des Segensfeuers durchführte“.

Das Segensfeuer erscheint schon seit vielen Jahrhunderten am Vortag des Orthodoxen Osterfestes auf dem Grab Christi in Jerusalem. Die orthodoxen Christen sind überzeugt davon, dass das Wunder des Segensfeuers von der Wahrheit des Orthodoxen Glaubens zeugt, zumal es in der Geschichte kein einziges Osterfest gegeben hat, zu welchem das heilige Feuer nicht auf dem Grab Christi erschienen wäre. Die Herabkunft des Feuers an sich, so meinen die Gläubigen, widerlegt jegliche atheistische Anschauung.

Interfax-Religion

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