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Patriarch Kyrill vollzieht am Großen Donnerstag (Gründonnerstag) einen Gottesdienst, in dem er seinen Mitzelebranten die Füße wäscht

15. April 2009
Zum ersten Mal in der neuen Geschichte vollzieht der Vorsteher der Russisch Orthodoxen Kirche einen Gottesdienst, in dem er seinen Mitzelebranten die Füße wäscht. Der Gottesdienst findet in der Theophanie-Kathedrale in Moskau, am Gründonnerstag statt.

Der Brauch der Fußwaschung ist ein besonderer Brauch. Wie Christus seinen Jüngern die Füße am Heiligen Abendmahl wusch, so wird sich der Oberhirte vor seinen Mitzelebranten demütigen. Der Ritus steht als Symbol des Volksdienstes.

Zur gegenwärtigen Zeit wird der Ritus nicht nur von einigen autokephalen Orthodoxen Kirchen praktiziert, sondern auch von einzelnen Diözesen der Russisch-Orthodoxen Kirchen.

Außerdem wird der Brauch von den Römisch-Katholischen und Armenisch-Apostolischen Kirchen gepflegt. Im katholischen Gottesdienst wäscht der Priester 12. Gemeindemitgliedern die Füße. In der Armenisch-Apostolischen Kirche wird der Ritus von dem Oberpatriarchen und Katholikos aller Armenen selbst vollzogen. In einigen Protestantischen Bewegungen wurde der Ritus ebenfalls eingeführt.

Nach der orthodoxen Gottesdienstordnung wird die Fußwaschung nach dem «Gebet vor dem Ambo», am Gründonnerstag vollzogen.

http://patriarhia.ru

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