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Premierminister Bulgariens kommentierte die Entscheidung des Straßburger Gerichtshofs

1. Juli 2009
Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, die faktisch die bulgarischen Schismatiker unterstützt, kann zur Überwindung der Spaltung der Bulgarischen Orthodoxen Kirche nichts beitragen. Solche Meinung äußerte der Premierminister Bulgariens, Sergej Stanischew, - laut dem Radiosender „Focus“.

Am 29. Juni, zurzeit seiner Weliko-Tyrnowo Visite, kommentierte der Premierminister die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs. Der Gerichtshof verpflichtete beide Seiten zu einer friedlichen Lösung zu gelangen.

Den Worten des S. Stanischews nach, ist dieses Problem entstanden, als die Regierung sich in die Angelegenheit der Kirche in den 90-ern (des XX. Jhr.) einmischte.

„Dieser Konflikt wurde nach dem kanonischen Recht der Orthodoxen Kirche im Jahr 1998 beendet. Für mich und den bulgarischen Staat gibt er nur eine Bulgarische Orthodoxe Kirche. Sie ist ein Teil der bulgarischen Tradition, ein Teil der nationalen Psychologie der Bulgaren, und sie lebte [lebt] stets durch die Leiden, Hoffnung und durch den Glauben des bulgarischen Volkes“, - sagte der Premierminister.

S. Stanischew betonte, dass Bulgarien sich bemühen wird der Entscheidung des Gerichtshofes zu folgen, doch in keiner Weise soll sie zur Bildung eines neuen kirchlichen Schisma beitragen.

„Es gibt nur eine Bulgarische Kirche und nur einen Geweihten Synod“, - erklärte er.

http://www.sedmitza.ru/

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