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Der Heiligste Patriarch von Moskau und ganz Russland Kyrill ist am Dienstagabend in einer Live-Sendung des Kanals „Inter“ des ukrainischen Fernsehens aufgetreten

29. Juli 2009
Im Rahmen seiner Ukraine Visite trat der Vorsteher der Russischen Orthodoxen Kirche (ROK) auf dem TV-Sender „Inter“ auf.

In der Sendung waren ebenfalls wichtige Persönlichkeiten der Kultur, Wissenschaft und orthodoxer Jugend zu sehen.

Indem der Heiligste Patriarch die Zuschauer begrüßte, erzählte er darüber, warum er der Ukraine einen Hirtenbesuch abstattet.

Der Heiligste Patriarch betonte, dass hier Russland ihren Anfang nahm, und dass hier, in der Ukraine, zum größten Teil die gemeinsame Zukunft der Ostslawischen Völker entschieden wird.

Der Vorsteher der ROK betonte, dass der Grund seiner Visite vorrangig darin besteht, die Stimme der Herde zu hören. Der Hirte darf sich nicht einschließen, sonst verliert er den Kontakt zu seiner Herde. In diesem Zusammenhang hat der Heiligste Patriarch Kyrill angeboten, seine Visite als eine Pilgerfahrt zu betrachten.

Indem der Patriarch auf die Frage des Historikers Petr Tolotschko antwortete, betonte er, dass die „Symphonie“, wie wir sie aus der Zeit des Byzantinischen Imperiums kennen, zwar ein Idealmodell ist, doch in der modernen Zeit nicht realisierbar ist. Nach der heutigen Auffassung hat die ROK folgendes Verständnis von einer „Symphonie“: der Staat erkennt die Autonomie der Kirche an und lässt sie an der Moral- und Kulturbildung der Gesellschaft mitwirken.

Der bekannte Schauspieler W. Gostjuchin stellte dem Patriarch die Frage, was er von der Falsifizierung der Geschichte halte.

„Versuche, die Geschichte gemäß der politischen Konjunktur neu zuschreiben ist gefährlich und zum Scheitern verurteilt.

Das Oberhaupt der Russischen Orthodoxen Kirche erinnerte daran, dass Versuche, die Geschichte voreingenommen zu kommentieren und historische Ereignisse zu entstellen, zuvor auch von den Bolschewiken und von den Nazis unternommen worden waren." Was hatte das zur Folge gehabt? Einen Untergang. Einen Untergang dieser historischen Schulen und der Regimes selbst... Historische Lügen schlagen im Leben von heute nieder. Wohlstand und Glück können nicht auf Lügen gründen." (http://de.rian.ru)

Indem der Patriarch auf die Frage der bekannten Schauspielerin N. Warlej einging, verdeutlichte er, dass die jetzige Krise mit der 90-er Jahre-Krise nicht zu vergleichen ist. Eines der wichtigsten Probleme hierbei ist, dass der Verkauf von „wertlosem Papier“, als große Reichtümer mittels Börsenmanipulation angehäuft wurde. Der Heiligste Patriarch äußerte die Hoffnung, dass die aktuelle Wirtschaftskrise den Menschen lehrt, was in der Wirtschaft erlaubt, und was nicht erlaubt ist.

„Was muss die Kirche tun, um dem Menschen zu zeigen, dass geistliche Güter vor materiellen stehen?“ – fragte in dem Interview die Sängerin T. Powali. Patriarch Kyrill verwies auf die Predigt über die christliche Askese. Der Vorsteher der Russischen Kirche betonte, dass die Askese nicht sofort mit „dem Leben in einer Höhle und ständigem Fasten“ gleichzusetzen ist, es ist vielmehr die Fähigkeit seine Instinkte zu beherrschen.

Der Schauspieler und Zeitungsredakteur B. Kortschemnikow stellte die Frage, warum die Botschaften der Kirche den meisten Jugendlichen „verschlüsselt“ vorkommen.

Der Vorsteher der ROK antwortete auf die Frage und sprach, dass wir uns im gegeben Fall an die Wechselbeziehung der christlichen Botschaft und Kultur erinnern sollen. Die Jugend hat ihre grelle, sich hervorhebende Subkultur, und nicht nur sie allein. Es gibt sie auch unter den Pensionierten und bei Geistlichen, doch dies «gibt mir noch lange keinen Grund in einer Jeans rum zu laufen».

Es gab im Jahre 51 n. Chr. ein Konzil, auf dem die Apostel sich zu Ungunsten einer Subkultur entschieden haben, setzte der Vorsteher der ROK fort. Dieses Konzil dient als Beispiel für die Kirche. Ihre Predigt darf sich nicht nur auf komfortable «orthodoxe Subkultur» beschränken, gleichzeitig muss sie ein Spiel mit denen vermeiden, an wen die Predigt gerichtet ist.

Der Heiligste Patriarch Kyrill offenbarte auch seinen Traum: auf dass die Gläubigen anfangen ihre Taten durch christliche Überzeugung zu motivieren.

Er bekundete ebenfalls seinen Wunsch, dass der Herr die Ukraine und ihr ehrfürchtiges Volk bewahre, dass er das Land von den Wunden heile, die momentan die ukrainische Gesellschaft plagen.

http://www.blagovest-info.ru/

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