Goldener Fonds
Die Entkirchlichung9. Oktober 2009
Die Ikone der menschlichen Freiheit28. Dezember 2011
Der geistliche Kampf in der modernen Welt8. Oktober 2009
Kann die „wissenschaftliche Theologie" als „intellektueller Nonsens" bezeichnet werden? Eine Auseinandersetzung mit Richard Dawkins
19.05.2012
Докинз кто ? Биолог. По его трудам совершенно не видно, чтобы он имел сколько-нибудь выдающиеся позн...
18.05.2012
Складывается впечатление что Вы незнакомы не только с трудами Р. Докинза, но и с этой статьей. Как В...
Braucht ein orthodoxer Christ Yoga?
8.05.2012
Не разу не видел бабушек идущих причащаться, ругающих всех им мешающих. И почему практикующий йогу (...
15.04.2012
А почему так? Идут достойные (не йогини) бабушки причащаться, ругают всех им мешающих чуть ли не неп...
"Радио Богослов": первая передача
17.04.2012
интересно, когда-то существовало нечто подобное, но в молодежном сегменте, т.с.: http://www.tn.rpod...
16.04.2012
На ловца и зверь бежит (все равно думал вам написать). Сергей, я кстати с ваших первых статей начал ...
16.04.2012
С нетерпением ждем передачу "Религиография".
15.04.2012
С Великим Праздником Воскресения Христова! Давно вас читаю, но зарегистрировался только сейчас. Помо...
14.04.2012
Дорогие слушатели, просим не судить строго: но будем рады конструктивным замечаниям и предложениям.
Das schwächere Gefäß
17.04.2012
Опусти ум свой в сердце и молись.
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Lehrstunden des Patriarchen Kyrill: Perspektiven der Geistlichen Bildung1. August 2009
Das Phänomen – Krise - das wir gegenwärtig in der ganzen Welt beobachten können, „schreit“ nach Lösungen aus diesem Zustand. Doch ohne die Entwicklung im Bildungsbereich, wird es bei diesem Suchprozess keine Fortschritte geben, denn gerade das Bildungssystem formt die Weltanschauung eines jeden und spendet eine Reihe von Instrumenten, derer sich der Mensch bedient, um sein Leben zum Besseren umzugestalten. Vor allem betrifft das die geistliche Bildung, die die geistlichen Führer des Volkes hervorbringt.
Der Heiligste Patriarch Kyrill hat nicht selten betont, dass die wichtigste Aufgabe der nächsten Zeit - die Erhöhung des Bildungsstandards sein wird. In dem gegebenen Artikel bitten wir dem Leser eine Analyse der Stellungnahmen des Heiligsten Patriarchen zum Thema Bildung in den geistlichen Schulen.
Die Geistliche Bildung muss harmonisch aus zwei „Bausteinen“ bestehen: das notwendige Wissen und religiöse Erfahrung. „Auf der einen Seite die Schule – als ein Ort der intellektuellen Suche. Dies ist ein Ort, wo der Mensch denkt und Informationen sammelt... der zweite Baustein – die geistliche „Zutat““. Der Patriarch hat sehr oft die Aufmerksamkeit in seinen Reden auf diese geistliche „Zutat“ gelenkt. Diese Fürsorge spiegelt eine reale Situation wider, die das Fehlen der geregelten Seelsorge an den Schulen charakterisiert – Studenten sind gezwungen selbst nach dem Weg der geistlichen Entwicklung zu suchen. Doch nach der Meinung des Patriarchen, hat eben diese „Zutat“ höchste Priorität. „Der Kern der Sache ist der, dass die Studenten in diesen Mauern [gemeint sind die Mauern der geistlichen Schule] reiche innere Erfahrungen sammeln, Erfahrungen der Gottesnähe, - einzigartige, eigene Erfahrungen.“ Welche Wege sieht der Geistesstand vor, um lebendige Religionserfahrungen zu sammeln? „Seelsorge, aktives liturgisches Leben sollten im Zentrum unseres akademischen Daseins stehen.“ Das liturgische Leben kann sich nicht nur darauf beschränken, Gottesdienste zu besuchen. „Wir können in der Kirche Stunden verbringen, unser Denken aber kann dabei durchgehend unser Alltagsleben umringen.“ Die Eucharistie sollte die Vorrangsstellung in der Predigt der Priester einnehmen. Der Priester muss die Gemeinde zur aktiven Teilnahme an der Liturgie antreiben, indem er ihren Sinn und die Wichtigkeit der Eucharistie im Leben des Christen deutet. „Es ist besonders wichtig, in unseren Studenten das Streben zum liturgischen Leben zu erziehen, damit sie nicht nur mit dem Verstand das wahrnehmen, was in der Kirche passiert, sondern auch mit dem Herzen. Das liturgische Leben muss zum unabdingbaren Element im Leben des Menschen werden, und zu seinem höchsten Bedürfnis.“ Das aktive liturgische Leben sollte dem Studenten zu einem „schmerzlosen“ Übergang (ohne die inneren psychischen Zusammenbrüche) in sein Klerikerleben verhelfen. Hierbei taucht die Frage der geistlichen Führung des Studenten auf, die sich an die geistliche Schule wendet. Die geistliche Führung kann entweder durch die Geistlichen des Seminars angeboten werden, oder durch die Klassenleitung, mittels der Predigten und Unterhaltungen. „Die geistlichen Väter müssen die Jugendlichen verstehen, sie müssen den Schülern mit herzlicher, väterlicher Liebe antworten, sich in die Probleme der Studenten hineinversetzen können. Wenn der geistliche Vater den Studenten in das geistliche Leben einführt, wird er zu seinem [geistlichen] Führer. Diese Beziehung prägt den inneren Zustand des Lehrlings.“ Bei der Wahl des geistlichen Vaters, muss der Student darauf achten, dass sein zukünftiger geistlicher Vater seine Probleme versteht, mit den Besonderheiten des Lebens im Seminar vertraut ist und nicht zum administrativen Teil der Schulleitung gehört. Dies kann ein Vorsteher der Seminarkirche sein, oder ein Priester, der im Seminar unterrichtet. In größeren Seminarien herrscht ein Mangel an geistlichen Vätern. Die Praxis sieht so aus, dass die Studenten stets bei einem anderen Priester beichten, sogar auch bei neu geweihten, was dementsprechend die Möglichkeit einer normalen geistlichen Führung ausschließt. Wir dürfen nicht vergessen, dass viele Studenten in dem Seminar die Krise eines „naiven“ Glaubens erleben, indem sie sich von vielen Illusionen in Bezug auf das Kirchenleben trennen. Die Arbeit eines geistlichen Vaters, bzw. eines Klassenleiters muss in diesem Moment sehr intensiv sein. Der Student muss erkennen, wo er die Antworten auf seine Fragen bekommt, und dass er sich auch nicht schämt, seine Fragen zu stellen. Es wäre von Vorteil, wenn wir in den Seminarien Kurse für geistliche Gespräche gründen würden, die dem Studenten helfen könnten, sich zu orientieren. Die geistliche Schule darf es nicht erlauben, dass die Studenten sich die geistliche Erfahrung ohne geistliche Führung aneignen, denn dadurch würde die Effektivität der Priesterausbildung deutlich sinken. Wenn wir die Formierung des Innenlebens dem Studenten überlassen, so wird er „nach den Gesetzen der inneren Welt leben, die er selbst erschaffen hat“, doch wo ist die Garantie, dass die von ihm kreierte Welt der christlichen Weltansicht entspricht? „Neben der tiefen Religionserfahrung, die absolut unentbehrlich ist, muss der werdende Hirte auch über das notwendige Fachwissen verfügen.“ Bezüglich dieser „Zutat“ können wir einige Stellen unterstreichen, die der Patriarch besonders betonte, indem er sich mit den Lehrkräften und Studierenden unterhielt. „Der größte Fehler unserer Schule ist der, dass wir wenig schreiben. Wir befassen uns wenig mit dem Auslegen unserer Gedanken auf dem Papier... Wir müssen lernen, selbständig zu denken, das Gelesene zu analysieren, unsere Gedanken sowohl mündlich, als auch schriftlich wiederzugeben.“ Doch der Student kann nicht selbständig denken, analysieren und schreiben, die vorgegebene Information zu bearbeiten, wenn er keine vernünftige Unterweisung hierzu bekommt. Leider wird dieser Punkt in den modernen Seminarien vernachlässigt. Jene, die bereits eine Hochschulausbildung hinter sich haben, können garantiert analysieren und ihre Gedanken wiedergeben, der Rest tastet sich auf dem Pfad des Studiums mittels des „Try and Error- Prinzips“ durch. Die Lösung des Problems könnte die Ausarbeitung eines Lehrbuches sein, das den Studenten bei ihrer Arbeit mit den Quellen unterstützt, sowie eines Selbsthilfekursus mit einem Ratgeber. Ein weiterer Schritt wäre die Gründung eines Fachs, das sich mit der Methodologie der Wissenschaft und der Organisation der wissenschaftlichen Arbeit befasst. Ein weiteres Problem in der modernen geistlichen Bildung ist die Trennung der Theorie von der Praxis. «Wir müssen Gottes Wahrheit so verkündigen, dass diese Gottes Wahrheit auch gehört wird. Dazu ist es notwendig, sprechen zu lernen. Unsere Sprache ist oft schwielig [schwer verständlich]. Bis heute bedienen wir uns scholastischer Schemen: sowohl in der Predigt, als auch im Umgang mit den Menschen.“ Die moderne Welt hat sich in den letzten Jahren stark verändert, und dies ist vorrangig damit verbunden, dass wir in einer Informationsgesellschaft leben, in der der Zugang zu Informationen stark gewachsen, das Wissensniveau gestiegen und der Informationsfluss über die Ufern getreten ist. In diesem Zusammenhang benötigt der Priester eine breitere Ausbildung als zuvor. Er kann nicht mehr in den Kategorien der vergangenen Epoche denken, da er keine Antworten auf die Herausforderungen der modernen Welt geben wird. Die geistliche Ausbildung darf die modernen Realien [Phil. wirkliche Dinge, Tatsachen] nicht ausschließen. Und diese Realien schreien förmlich danach, «unsere Theologie zu beleben, sie aus dem Schatten rein intellektuellen Diskurses herauszuführen, sie zum Teil unseres Lebens zu machen, unseres Pastorlebens, unserer Pastorarbeit, wie es bei den Heiligen Vätern Brauch war». Ohne die Wechselbeziehung der Theologie und des Alltaglebens, wird die Stimme der Kirche in der Welt nicht angenommen werden. «Es kommt vor, dass ein Mensch sich an den Priester mit einer Frage wendet. Da der Priester in Wirklichkeit keine Antwort auf die Frage hat, beginnt er sofort, in Schemen zu antworten. Die Schemen sind zwar leicht, doch erreichen sie den Verstand und das Herz nicht. Der Priester hat zwar etwas aus den Lehrbüchern zitiert, doch die Bücher wurden in der Vergangenheit geschrieben, sie waren für jene Zeit bestimmt, als die Menschen noch die Kirche von sich aus besucht haben. Es fehlt das eigene Verständnis des Problems, denn wir haben es vernachlässigt, die Theologie mit dem Leben, die Heiligen Väter mit dem Leben zu verknüpfen». Die Lebenserfahrung, die die Studenten mit der Theologie verknüpfen können, können sie bekommen, indem sie auf der sozialen, bildenden und Missionarsebene aktiv werden, indem sie predigen, oder wenn sie sich mit den Grundlangen der Psychologie und Pädagogik vertraut machen. Die Ausarbeitung solcher Kurse kann in Zusammenarbeit der Missionarsabteilung der Diözesen mit den pädagogischen Universitäten der Region erfolgen. Die Notwendigkeit der Unterrichtung in den Fächern Pädagogik und Psychologie wird von dem Mangel an schriftkundigen Missionaren in der modernen Kirche diktiert. Doch ohne ein Beispiel von einem Lehrer [einem Erzieher] ist es praktisch unmöglich, den richtigen Umgang mit den Menschen zu erlernen. «Die Jugend, besonders die Jugend der heutigen Zeit, glaubt nicht mehr an schöne Worte, nimmt aber gerne an jemandem [beliebigen Menschen] Beispiel… Wenn wir die moderne orthodoxe Jugend erziehen wollen, müssen unsere Pastoren, Erzieher und Professoren zu solchen Beispielen werden». Und die Hauptaufgabe dieser Erzieher und Lehrer besteht darin, dass dieses Beispiel auch sichtbar ist. Wir müssen predigen, wir müssen auf der Sozial- und Missionarsebene aktiv tätig sein. Die Moraleinstellung des Lehrers und Erziehers muss den Studenten zum aktiven christlichen Leben bewegen. Indem wir nun das Intellektuelle mit dem Geistlichen verbinden, «können wir als Resultat am [Ausbildungs-] Ausgang ein hervorragendes Phänomen beobachten: einen modern denkenden, gebildeten Menschen mit einer starken inneren Religionserfahrung.» Analytischer Dienst des Portals Bogoslov.Ru |
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Donnerstag, 17. Mai
Samstag, 12. Mai
Publikationen in russischer Sprache![]() Боги и мифологические герои на монетах Римской Республики. Словарь: Библиотека античной истории и нумизматики 18. Mai 2012
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