Функционирует при финансовой поддержке Федерального агентства по печати и массовым коммуникациям
Goldener Fonds

Liturgie für Kinder in der modernen Gemeindepraxis der Russischen Orthodoxen Kirche

20. August 2015
Welche Besonderheiten müssen berücksichtigt werden, wenn man die Eucharistie als das Hauptmysterium der Kirche feiert, aber bei der Göttlichen Liturgie die kinderspezifische Wahrnehmung in den Mittelpunkt stellt? Um diese Frage zu beantworten, erörtert der Priester Oleg Mumrikov, Dozent am Lehrstuhl für Pädagogik und Methodik der Grundschule der Orthodoxen St.-Tichon-Universität für Geisteswissenschaften, Lehrer an der Moskauer Orthodoxen Geistlichen Akademie und am Orthodoxen Geistlichen Seminar zu Kolomna sowie Direktor des Geistlichen Aufklärungszentrum zu Ehren des Neomrt. Priester Georg Izwekow beim Gotteshaus zu Ehren der Gottesmutterikone von Don in der Stadt Mytischtschi des Moskauer Bezirks, die notwendigen Voraussetzungen und positiven Perspektiven des systematischen Feierns derartiger Gottesdienste in der Russischen Orthodoxen Kirche. Der Autor betont auch die Wichtigkeit einer Regelung dieser sich zu formenden Praxis seitens der obersten Kirchenleitung.

Die Göttliche Liturgie ist der Mittelpunkt des christlichen Lebens. Der Tradition und der Praxis der Orthodoxen Kirche gemäß ist ein Kind ab dem Zeitpunkt der Taufe Teilnehmer am Mysterium der Eucharistie. In der frühen Kindheit erfolgt diese Teilnahme durch den Glauben seiner Eltern und seiner Taufpaten; später wird das Kind selbst zu einem bewussten Mitglied der eucharistischen Gemeinde.

ihr Jünglinge und auch ihr Jungfrauen, ihr Alten samt den Jungen! Loben sollen sie den Namen Jahwes! Denn sein Name ist hoch erhaben, er allein; seine Majestät ist über Erde und Himmel (Ps 148,12-13), und tamburinschlagende Jungfrauen (Ps 68,26) preisen Gott auch, so die alttestamentlichen Psalmen. Das christliche Fest der Einführung der Gottesjungfrau, der All-Heiligen Theotokos, in das Gotteshaus von Jerusalem, das mit den Prophezeiungen des 45.Psalms untrennbar verbunden ist, eröffnet uns das Mysterium der Begegnung des kindlichen Herzens und des Herrn. Die Notwendigkeit der Teilnahme der Kinder an der Eucharistie ergibt sich direkt aus den Worten Christi des Heilands: „ Lasset die Kindlein und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen, denn solcher ist das Reich der Himmel“ (Mt 19,14; s. auch Mk 10,14), so wie auch aus den Inhalten der Gebete der Ordnung des Mysteriums der Taufe. Die frühkirchliche Tradition kennt die Praxis des Feierns von  Liturgien an Schulen bei Klöstern und Bischofsstühlen, wo Kinder erzogen wurden.

Prof. Nikolai Uspenskij, ein bekannter Liturgiewissenschaftler, merkt an: „In der Dresdener Kopie [der Satzung der Großen Kirche von Konstantinopel bzw. der Hagia-Sophia-Kathedrale, die aus der ersten Hälfte des 11. Jh. datiert  und nach ihrem Verwahrungsort in der Sächsischen Landesbibliothek Staats- und Universitätsbibliothek Dresden benannt ist; Anm. O.M.] sind die Gottesdienst[ordnungen] dargelegt, die vom Patriarchen selbst in gottgefälligen Einrichtungen verrichtet wurden, so wie am 24. Juni, dem Tag der Geburt Johannes des Täufers, im Eubulus-Krankenhaus oder auch am 27. Juni im Pilgerhospiz, das vom hl. Mönch  Sampson dem Gastfreundlichen aufgebaut worden war. In Orphanotrophien (Waisenhäusern) befanden sich Waisenkinder. Dort wurden sie großgezogen und erhielten eine Elementarbildung. War nicht bekannt, ob ein Kind bereits getauft war oder nicht, bereitete man es auf die Taufe vor.  Getaufte und musikalisch begabte Kinder wurden als zukünftige Chorsänger vorbereitet. In der Dresdner Kopie ist auch erwähnt, dass Mitglieder von Kinderchören aus Waisenhäusern an der vom Patriarchen selbst verrichteten Ordnung der Katechese für diejenigen teilnahmen, die sich vorbereitet hatten, am Großen Samstag die Taufe zu empfangen. „Choristen aus den Waisenhäusern steigen auf den Ambon auf und beginnen den Psalm: HERR, wer darf weilen in deinem Zelt?Akolythen (Pförtner) bereiten die zu katechisierenden Kinder und bringen sie in die Kirche. Man gibt den Choristen nochmals ein Zeichen, daraufhin singen sie „Ehre sei Dir, unser Gott“ und steigen vom Ambon herunter. In der Jerusalemer Kopie [eine andere Kopie der Satzung der Großen Kirche von Konstantinopel, Manuskript des 10. Jh., Standort in der Jerusalemer Patriarchenbibliothek; Anm. O.M.] wurde beschrieben, wie Kinderchoristen aus einem Waisenhaus am 18. Dezember an der Litanei zum Tag der Erneuerung des Gotteshauses zu Ehren der All-Heiligen Theotokos in Chalkopratia teilnahmen. Sie waren beauftragt, im erhebendsten Augenblick der Ordnung, nachdem die Litanei den Narthex (inneren Vorraum des Gotteshauses) betritt und dort in Erwartung auf die Öffnung der Gotteshaustüren steht, „ Erhebet, ihr Tore, eure Häupter “ zu singen. Dieser Augenblick ist in der Satzung erwähnt wie folgt: „Und [die Litanei; Anm. N.U.] betritt den Vorraum,  und nachdem das Troparion gesungen worden war, [singen] die Waisenhausarchonten „Erhebet, ihr Tore…“ und die Kirche wird geöffnet, und die Archonten und die Choristen singen „Ehre sei Dir, unser Gott“. Dasselbe findet man in der Patmoser Kopie [9-10. Jh.; Anm. O.M.]am 23. Dezember am Tag der Erneuerung der Großen Kirche“[1].

Die Notwendigkeit und die Problematik der aktiven Teilnahme von Kindern am Gottesdienst unter Berücksichtigung ihrer altersbezogenen Besonderheiten wurden im gleichbenannten Artikel von Prof. Sophie Koulomzin («Участие детей в церковном богослужении» (Die Teilnahme von Kindern am kirchlichen Gottesdienst“))[2] betrachtet, allerdings ohne die existierenden Praktiken und ihre Grundlagen zu systematisieren.

Was ist also der Sinn der Zelebration der Liturgie für Kinder[3]?

Erstens ist es der Aspekt der Erziehung in der ganzen Fülle dieses Wortes, d.h. Erhaltung diverser Erfahrungen – von der spirituellen, der sittlichen und der Gebetserfahrung bis hin zur ästhetischen.

Zweitens ist es der mit dem ersten Aspekt eng verbundene Prozess der kirchlichen Sozialisierung, und zwar auf mehreren Ebenen:

  • ·        auf Familienebene, denn in der Regel kommen Kinder zusammen mit ihren Eltern zur Liturgie;
  • ·        auf Gemeindeebene, denn dort entsteht die positive Erfahrung der Kommunikation mit Gleichaltrigen, Gemeindemitgliedern und Geistlichen;
  • ·        auf gesamtkirchlicher Ebene, wenn die Liturgie für Kinder von mehreren Gemeinden gemeinschaftlich oder sogar in Kathedralen zelebriert wird. 

Und drittens gibt es den didaktischen Aspekt, die Erzählung über das Leben und den Dienst des Herrn Jesu Christi durch Symbole der sakralen liturgischen Handlungen[4], Einfühlung in den Sinn der Gebete und der Hymne, so wie auch die Priesterpredigt, die sich unmittelbar auf Kinder als Publikum richtet.

All diese drei Aspekte erschaffen die Voraussetzungen zur Integration des Kindes und auch seiner Eltern und seiner Vertrauten ins Kirchenleben. Es wäre seltsam, Erwachsene von der Teilnahme am „Kindergottesdienst“, die mit ihrer ganzen Familie kommen, so wie auch Pädagogen und aktive Gemeindemitglieder, auszuschließen, geschweige denn, ihnen die Beichte und die Kommunion zu vorenthalten. Denn die Fülle der spirituellen Einheit der Familie, der Schule und der Gemeinde ist die Einheit in Christo, die sich in der Eucharistie verwirklicht (Röm 12,5; 1 Kor 10,17). Deshalb scheint es durchaus vom Nutzen, wenn der Beichtvater bzw. der zelebrierende Priester die Erwachsenen an die Notwendigkeit der gemeinsamen Kommunion erinnert, aber selbstverständlich ohne Zwang und unter Berücksichtigung der Umstände. Für Eltern, die ihre Kinder regelmäßig an den Heiligen Kelch bringen, was gütig ist, ist es notwendig, die Teilnahme an der Kommunion mit ihnen zusammen anzustreben (wenn es nicht möglich ist, dass beide Eltern gleichzeitig an der Kommunion teilnehmen, dann abwechselnd). Die Praxis, wenn Eltern ihre Kindern an der Kommunion teilnehmen lassen, aber selbst nur selten zur Heiligen Kommunion schreiten, unterläuft im Bewusstsein der Kinder die Befestigung der Notwendigkeit der Teilnahme am eucharistischen Mahl. (…) Die Taufpaten sollten an der Erziehung der Kinder zur Frömmigkeit größtmöglichen Anteil nehmen, u.a. indem sie die Kinder dazu anhalten, der Heiligen Sakramente Christi regelmäßig teilhaftig zu werden und deren Eltern helfen, die Kinder an den Heiligen Kelch zu bringen“ – so das Dokument «Об участии верных в Евхаристии» („Über die Teilnehme von Gläubigen an der Eucharistie“ (P. VI)[5], das am 3. Februar 2015 durch die Bischofskonferenz der Russischen Orthodoxen Kirche verabschiedet wurde.

Die Zelebrierung der Liturgie mit Schwerpunkt auf die kindspezifische Wahrnehmung setzt einige Besonderheiten voraus:

  • ·        selbst ihr Name impliziert das Dienen den Kindern und ist damit etwas besonderes, was zur Teilnahme einlädt;
  • ·        bei so einem Gottesdienst fühlt sich das Kind viel interessierter, denn es steht nicht hinter den Rücken der Erwachsenen, sondern kann alles gut sehen und hören;
  • ·        mit der Segnung der Kirchenleitung sind gewisse Kürzungen möglich, z.B. in der Anzahl der zu singenden Troparien, evangelischen und apostolischen Lesungen (wenn es mehrere sind, wird nur eine, die Hauptlesung, vorgelesen); die Ektenie für die Gestorbenen und die Ektenie für die Katechumenen werden weggelassen;
  • ·        es ist notwendig, dass der Gesang besonders deutlich und gut abgestimmt ist; gewünscht ist, dass an der Zelebrierung der Liturgie ein Diakon teilnimmt; der Priester sollte der Auswahl von Geräten, Ikonen, Gewänder besondere Aufmerksamkeit schenken, was den Geschmack der Betenden ausbildet;
  • ·        Teilnahme vorbereiteter Kinder am Küsterdienst und Chorsingen mit der Perspektive der zukünftigen Einbeziehung von allen Interessenten, so wie auch gemeinsames Singen einiger liturgischen Hymne;
  • ·        dafür ist es erwünscht, an die Betenden die Liturgieordnung zu verteilen;
  • ·        Vorbereitung der Priester auf die Predigt, die gezielt an das kindliche Publikum gerichtet ist; also eher kurz, aber oft wie auch bei der missionarischen Liturgie, in mehrere miteinander verbundenen Abschnitte bzw. Kommentare unterteilt: nach der evangelischen Lesung, nach dem Großen Einzug, während des Singens der Verse während der Kommunion der Geistlichen und nach dem  Entlassungssegen;
  • ·        sogfaltige Auswahl zuvorkommender und freundlicher Kirchenwärter, eventuell aus dem Kreis der Eltern, Pädagogen oder auch jungen Erwachsenen, um während  des Gottesdienstes für Ordnung zu sorgen;
  • ·        Anwesenheit eines helfenden Priesters, um den Kindern unter Berücksichtigung ihrer altersspezifischen Besonderheiten, sowie auch denjenigen, die am Abend vorher nicht beichten konnten, einschließlich der Erwachsenen,  die Beichte abzunehmen;
  • ·        Durchführung von Glockengeläut, in manchen Fällen auch von Kreuzgängen, sowie auch von regelmäßigen Teerunden nach dem Gottesdienst.
Je nach Praxis der verschiedenen Gemeinden ist die beste Zeit für den Beginn der Liturgie für Kinder die Spanne von acht bis zehn Uhr morgens. Die Regelmäßigkeit der Zelebrierung kann unterschiedlich sein, etwa ein- oder zweimal pro Monat. In städtischen Gotteshäusern ist es eventuell möglich, die Liturgie für Kinder regelmäßig zu zelebrieren, beispielsweise samstags, und wenn es im Gotteshaus mehrere Altäre gibt, ist es möglich, für Kinder einen der Sonntagsgottesdienste zu reservieren. Auch an den Tagen der Nachfeier der jeweiligen Feste scheint eine regelmäßige Verrichtung solcher Gottesdienste  zielgerichtet zu sein. Hoch-, Groß- und Altarfeste, so wie auch die Allerseelen-Samstage, sind dagegen, mit seltenen Ausnahmen, eine ungünstige Wahl, um einen speziellen Gottesdienst für Kinder zu organisieren, nämlich wegen der großen Menschenansammlung (außerdem werden Kinder an diesen Tagen sowieso ins Gotteshaus gebracht) sowie der speziellen Satzungsbesonderheiten, die nicht gekürzt werden dürfen.

Mit Segen der Kirchenleitung und Erlaubnis der jeweiligen Einrichtung können Liturgien für Kinder in Waisenhäusern, einschließlich in solchen für behinderte Kinder, mit Berücksichtigung ihrer Zu- und Umstände, sowie auch in orthodoxen Sommerlagern zelebriert werden. Manchmal werden Gottesdienste für Kinder auch gemeinsam von mehreren Gemeinden im Hauptdom eines Dekanats oder in Kathedralen verrichtet. So fand am 11. Januar 2015, mit Segen von Kyrill, Seiner Heiligkeit des Patriarchen von Moskau und ganz Russland, zum ersten Mal in der Neuesten Geschichte eine gesamtstädtische Liturgie in der Christ-Erlöser-Kathedrale statt, an der fünftausend Menschen teilnahmen; die Hälfte davon waren Kinder. Der Gottesdienst wurde von der Abteilung für religiöse Ausbildung der Moskauer Stadtdiözese und dem hauptstädtischen Ausschusses für kirchliche Aufklärung und Sonntagsschulen organisiert.[6] Vorher, am 9. April 2014, war eine vergleichbare Liturgie mit Kreuzgang am Palmsonntag in der Isaakskathedrale in St. Petersburg zelebriert worden. Dort hatten um die zweitausend Kinder teilgenommen.[7] Die Praxis der Zelebrierung von Liturgien für Kinder wird auch in den Dekanaten der Diözese vom Bezirk Moskau sowie auch einigen anderen Regionen entwickelt. Ein gemeinsamer (katholischer) Gottesdienst, insbesondere mit Kreuzgang, verhilft dem Kind, eine richtige Wahrnehmung der Kirche als Leib Christi zu bilden, und zwar nicht nur auf der Ebene der Gemeinde, sondern noch viel weitreichender. Sicherlich gelingt dies nur, falls die Geistlichen und die Organisatoren bei Vorbereitung und Verrichtung solcher Gottesdienste strengen Formalismus vermeiden.   

Dabei mag sich zuweilen eine theologische Frage ekklesiologischer Natur stellen, und zwar: Wenn die Eucharistie die Einheit von Kirche und Leben verkörpert und manifestiert, ist es dann überhaupt zulässig, „spezielle“ Liturgien für junge Erwachsene, Studenten oder auch Kinder zu zelebrieren?[8]  Wird dabei das Wort „speziell“ betont, wäre es tatsächlich unstatthaft. Die Zelebrierung der Liturgie beispielsweise nur für Kinder oder, umgekehrt, Senioren wäre seltsam, und in einer kleinen Dorfgemeinde würde es die eucharistische Gemeinschaft, d.h. den einen Leib Christi, aufspalten.

Deshalb wäre es sinnvoller, die Frage folgendermaßen zu formulieren: Ist es möglich, in einer zahlreichen Gemeinde eine für alle Gemeindemitglieder offene Eucharistie zu zelebrieren, wobei der einen oder der anderen Gemeindemitgliedergruppe besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird, und zwar um der gemeinsamen Einheit willen, ebenso wie wir die eine Eucharistie zelebrieren, dabei aber dem Gedenken dieses oder jenes Heiligen, einem bestimmten Ereignis aus der Heiligen Geschichte oder den Verstorbenen  besondere Aufmerksamkeit schenken? In diesem Falle fiele die Antwort völlig positiv aus. Die Liturgie für Kinder scheint besonders wichtig zu sein, denn sie ist ein offener und einladender Gottesdienst, der sich generell auf die Familie, also auf die Integration ins Kirchenleben, die Einheit und das Wachstum der Gemeinde orientiert. Auf die „Wichtigkeit der Wiederherstellung der gemeindlichen Ordnung des diözesanen  Lebens“ wird in der  Resolution des Geweihten Synods vom 25. Juli 2014 (Magazin № 74)[9], so wie auch im Sendschreiben[10] und im Vortrag Seiner Heiligkeit des Patriarchen Kyrill auf der Versammlung der Moskauer Diözese, verwiesen[11].

So hat die Zelebrierung der Liturgie für Kinder in der modernen kirchlichen Praxis positive Perspektiven. Eine Fundierung und Regelung dieser sich bereits formenden Praxis seitens der obersten Kirchenleitung, z.B. unter Beteiligung der Interkonziliären Versammlung, könnte in den nächsten Jahren erforderlich sein[12].



[1] Успенский Н.Д.  Византийская литургия (историко-литургическое исследование) // Богословские труды. Сб. 22. - М.: Издание Московской патриархии, 1981. – С. 83.

[2] Куломзина С.С.  Что значит молиться Богу? – М.: «Православный паломник-М», 2002. – [elektronische Ressource.] URL:http://azbyka.ru/tserkov/lyubov_i_semya/vera_i_deti/5g12_8-all.shtml

[3] Stilistisch angesehen, sollte der in manchen Gemeinden bereits verbreitete Begriff „Kinderliturgie“ vermieden werden, da er eine Art „Spielgottesdienst“ bzw. eine Unvollkommenheit in Bezug auf die Bezeichnung des Gottesdienstes suggeriert. Falls dieser Begriff schon benutzt wird, sollte er in Anführungszeichen gesetzt werden. Richtiger wäre die Bezeichnung „Liturgie für Kinder“. 

[4] ШапоревН., свящ.  Особенности регулярного проведения миссионерских литургий на приходе // Московские епархиальные ведомости, № 9-10. – М., 2014. – С. 143-145.

[5] Об участии верных в Евхаристии. [elektronische Ressource ] URL:http://www.patriarchia.ru/db/text/3981166.html

[6] В храме Христа Спасителя впервые была совершена литургия для детей. [elektronische Ressource ] URL:http://www.patriarchia.ru/db/text/3936299.html

[7] Более 2 тыс. детей примут участие в литургии и крестном ходе в Исаакиевском соборе Петербурга. [elektronische Ressource ] URL:http://www.klikovo.ru/db/msg/28315

[8] [ MetropolitIoannisZizioulas ] Иоанн (Зизиулас), митрополит Пергамский . Церковь и Евхаристия. Сборник статей по православной экклесиологии / Пер. с греч. иером. Леонтия (Козлова). – Богородице-Сергиева пустынь, 2009. – С. 70-71.

[9] Журналы заседания Священного Синода от 25 июля 2014 г.  [elektronische Ressource ] URL:http://www.patriarchia.ru/db/text/3695943.html

[10] Кирилл Святейший Патриарх Московский и всея Руси . Внимание к приходящим в храм — наша обязанность. [Электронный ресурс.] URL:http://www.patriarchia.ru/db/text/3748144.html

[11] Кирилл, Святейший Патриарх Московский и всея Руси . Доклад на Епархиальном собрании г. Москвы 23 декабря 2014 г. [elektronische Ressource ] URL:  http://www.patriarchia.ru/db/text/3889092.html

[12] Nach der Publikation :  МумриковО., прот.  Литургия для детей в современной приходской практике Русской православной Церкви // Вестник ПСТГУ IV: Педагогика. Психология – М.: ПСТГУ, 2015. Вып. 2(37). - С. 24-29.

Schlüsselwörter:
Siehe auch:
добавить на Яндекс добавить на Яндекс