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Ein Vertreter der Russischen Orthodoxen Kirche hielt einen Vortrag auf der alljährlichen Sitzung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE)

1. Oktober 2009
Am 29. September fand in Warschau (Polen) die alljährliche Sitzung der OSZE im Bereich „menschliche Normen“ statt. Das Treffen widmete sich den Fragen der Meinungs-, Gewissens-, Religions- und Überzeugungsfreiheit.

An der Sitzung nahmen offizielle Delegationen der OSZE- Länder. Die Russische Orthodoxe Kirche wurde durch einen Sekretär des Kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchats, Priester Sergij Swonarew, vertreten.

60 Teilnehmen haben bei dem Treffen ihre Sichtweise der Probleme vorgestellt, die bei der Befolgung der Menschenrechte im Hinblick auf die Gewissens- und Religionsfreiheit in einigen Ländern entstehen. Der Vertreter des Moskauer Patriarchats betonte in seiner Rede, dass „nur eine offene, von dem ideologischen Säkularismus freie, Diskussion der aktuellen, kritischen Fragen zu den Menschenrechten, die Grundlage für eine gerechte und religiös-konfliktfreie europäische Gesellschaft werden kann“, - er setzte fort: „Die OSZE ist ein guter Platz für eine solche Diskussion. Doch bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt dient sie als eine Fläche für persönliche Anschuldigungen und Beschwerden gegen die Staatshandlungen von der Seite der religiösen Minderheiten und unabhängigen Menschenrechtsorganisationen.“

http://www.mospat.ru/

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