Goldener Fonds
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Die Entkirchlichung

9. Oktober 2009
Wir alle verlieben uns,  in jemanden oder in etwas. Aber nicht unbedingt zwingt uns diese Verliebtheit, von Küssen zu träumen. Man kann sich in die Kunst oder in einen Beruf verlieben, oder auch in eine Schauspielerin aus einem Film. Im gewissen Sinne erlebt ein Mensch, der in die Kirche kommt, auch eine solche Verliebtheit. Alles kommt ihm nicht nur neu und gut vor, sondern blendend, unirdisch, göttlich. Jede Kleinigkeit sieht heilig aus, und in jedem Menschen, dem er begegnet, ist er bereit, das Bild Gottes in seiner Vollkommenheit zu sehen. Und dann kann oft das passieren, worüber Andrej Desnitski sich in diesem Artikel Gedanken macht.
Ohne Verliebtheit und Verzauberung wäre das Leben wahrscheinlich zu fade. Dieser Zustand hat aber auch seine Schattenseite, und das ist die Entzauberung. Die Zeit vergeht, und wir sehen, dass der Gegenstand unserer Liebe gar nicht so einwandfrei ist, wie er uns einst vorkam; und die fröhliche Verwunderung löst sich in Gewohnheit und sogar Langeweile auf. Es ist gut, wenn wir bereit sind, uns mit Eigenschaften, die unangenehm oder für uns nutzlos sind, zu versöhnen - um des Lichtes willen, das wir nach wie vor sehen. Dann könnte die Verliebtheit zur Liebe erwachsen; das ist aber nicht immer der Fall. Und was passiert, wenn die Zeit der ersten Verliebtheit in die Kirche vorbeigeht und der Mensch aufhört, von allem zu schwärmen, was er im Gotteshaus sieht und hört? Das wissen wir aus den Erfahrungen unserer ersten Verliebtheit: Missverständnisse, Entzweiungen und Konflikte tauchen manchmal buchstäblich aus dem Nichts auf, da unsere Erwartungen zu rosig sind, und wir wollen die sofortige und unbedingte Verschmelzung der Seelen, auf einmal und für immer. Doch die Seelen, die unterschiedlich und nicht perfekt sind, beeilen sich mit dem Verschmelzen überhaupt nicht, und haben ja manchmal auch gar keine Übung darin, sich in schwierigen Situationen angemessen zu verhalten.

Solche Seelen gibt es sehr viel in der Kirche. Mit manchen ist ein scharfer Konflikt oder auch ein grundlegendes Missverständnis möglich. Es kommt ja vor, und nicht einmal selten, dass der Mensch in der kirchlichen Umgebung auf Rüpeleien oder Karrierismus stößt, und sogar, was schlimmer ist, auf Untugenden wie Diebstahl oder sexuelle Belästigung. Und dann erlebt er einen Schock. Wie, auch hier ist es so wie überall? So eine Kirche brauche ich nicht!

Allerdings ist es nicht unbedingt erforderlich, von Skandalfällen zu sprechen, denn manchmal ist der graue Alltag für den Menschen nicht weniger traumatisch. Auch wenn jeder Priester es ständig wiederholt - etwa bei der Beichte - dass er persönlich seines Amtes nicht würdig sei - neigen wir, wenn wir in die Kirche kommen, trotzdem dazu, jeden von ihnen als einen „Hochwürdigen Herrn" (wie unkundige Belletristen es schreiben) anzusehen. Begegnen wir aber einem Menschen, der uns ähnlich ist und diverse Defekte hat, können wir uns von ihm sehr gekränkt fühlen.  

Dabei echauffieren wir uns gar nicht darüber, dass, zum Beispiel, auch Schauspieler oder Wissenschaftler nicht gerade als Engel dastehen - nichtsdestotrotz haben wir vor Ihren Talenten und Kenntnissen Achtung und schenken ihren Äußerungen Gehör! Wahrscheinlich liegt dies daran, dass weder Kunst noch Wissenschaft einen Anspruch auf die himmlische Realität erheben; wissenschaftliche Theorien sagen uns nicht, wie wir unsere unsterbliche Seele retten könnten, und Theaterstücke bedürfen keiner Engel als Konzelebranten.

Doch von der Kirche erwarten wir die umfassende Vollkommenheit, und hier kollidieren manchmal zwei Fehler miteinander. Einerseits begehrt ein Mensch, der in die Kirche gekommen ist, Antworten auf alle seine Fragen zu bekommen. Anderseits behandelt ein Priester oder jemand anderes diese Fragen gerne in der Weise, dass seine eigenen Vorlieben und Leidenschaften an Stelle der ewigen Werte stehen. Der klassische Fall ist, dass der Spruch „so, wie der Priester segnet" sowohl das Evangelium als auch die Stimme des eigenen Gewissens ersetzt. Natürlich: wenn herauskommt, dass der Priester, wie jeder Mensch überhaupt, sich auch irren kann, und seine Sichtweisen und Bewertungen mit den eigenen nicht immer übereinstimmen, dann steht man vor der Wahl: entweder sich zu „demütigen", indem man sich einem fremden Standard fügt, oder wegzugehen, um danach allen zu erzählen: „Na ja, ich kenne diese Kirche; das ist gar nichts für mich!" Allerdings gibt es auch einen dritten Weg: zynische Scheinheiligkeit - aber diese wäre das Schlechteste und insofern nicht erörternswert.

Ich habe einen Freund, dem es so ergangen ist. Er fing an, an Jesus zu glauben, als er noch ein ganz junger Student war - das war in den 1990er Jahren. Er wurde Mitglied einer Gemeinde, die Antworten auf buchstäblich alle Fragen hatte. Das orthodoxe Leben kam ihnen vor wie ein fertig gestelltes Modell. Für sie hieß es: wer in die Kirche geht, müsse auch für die autokratische Monarchie sein und glauben, dass die Welt innerhalb von sechs Tagen erschaffen wurde, und anders könne es nicht sein. Er selbst war ein Historiker, und in seinen Universitätsvorlesungen lernte er, Literaturquellen zu analysieren und die Komplexität und Tiefe verschiedener historischer Prozesse zu verstehen. In der Gemeinde aber war alles ganz einfach: hier sei die Liste der spirituellen Bücher, und alles andere sei vom Bösen.

Dann begann die Zeit seines ersten Großen Fastens. Er richtete sich streng nach der Ordnung, fast bis zum Schluss, und empfing am Gründonnerstag die Heilige Kommunion. Dies war eine strenge Prüfung, und er konnte sich vergewissern, dass er sie bestehen konnte[1]. Aber... er war doch noch gar nicht dazu bereit, dieses fertige, schwarzweiße Bild der „wahren Orthodoxie" vollends zu akzeptieren! Nun denn,  dachte er sich, das bedeutet wohl, dass die Orthodoxie nicht mein Weg sein kann. Als er nach der Kommunion nach Hause kam, gönnte er sich ein gutes Mittagessen mit Fleisch und begann ein übliches nicht-kirchliches Leben zu führen.

Er und ich haben viel darüber diskutiert, inwiefern [wieso? -M] das orthodoxe Leben kasernenhaft und uniform sein muss. Ich bemühte mich zu beweisen, dass in der Kirche sehr unterschiedliche Sicht- und Lebensweisen möglich sind. Dagegen versuchte er mich zu überzeugen, dass jegliche Abweichung von dieser „Reinheit",  die er zur Genüge kennen gelernt hatte, ein unzulässiger Kompromiss wäre. Er hat übrigens vor kurzem eine hervorragende historische Dissertation zu einem der Bücher des Neuen Testaments verteidigt. Nur spricht er nun in der Sprache der modernen Wissenschaft, nicht in der der Heiligen Väter.

Allerdings ist die Verteidigungsreaktion auf den Fundamentalismus nur ein Teil des Entkirchlichungsproblems. Ein anderer Freund von mir ist in einer orthodoxen Familie groß geworden. Da waren für die Kinder alle Fastenzeiten und Feste, Gebete und Gottesdienste seit ihrer Geburt an etwas Selbstverständliches. Seine Mutter mochte schon zuweilen die Zubereitung des Abendessens versäumen, nicht aber die Vigil vor einem Fest. Er wusste, dass seine Familie sich von anderen Familien unterschied, und dass es so gut und richtig war. Danach ging er auf die Universität, und schnell stellte er fest, dass um ihn herum eine Menge von Burschen und Mädchen waren, die mit all diesen Regeln gar nichts am Hut hatten, dabei unbeschwert und einigermaßen zufrieden lebten und gar nicht schlechter als die Orthodoxen waren. Und die Hauptsache: sie gingen nicht zur Beichte, an die er so unangenehme Erinnerungen aus der Zeit seiner Pubertät hatte. Und dann ließ er dies auch sein. Manchmal geht er noch in eine Kirche, und er hat große Achtung vor der Orthodoxie; aber er hütet seine neugewonnene Freiheit und tritt nie an einen Priester heran.

Dies ist kein Einzelfall: es kommt gar nicht so selten vor, dass ein Mensch sich eine gewisse Zeit lang bemüht hat, sich ins kirchliche Leben zu integrieren, also immer mehr gebetet und immer strenger gefastet, und immer häufiger die Heilige Kommunion empfangen hat, oder auch in einer gläubigen Familie groß geworden ist; und dann hat er plötzlich entschieden, dass er all das nicht wirklich wollte. Also glaubt dieser Mensch an Gott, respektiert die Orthodoxie, aber hält sich von der Kirche fern. Diejenigen, die in der Kirche bleiben, rufen den Weggegangenen so etwas wie „von uns aus" nach. Das soll heißen: eure eigene Faulenzerei und Flatterhaftigkeit haben an allem Schuld; also gehen diejenigen weg, die nicht wirklich angekommen waren. Faulenzerei und Flatterhaftigkeit spielen sicherlich ihre Rollen dabei, aber es existiert auch ein gemeinsames Problem, und es gehört sich bei uns leider nicht, davon zu sprechen.

Es gehen meistens diejenigen weg, die in der Kirche für sich keinen Platz gefunden haben. Die Integration ins kirchliche Leben wird bei uns häufig als Änderung des äußeren Verhaltens nach streng bestimmtem Muster verstanden. Du musst so und so beten, fasten, Kerzen zu den Ikonen weitergeben, von frommen Themen sprechen, mit einer so und so demütigen Stimme. Die Probleme des geistlichen Lebens werden auf die Aufzählung der unendlichen „du sollst" und „du darfst nicht" reduziert, und je mehr „du darfst nicht" es gibt, desto höher sei die Spiritualität. Aber das Leben lässt sich nicht in einen Rahmen hineinquetschen, und in akuten, krisenhaften Situationen schnellt die durch äußere Anständigkeiten angespannte Feder rasch zurück und macht dabei alles kaputt.

Manch Anderem kommt es plötzlich, ohne dass er in einer konkreten Krise steckt, so vor, als ob er oder sie die eigene Individualität verliere und sich in einen gesichtslosen „Zögling des Beichtvaters" mit wohlfeilen Zitaten an Stelle von eigenen Gedanken und Gefühlen verwandele. Und so zieht er oder sie vor, wieder ein unnachahmlicher Frank oder eine einmalige Lili zu werden. Oder er oder sie überlegt sich einfach: na ja, ich bete und ich faste, und das schien am Anfang irgendwie interessant zu sein... und nun bin ich müde, und mir ist nicht klar, wozu ich weitermachen soll, wenn ich immer noch kein Engel geworden bin, und alle Anderen um mich herum auch keine Engel sind. Ist es dann nicht besser, sein Bierchen zu schlürfen oder ins Schwimmbad zu gehen, anstatt zu diesen Gottesdiensten? Wobei eine solche Stellungnahme vielleicht den ehrlichen Verzicht darauf darstellt, ein Scheinchrist zu sein - im direkten Sinne dieses Wortes, also den Verzicht darauf, ein nur scheinbarer Christ zu sein, der möglichst fromm und vorbildlich aussieht.

Nicht selten nimmt ein Mensch, der gerade erst in die Kirche gekommen ist, eine Liste der „Standardsünden und -tugenden" in sich auf und beginnt, mittels bekannter Methoden gegen die Sünden zu „kämpfen" und seine Tugenden zu „vervollkommnen"; aber all das passt gar nicht zu ihm, sondern zu irgendeinem abstrakten Christen. Aber das Rezept, „mehr zu beten und strenger zu fasten", wirkt nicht und erschöpft den Menschen nur. Die Frömmigkeit ist ein mächtiges Instrument zur Lösung von spirituellen Problemen, aber kein Zauberstab. Zu jedem Instrument braucht man das Wissen, wie es anzuwenden ist. Die Folge ist, dass ein Mädchen, dem das Sprechen von Akathisten[2] immer noch nicht den ersehnten Bräutigam gebracht hat, oder ein Knabe, den seine zahlreichen Kniefälle nicht von seinen Inzuchtgedanken befreit haben, auf diese Beschäftigungen fürderhin verzichten.

Es ist notwendig, ehrlich zu sagen: zu solcher „Standardisierung" neigen auch diejenigen, die die Lebensart unserer Gemeinden und Klöster bestimmen, also Kleriker und Gemeindenaktivisten. Man kann dies auch verstehen: sie verfügen meist über keine psychologische Ausbildung, und viel Lebenserfahrung haben auch nicht alle, und so kommt es dazu, dass sie bei jedem Neuling ein gewisses gemeinsames Maß verwenden. Das Gemeindeleben ist normalerweise auf einen bestimmten psychologischen Typ orientiert, der darin besteht, dass man vom Menschen mehr Emotion als Reflexion, mehr Geduld als Kühnheit usw. erwartet. Die erwarteten Eigenschaften sind für bejahrte Frauen typisch, aber einem jungen Mann dürfte es in solcher Umgebung schwer fallen, einen Platz für sich zu finden; er ist einfach anders gestrickt.

Obwohl das Problem sicherlich nicht nur in den Alters- und Geschlechtsunterschieden liegt - alle Menschen sind ja ohnehin unterschiedlich. Für den Einen ist eine aktive Tätigkeit lebensnotwendig - so ein Mensch würde verkümmern, wenn er in der Gemeinde keine Beschäftigung für sich findet, die recht nach seinem Herzen und seinen Fähigkeiten ist. Ein anderer dagegen will in Ruhe gelassen werden, ohne dass man ihn mit immer neuen Aufgaben belästigt. Einer verlangt nach mystischen Tiefen, der Andere nach sozialem Engagement; einer hält Treue zur Tradition für das Allerwichtigste, und der Andere sucht nach Antworten auf die Herausforderungen der Gegenwart. Und das betrifft buchstäblich alles; und wenn der Mensch in der Gemeinde keinen Platz für sich findet, wird er aus solch einer Gemeinde höchstwahrscheinlich weggehen.

Das Gemeindeleben ist generell sehr kompliziert, man kann es nicht allen recht machen. Häufig erfordern die Renovierung des Gotteshauses und die Organisation der Gottesdienste alle Kräfte. Man muss Dieses einrichten und Jenes bezahlen - also, Brüder und Schwestern, strengen wir uns an ... Und der Mensch beginnt plötzlich zu verspüren, dass nicht der Sabbat um seinetwillen geschaffen worden ist, sondern er um des Sabbats willen[3]. Möglicherweise hat er Unrecht  - es ist einfach so, dass alle jetzt müde sind, und die Gemeindeaktivisten in ihrer Hektik schenken seiner spirituellen Suche keine Aufmerksamkeit. Doch ist es in so einem Falle möglich, dass er auch gleich den Sabbat verwirft und über die ganze Kirche zu dem Schluss kommt: „Das, wonach ich gesucht habe, gibt es bei ihnen nicht!"

Diejenigen, die in die Kirche kommen, müssen bedenken: dies ist noch nicht das Himmelreich, sondern eine Gemeinschaft der Sünder, die zusammen nach Wegen in dieses Reich suchen und sich dabei manchmal sehr unwürdig und ungeschickt verhalten. Man braucht Zweifel und Enttäuschungen nicht zu scheuen, da sie Anlass sind, sich darüber Gedanken zu machen, was gerade man selbst in der Kirche sucht, was man von ihr will und erwartet. Und vielleicht ist die äußerliche Abweichung vom kirchlichen Leben für Manche einfach der Verzicht auf eine angeeignete Form, die keine tieferen Inhalte hat. Die Suche nach dem eigenen Platz in der Kirche kann u.U. sehr schwer fallen; aber wer sucht, der wird sicherlich finden. So wurde es uns im Evangelium versprochen.

Diejenigen aber, die bereits in der Kirche sind und die Ankommenden empfangen, sollten sich über Eines Gedanken machen. Dieser kurze Artikel konnte nicht alle Aspekte dieses großen und komplizierten Problems namens „Entkirchlichung" behandeln. Man muss ehrlich gestehen: in Wirklichkeit wissen die Menschen, die bereits in Gottes Hause sind, häufig gar nicht so richtig, was sie mit den Neulingen anfangen sollen. Ohne diese wäre es irgendwie einfacher... Wir verfügen nicht einmal über elementare Statistiken darüber, aus wie vielen Menschen die eine oder andere Gemeinde besteht bzw. wie viele davon an diesem oder jenem Sonntag die Heilige Kommunion empfangen haben (obwohl bei einigen Gotteshäusern darüber Buch geführt wird, gibt es keine Stelle, wo solche Informationen zentral gesammelt würden). Reden über die Missionierung werden immer populärer; doch zuerst müssen wir uns darüber klar werden, wohinein wir die Menschen durch unsere Predigt führen, und was wir danach mit ihnen vorhaben.

Vielleicht sollte eine Predigt nicht nur das Schöne ausmalen, was die Menschen in der Kirche erleben würden, sondern auch ehrlich vor der Unvollkommenheit des jetzigen kirchlichen Organismus und vor seinen oft prägenden Fehlregelungen sprechen. Oder vielleicht muss ein Missionar oder ein Katechist anstreben, die Menschen nicht einfach nur bis zur Kirchenschwelle zu bringen, sondern sie auch während der ersten Monate ihres kirchlichen Lebens zu begleiten (was natürlich eine kolossale Steigerung des Arbeitspensums und der Verantwortung bedeuten würde). Vielleicht wäre auch ein Umbau des Gemeindelebens erforderlich, damit sich nicht nur die Alteingesessenen dort wohl fühlen.

Aber lasst uns, um einen Anfang zu machen, einfach beginnen, dieses Problem beherzt und besonnen zu besprechen. Denn Schweigen könnte die Seelen der Menschen kosten.



[1] Die Große Fastenzeit ist die Vorbereitung auf das frohe Fest der Auferstehung Christi (Ostern) durch Buße, Vertiefung des innerlichen spirituellen Lebens, Verlängerung der Gebetszeiten und körperliche Enthaltsamkeit, wobei die Fastenden geistliche Enthaltsamkeit üben. Diese Fastenzeit ist die längste. Sie beginnt sieben Wochen vor Ostern und dauert bis zum Freitag vor dem Lazarus-Samstag und sieht 40 Tage strenges Fasten vor (Verzicht auf Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eier und eingeschränkter Konsum von Öl, wobei kranke oder reisende Menschen die Regeln ihres Fastens mit einem Priester individuell regeln können). (Anm.d.Ü.)

[2] Akathistos ist ein nicht im Sitzen zu betender Lobgesang zu Ehren Jesu Christi, der Allheiligsten Gottesgebärerin, Heiligen oder Kirchenfesten. (Anm.d.Ü.)


[3] Vgl. Mk. 2,27: Der Sabbat ist um des Menschen willen geschaffen worden und nicht der Mensch um des Sabbats willen. (Anm.d.Ü.)

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