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Die Tagung der orthodoxen und katholischen Theologen fand keinen positiven Ausgang

23. Oktober 2009
Das letzte Treffen der gemischten Kommission für den theologischen Dialog der Orthodoxen und Römisch-Katholischen Kirche, endete mit der Ablehnung des Ergebnisprotokolls. Die Teilnehmer der Sitzung fanden die stattgefundenen Diskussionen «lähmend», meldete die griechische Nachrichtenagentur «Amen.gr».

Die Kommission konnte nicht alle Punkte des vorgeschlagenen Textes über «die Rolle des Römischen Bischofs in der Einheit der Kirche des 1. Jahrtausends» besprechen. Dieses Thema blieb daher für eine weitere Diskussion offen, die im September 2010 in Wien geplant ist.

Der Text, welcher große Diskussionen hervorrief, bestand aus 13. Seiten und 32. Paragraphen. «Es gab viele Schwierigkeiten, deswegen verliefen die Gespräche in einem lauen Tempo», - erklärte einer der Teilnehmer. – Es wurde nur die eine Hälfte des Dokuments unter die Lupe genommen. Die Verzögerung wurde nicht nur durch unterschiedliche Deutungsmöglichkeiten hervorgerufen, sondern auch durch verschiedene Standpunkte einzelner Vertreter der autokephalen Orthodoxen Kirchen bei bestimmten Fragen».

Die gemischte Kommission untersuchte das Thema über die Rolle des Römischen Bischofs im 1. Jahrtausend unter 4 Betrachtungswinkeln:

1.    Die Römische Kirche als die «erste unter den autokephalen Kirchen des Ostens und Westens».
2.    Der Bischof von Rom als Nachfolger des Apostels Petrus.
3.    Die Rolle des Römischen Bischofs in den Krisenzeiten der kirchlichen Gemeinschaft.
4.    Die Einflüsse nichttheologischer Faktoren.

Diese Quelle der griechischen Agentur bewertete die Ergebnisse des Treffens als einen klaren Beweis dafür, dass die Orthodoxen auf keine Kompromisse im Dialog eingingen.

Der orthodoxe Sekretär der Kommission Metropolit Sassimsk Gennadij (Patriarchat von Konstantinopel) erklärte, dass die Arbeit an dem Dokument anstrengend war, und nicht vollendet ist. Er hat ebenfalls sein Bedauern bezüglich der negativen Reaktion von der Seite der örtlichen Christen ausgesprochen. Außerdem verdeutlichte der Metropolit, dass der Dialog trotzdem auf einer vernünftigen Basis, gemäß der Überlieferung der Orthodoxen Kirche, weitergeht.
 
http://www.sedmitza.ru/
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