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Erzpriester Vsevolod Tschaplin erklärte die Bereitschaft der Kirche im Bezug auf die Erhaltung der ihr vom Museum anvertrauten Exponate

18. Februar 2010
Gemäß der Bitte der Tageszeitung «Argumente und Fakten» nahm das Haupt der Synodalabteilung für Wechselbeziehungen der Kirche und der Gesellschaft, Erzpriester Vsevolod Tschaplin, Stellung zu dem Projekt der Übergabe der Wertgüter an die Kirche durch die Museen.

«Die Gegner dieses Projektes sind davon überzeugt, dass von der Kirche die anvertrauten Kunstobjekte keinen vorgeschriebenen Schutz erhalten werden. Sie sind der Meinung, dass der Kirche die dazu notwendigen Mittel fehlen würden. Doch ich versichere ihnen, dass die Kirche alles daran setzen wird, die wertvollen Gegenstände entsprechend zu schützen. Sie wird die schwere Last auf sich nehmen, koste es, was es wolle. Uns liegt viel am Herzen, die Kulturdenkmäler, die sich in unserer Obhut befinden, als solche zu bewahren», erläuterte Vater Vselvolod. Dabei hat der Vertreter der Russischen Orthodoxen Kirche (ROK) ebenfalls die Hoffnung ausgesprochen, dass der Staat der Kirche bei dem Aufbau und der Erhaltung des nationalen Erbes unter die Arme greifen wird.

Vater Vsevolod betonte, dass heute mehr als zehn tausend Ikonen hinter Schloss und Riegel in den Museen lagern: «Nicht nur die Mitarbeiter der Museen selbst haben keinen Zutritt zu ihnen, sondern auch keine Besucher, von Gläubigen ganz zu schweigen. Ist das etwa normal, wenn Objekte, die für das Gebet und den Gottesdienst geschaffen wurden, wie 'leblose Materie' irgendwo auf einem Museumsregal lagert?».

Das Haupt der Synodalabteilung für Wechselbeziehungen der Kirche und der Gesellschaft hat sich dafür ausgesprochen, die Mehrheit der Ikonen der Kirche zu übergeben, oder, dass die Kirche wenigstens die Möglichkeit bekommt, vor den Heiligen Bildern Gottesdienste zu verrichten.

Als beispielhaftes Verhalten nannte der Mitarbeiter der ROK die Zusammenarbeit der Tretjakow-Galerie und der Kirche des St. Nikolaus in Moskau: «vor den hier ausgestellten Ikonen beten die Gläubigen im Gottesdienst, die restliche Zeit funktioniert die Kirche als ein Teil des Museums».
 
http://www.patriarchia.ru/
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