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Das schwächere Gefäß
17.04.2012
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Die Wissenschaftler haben Beweise für Authentizität der Erzählung des Alten Testaments über die zehn Plagen Ägyptens gefunden30. März 2010
Die Wissenschaftler sind der Meinung, Beweise gefunden zu haben, die von der Authentizität der Erzählung aus dem Alten Testament über die zehn Plagen Ägyptens zeugen, berichtet „Daily Telegraph“. Gemäß der Bibel, waren die Plagen nur geschickt worden, weil der Pharao die Hebräer mit Moses nicht weggehen lassen wollte.
Archäologen und Autoren eines multiseriellen Dokumentarfilms, der auf dem Sender „National Geographic“ am kommenden Osterfest (2010) gezeigt werden wird, sind der Meinung, dass die Plagen wirklich stattgefunden haben, und dass sie mittels einer Reihe von Naturgewalten verursacht wurden (Globalerwärmung, Vulkanausbruch, usw.).
Archäologen sind überzeugt, dass die Plagen, die im Buch Exodus beschrieben worden sind, auf eine alte Stadt „Pis-Rameses“ in dem Nil- Delta fiel, welche die Hauptstadt Ägyptens während der Regierung des Pharaos Rameses II. war, der zwischen 1279 v. Chr. - 1213 v. Chr. herrschte. Die Stadt scheint, vor ungefähr 3.000 Jahren aufgegeben worden zu sein, und Wissenschaftler behaupten, dass das Unglück der Grund dafür sein könnte. Eine Gruppe von Klimaforschern, die das alte Klima studiert haben, entdeckte, dass eine dramatische Klimaveränderung in diesem Gebiet zum Ende der Regierungszeit des Rameses II. aufgetreten ist. „Rameses II. herrschte in einer angenehmen Klimaphase. Es gab viel Regen und das Land blühte richtig auf. Doch diese Phase hat nicht lange angedauert. Als einige Jahrzehnte vorbeifließen, tritt plötzlich nach seiner Herrschaft eine heftige Klimaumwälzung und es folgt eine trockene Zeit, die gewiss ganz ernste folgen hatte“, - erzählt der Professor für Paläoklimatologie Augusto Magini auf der Universität Heidelberg (Deutschland). Die Filmschöpfer sind der Meinung, dass dieser Wetterumschwung die Ursache für die Erste Plage gewesen ist – als der Fluss sich in Blut verwandelte. Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde der schnelle und breite Fluss zu einem Strom roten Schmutzes, behaupten die Wissenschaftler. Dr. Stephan Pflugmacher vom Leibniz-Institut [für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) im Forschungsverbund Berlin e.V.] meinte, dass Bakterien die Ursache des „Blutflusses“ sein konnten. Es ist bekannt, dass der Mikroorganismus „Oscillatoria rubescens“, der auch unter dem Namen „Burgunderblutalge“, ganze Gewässersysteme vor 3000 Jahren vernichtete, heute ebenfalls das gleiche anrichten kann. Die Bakterien „entwickeln sich rasend in stehenden warmen Gewässern. Wenn sie sterben, färben sie das Wasser rot“. Nach der Meinung der Forscher, führte das Aussterben der Burgunderblutalge zu drei folgenden Plagen – Frösche, Stechmücken, Stechfliegen. Die Entwicklung der Frösche hängt von ihren Hormonen ab, d.h. in Stresssituationen kann sich ihr Entwicklungsprozess beschleunigen. Das „Aussterben“ des Flusses Nil ist eine solche Stresssituation. Als aber die Frösche das Wasser verlassen haben und starben, vermehrten sich die Insekten, deren Wachstum an Zahl durch die anderen Tiere nicht aufgehalten werden konnte. Die Unmengen an Insekten konnten auch der Grund für die fünfte und die sechste Plage gewesen sein – Viehpest, Geschwüre. „Wir wissen, dass Insekten Krankheiten übertragen können, z.B. Malaria, somit wurde das nächste Glied in dieser Kettenreaktion – Epidemie“, - sagte der Professor vom Leibniz-Institut Werner Kloas. Eine andere Naturkatastrophe ereignete sich in der Ferne von Pis-Rameses, rief aber die anderen drei Plagen herbei – Hagel, Heuschrecken und Finsternis. Nach der Meinung der Wissenschaftler, könnte die Ursache der Plagen ein Vulkanausbruch gewesen sein – einer der stärksten in der Geschichte - der Ausbruch des Vulkans Thera auf der griechischen Insel Santorini. Infolge des Ausbruchs wurden Milliarden Tonen Arche in die Luft ausgestoßen. Nadine von Blohm – eine Wissenschaftlerin des deutschen Forschungsinstituts für Physik der Atmosphäre, untersucht die Wolkenbildung, welche für den Hagel verantwortlich sind. Sie ist der Meinung, dass jener starker Hagel, der auf Ägypten fiel, das Resultat des Zusammenstoßes der Regenwolken mit den Wolken der Vulkanarsche gewesen ist. Dr. Siro Trevisanato aus Kanada ist überzeugt, dass die Heuschreckenplage als Folge des Vulkanausbruchs aufgetreten ist. Das Herniederfallen der Arsche [des Hagels] führte zu verschiedenen Klimaanomalien, darunter fällt auch die erhöhte Feuchtigkeit, was die Entwicklung der Heuschrecke förderte. Die Arschewolken konnten auch die Sonne verdecken, und damit das Zeugnis von der neunten Plage geben. Zur Zeit der Ausgrabungen wurden in Ägypten Vulkansteine entdeckt, obwohl es in dem Land selbst keine Vulkane gibt. Die Untersuchen haben ergeben, dass die Vulkansteine aus dem Vulkan der Insel Santorini stammen, was die Hypothese bestätigt, dass auf Ägypten die Arsche des Vulkans Thera gefallen ist. Eine Deutungsversion der zehnten Plage – der Tod aller Erstlinge der ägyptischen Lande – ist: die Vergiftung durch einen Pilz oder Schimmel. Da allen Erstlingen des männlichen Geschlechts die erste Portion von dem Mahl zukam, starben eben nur sie. Jedoch kann Dr. Robert Miller, eine Lehrkraft des Fachs „Altes Testament“ der Katholischen Universität in Amerika, den Forschungsergebnissen, dass die Plagen aus „natürlichen“ Klimaursachen“ zustande gekommen sind, nicht zustimmen. Das Problem dieses Deutungsweges besteht darin, dass er den wahren Sinn beiseite schiebt. Der wahrhafte Sinn aber zeigt uns, dass die Israeliten Ägypten nicht auf natürliche Weise verlassen haben, sondern durch die allmächtige Hand Gottes beschirmt, betonte R. Miller.
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