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Der Metropolit von Wolokolamsk Ilarion traf die Studenten und die Jugend von Moskau

12. Mai 2010
Im Kulturzentrum des Moskauer Staatlichen Luftfahrtinstituts (MAI) fand ein Treffen zwischen dem Vorsitzenden des Kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchats (KAMP), Metropoliten von Wolokolamsk Ilarion, und den Studenten von Moskau statt.

Der Gebieter hielt ein Vortrag zum Thema „Das Gebet – eine Unterhaltung mit Gott“ vor den Studenten des MAI, Schülern anderer Hochschulen und den „Usern“ der orthodoxen Gruppen des Internetsozialnetzes „Vkontakte.Ru“, die als Initiator des Treffens gelten.

Indem der Gebieter Ilarion die Versammelten mit dem Ostergruß begrüßte, teilte er mit, dass viele Menschen, die sich für gläubig halten, oft keine Erfahrung im Gebet haben. «Manche von ihnen sagen: 'Warum sollen wir beten? Gott weiß von vornherein schon alles! Gott ist ja allwissend'. Andere dagegen behaupten: 'Ich würde ja gern beten, doch ich kenne keine Gebete'. Viele Menschen lassen sich die geistlichen Güter des Gebetes nur deshalb stehlen, weil sie entweder nicht wissen, warum sie beten sollen, oder sie wissen nicht, wie sie beten sollen», - sagte der Metropolit und setzte fort: «Zuallererst, was ich über das Gebet sagen will ist, dass das Gebet kein Monolog, sondern ein Dialog ist. Manche denken, dass, wenn der Mensch betet, er irgendwelche Bitten oder Gedanken in Form eines Monologs auspricht, dass er nur seine Seele ausschüttet; in Wirklichkeit aber handelt es sich hierbei um einen Dialog, dies ist die Möglichkeit der Begegnung mit Gott. Der Mensch wendet sich im Gebet an Gott, der nicht einfach irgendwo existiert, nein, er ist ein Gott, der den Menschen hört und bereit ist im Gebet zu antworten».

«Im Christentum kommunizieren wir mit dem Lebendigen Gott, der eine Lebendige Person ist; und wir unterhalten uns im Gebet mit Gott, sowie wir uns miteinander unterhalten», - betonte der Metropolit Ilarion. Wir unterhalten uns mit Gott, wie mit einer lebendigen Person. Durch das Gebet erfahren wir, dass Gott an unserem Leben teilnimmt, denn wir sehen dabei, dass, wenn wir beten, wir eine Antwort von Ihm bekommen. Diese Antwort kann dabei verschiedene Gestalten annehmen. Manchmal kommt die Antwort während des Gebetes, zuweilen kommt sie nach dem Gebet in Gestalt irgendwelcher Ereignisse, die sich in unserem Leben ereignen».

Der Oberhirte warnte, dass das Leben des Menschen und das Gebet «dissonieren» können. [Komm. d. Übersetz.: Der Gebieter Ilarion ist ein Komponist, deswegen benutzt er in seiner Rede das Wort «dissonieren» - mißklingen. Erläuterung folgt im nächsten Satz]. «Denn das Gebet ist eine Begegnung mit Gott, doch damit der Mensch auch für diese Begegnung bereit ist, bedarf es des entsprechenden Gottesfürchtigen Lebens, bedarf es der entsprechenden inneren Verfassung», - sagte er. [Komm. d. Übersetz.: Damit also das Leben und das Gebet Einklang finden, bedarf es einer ehrfürchtigen inneren Verfassung des Menschen]. «Manchmal kommt es vor, dass der Mensch soweit mit irdischen Sorgen beladen ist, dass diese Last vollkommen sein ganzes Denken beansprucht, dass er nicht in der Lage ist, sich auf Gott zu konzentrieren».

Metropolit Ilarion erläuterte im weiteren Verlauf seiner Rede die grundlegenden orthodoxen Gebete, indem er die Wichtigkeit der Fürbitten für die Nächten, die Entschlaffenen, die Feinde und die Familie verdeutlichte.

Nach seinem Vortrag antwortete der Gebieter auf die vielen Fragen der Jugendlichen und Studenten.
 
http://www.mospat.ru/
 
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